(openPR) Die Galerie 100 kubik präsentiert die Ausstellung “Steinknoten” des katalanischen Künstlers Lluís Cera (*Barcelona, 1967).
Lluís Cera hat an der Universität in Barcelona Bildhauerei studiert und erhielt 1993 sein Diplom. Seit 1995 hat er viele Ausstellungen weltweit realisiert, sowie Preise und Auszeichnungen erhalten. Cera arbeitet unglaublich sensibel und präzise und dringt mit seinen Skulpturen in ein kreatives Universum vor. Bei den verwendeten Materialien - vor allem Marmor, Granit, Eisen, Bronze, Holz und auch Kunstharz - ist Sachkenntnis angesagt: Alle Verbindungen müssen millimetergenau passen. Die Härte der Beschaffenheit, die Struktur, die Faserung und die Farbe muss beherrscht sein. Je nach gewähltem Material werden literarische Texte oder Textfragmente teils in verschiedenen Sprachen eingemeißelt oder aufgetragen. Bereits seit Beginn seiner Bildhauer-Karriere war es für Lluis Cera ein Bedürfnis seine Skulpturen in harmonischen Einklang mit der Literatur zu bringen.
Cera‘s Forschen über die verborgenen Eigenschaften eines Materials resultieren meist in unüblichen Darstellungsformen. Der Betrachter gerät dadurch in Gegenwart der Kunstwerke oft ins Zweifeln darüber, ob seine Sinne ihm, bezüglich der Übertragung von Informationen über die Natur des Materials, noch treu sind.
Es handelt sich um einen bildhauerischen Trompe-l’oeil Effekt, der die gleichen Absichten zu verfolgen scheint, wie auch jene damals zur Zeit der Renaissance: Uns einzuladen, eine neue Art der Natur kennenzulernen und uns ein Tor zum Reich der Illusionen zu eröffnen. Daraus ergibt sich schließlich, dass die Naturbeschaffenheit von Marmor durch unglaubliche Leichtigkeit charakterisiert scheint; Die Härte der Masse scheint durch eine Weichheit ersetzt, die es dem Material erlaubt Kurven zu formen oder sich mit Stein und Stahl zu Knoten zu verbinden. Die Verwandlung ist erdenklich und das Reale undenkbar.













