(openPR) In unserer SEO Agentur Frankfurt wird immer wieder betont, dass eine Suchmaschinenoptimierung auf die beschreibenden Terme des Angebots stattfindet. Es ist unbestritten, dass das eine Standardaufgabe der Suchmaschinenoptimierung ist. Die wenigsten Anbieter setzen sich darüber hinaus tatsächlich mit ihrer Fokusgruppe, deren Motivationslage und dem auslösenden Ereignis auseinander. Wenn diese wirklich lohnenswerte Aufgabe erledigt wird, kann recht schnell erkannt werden, welches Ereignis den konkreten Bedarf auslöst. Beispiel: Ein Rechtsanwalt kann seine Website auf den Attribut orientierten Term „Anwalt Frankfurt“ ausrichten. Auf seiner Website bietet er Arbeitsrecht, Mietrecht, Strafrecht an. Damit geht er in den schwierigen Wettbewerb mit all seinen Branchenkollegen. Gleichzeitig nötigt er seine Website-Besucher herauszufinden, ob diese Dienstleistungen überhaupt geeignet sind, ihr Problem zu lösen. Alternativ überlegt sich der Rechtsanwalt, welches Ereignis der Auslöser für eine Suche nach seinem Angebot sein kann. Dann optimiert er gewinnbringend auf die ereignisorientierte Phrase „Arzt findet nichts“, welcher regelmäßig auch einen konkreten Bedarf kommuniziert.
In dieselbe Kategorie fällt auch die Konfrontation der Bedarfsgruppe mit Begrifflichkeiten, die der Innensicht des Anbieters entspringen. So ist beim Unternehmen von Basis-, Premium- und Profi-Paketen die Rede. Diese Begrifflichkeiten lösen vielleicht am Ende mehr Konversionshemmer aus, als die Angebotskommunikation jemals abbauen kann: Besucher beginnen gezwungenermaßen, sich damit auseinanderzusetzen, „was davon jetzt das Richtige ist“ und „ob das andere gut ist oder nicht“. Wer ein Basis-Paket kauft, könnte sich nicht professionell behandelt fühlen. Wer ein Profi-Paket kauft, kann sich nicht sicher sein, ob das Basis-Paket nicht auch genügt hätte, und erhöht regelmäßig seine Skepsis und Anforderungen innerhalb der Produktnutzung.Es ist grundsätzlich empfehlenswert, die (Vor-)Auswahl des besten Angebots daran zu koppeln, welche Erfahrung und welches Verhalten der Besucher an den Tag legt. Dabei helfen digitale Beratungssysteme und/oder ein sinnvolles Tracking des Benutzerverhaltens. Gleichzeitig sollten die Dienstleistungsbeschreibungen vermitteln, welchen zusätzlichen Wert das Angebot in der Wertschöpfungskette des Erwerbers erzeugt. Wenn diese Aufgabe nicht durchgeführt wird, lassen sich Premiumpreise oft nicht konsequent und glaubwürdig durchsetzen. Solche Dinge gleich von Anfang an zu berücksichtigen, ist für ein Start-up sicher eine sehr sportliche Aufgabe. Das bedeutet aber nicht, dass man nicht wenigstens darüber nachdenken sollte, da sie sich am Ende oft als wesentliche Erfolgskriterien herausstellen.
Erhöhung der Fokussierung durch Abgrenzung, Reduktion und Intensivierung
Für die Website wird zusätzlich ein Web-Blog im konventionellen Sinn betrieben. Dabei werden sequenziell Artikel verfasst und veröffentlicht, die sich mit dem Kernthema der Website zum Zeitpunkt der Contenterstellung beschäftigen. Diese Vorgehensweise mag weit verbreitet sein, ist jedoch mit Blick auf die Entwicklung moderner Suchmaschinen, die Bedürfnisse von Website-Besuchern und den Fortschritt der Wettbewerber wirklich nur noch in besonders begründeten Fällen sinnvoll. Grundsätzlich sollte für den Geschäftsbereich zuerst das thematische Spielfeld präzise definiert und insbesondere auch abgegrenzt werden. Innerhalb der Themen dieses Spielfelds werden dann Detailinhalte erstellt und kontinuierlich intensiviert. Die übliche ungerichtete Verteilung von Ressourcen (z. B. Zeit, Geld, Energie) auf eine dauerhaft große Anzahl einzelner Artikel sorgt zum einen dafür, dass Artikel naturgemäß mit einer eher durchschnittlichen Wertigkeit und nicht vorhandenen Absicht zur dauerhaften Intensivierung produziert werden. Gleichzeitig sinkt die Relevanz des einzelnen Artikels in Bezug auf die gesamte Website, je mehr (durchschnittliche) Artikel hinzugefügt werden. Insgesamt möchte ich für das Unternehmen gern eine klare Empfehlung aussprechen, mehr an einer definierten und stabilen Strategie, einer exzellenten Positionierung und den erforderlichen Zubringersystemen von Neukunden zu arbeiten, als an den klassischen Themen wie Logo, Design und Basistechnologien. Ziel sollte und muss es sein, sich darüber klar zu werden, mit welchen Assets man zum Branchenführer werden könnte. Was benötigen die Besucher wirklich, welche Bedürfnisse haben sie und warum kann man ihnen mehr und besser helfen als die all die anderen, schon bestehenden Websites? Wenn man diese Dinge für sich erst einmal identifiziert und fixiert hat, ist es schwer genug, sie so zu kommunizieren, dass sie dann auch noch zunächst flüchtigen Besuchern in kürzester Zeit direkt in das Bewusstsein schießen und sie zum Bleiben verführen. Dabei können Farben, Fotos und Design helfen wichtiger ist jedoch, dass die Botschaft "Warum wir?" fühlbar wird und nicht im Einerlei der üblichen blasen Online-Marketing untergeht.







