(openPR) PRESSEINFORMATION vom 1. April 2016
Mit seinem ersten Kinderfilm aus dem Jahr 2007 lädt Regisseur Detlev Buck zu einem ganz besonderen Ausflug aufs Land ein, – Spaß, Spannung und allerhand verrückte Turbulenzen garantiert! Filmpreisträger Buck hat mit Hände weg von Mississippi einen stimmungsvollen Kinderfilm geschaffen, der vor dem Hintergrund einer unbeschreiblich schönen „Bullerbü-Kulisse“ unbändige Lust auf das Landleben macht. Über den Film schreibt Buck, dass er seine eigene Kindheit im Hinterkopf gehabt habe und so mangelt es dem mit dem Bayerischen Filmpreis ausgezeichneten Kinderfilm nicht an zahlreichen glücklichen Momenten, in welchen sich viele Kinder wiedererkennen können.
Es ist Sommer und die zehnjährige Emma freut sich auf die Sommerferien bei ihrer Oma. Doch die Sommerferien auf dem Lande werden nicht so sorgenfrei, wie Emma es sich gewünscht hat. Der alte Klipperbusch ist gestorben und plötzlich schleicht sein schmieriger Neffe Albert durch das Dorf und protzt, dass er auf seinem neu geerbten Land einen Discounter errichten will. Das alte Pferd Mississippi ist da nur im Weg. Gerade bevor es für sie zum Schlachter geht, kauft Emmas Oma dem fiesen Albert das Pferd ab. Doch plötzlich steht Albert wieder vor der Tür und will das Pferd um jeden Preis zurück haben…
"Hände weg von Mississippi" beruht auf der Grundlage des gleichnamigen Romans der erfolgreichen Kinder- und Jugendliteraturautorin Cornelia Funke und ist seit Kurzem digital verfügbar. Grund genug, diesen Klassiker als Kinderfilm des Monats April auf Tournee durch die Berliner Kinos zu schicken und neue Zuschauergenerationen für dieses sommerlich unbeschwerte Kindheitsabenteuer zu begeistern.
Alle Termine und eine ausführliche Inhaltsangabe zum Kinderfilm des Monats April 2016 finden Sie unter www.kinderkinobuero.de. Druckfähiges Bildmaterial steht Ihnen als Download bereit unter www.kinderkinobuero.de/presse/index.php.
Für Fragen und Materialwünsche stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
Katya Janho
Kinderkinobüro des JugendKulturService
Katya Janho (Projektleitung)
Obentrautstr. 55
10963 Berlin
Telefon (030) 23 55 62 51
Fax (030) 23 55 62 20

Über das Unternehmen
30 Jahre Kinderfilm des Monats
Theo Tintentatze hat Geburtstag! Im März 1986 startete die damalige Berliner Kinder Kino Initiative – das heutige Kinderkinobüro – mit dem blauen Kinolöwen als Maskottchen ihre Aktion Kinderfilm des Monats. Seitdem „ist der Löwe los“ und auch 30 Jahre später steht das tierische Erkennungszeichen für einen fachkundigen Service und ein ständig um neue Aufgabenbereiche ergänztes, breit gefächertes Programm: Regelmäßige und preisgünstige Filmangebote für Kinder im Grundschulalter in mittlerweile 22 Bezirkskinos, Kinoerlebnisse während der Unterrichtszeit und am Wochenende mit Klassikern, Previews und Kinderfilmpremieren, Kinofeste für Familien, Filmreihen für geflüchtete Kinder und Jugendliche und Schulkino für alle Altersklassen, ergänzt durch Filmgespräche mit Gästen und Workshops sowie – in Kooperation mit VISION KINO – die SchulKinoWochen Berlin.
Seit 1986 nutzten in Berlin knapp 1,2 Millionen kleine und große Kinofans die vielfältigen Filmangebote des Kinderkinobüros, das inzwischen ein Projekt der JugendKulturService gGmbH ist und durch die Medienboard Berlin Brandenburg gefördert wird.
Als der blaue Kinolöwe Theo Tintentatze 1986 das Licht der Leinwand erblickte, war Kinderkino den meisten Kinos noch ein Fremdwort. Angeblich „rechnete“ es sich nicht. Die Berliner Kinder Kino Initiative – auf den Weg gebracht von engagierten Kinobetreibern, dem Senat, der FFA und dem Wirtschaftsverband der Filmtheater in Berlin – wollte und sollte den Beweis antreten, dass Kinder Kino nicht nur mögen, sondern auch brauchen und dass es sinnvoll und wirtschaftlich ist, Kindern Filmangebote auf der Leinwand zu machen. Eltern, Pädagogen und die Kinder selbst sollten „Lust auf Kino“ bekommen und das Leinwanderlebnis gemeinsam genießen.
Die Kinos, die sich an der Initiative beteiligten, verpflichteten sich, außer dem Kinderfilm des Monats weitere Kinderfilmangebote in ihren Häusern anzubieten. Diese Angebote wurden später in „Theos Tipps“, einer übergreifenden Kinderkinozeitschrift mit Filmkritiken für Kinder, noch intensiver beworben. Die Initiative war der erste kommerzielle Abspielring in Deutschland und etablierte nachhaltig die Einsicht, dass auch Kinder ein Recht auf Leinwanderlebnisse haben – nicht nur einmal im Jahr zur Weihnachtszeit, sondern kontinuierlich, qualitätsvoll und vielfältig.
Von Anfang an hat das Kinderkinobüro das Kino auch als einen Lernort begriffen, an dem Erkenntnisse gewonnen und Erfahrungen gemacht werden können. Kinder sollen die ganze Bandbreite der filmischen Möglichkeiten und Genres kennen lernen: Klassiker und Previews; kleine, übersehene Arthouse-Perlen ebenso wie internationale Großproduktionen. Der bereits vor 30 Jahren angebotene Service, Lehrkräften Begleitmaterial zu den Filmen zur Verfügung zu stellen, wird heute von vielen Institutionen aufgegriffen. Service und Beratung gehören nach wie vor zu den gut genutzten Angeboten des Kinderkinobüros. Pädagogen und Eltern erhalten verlässliche Informationen über Filme für Kinder, Auskunft über deren Eignung für bestimmte Vorlieben oder Themen und eine altersgerechte Einschätzung.
Gut gebrüllt Löwe!