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NI arbeitet mit dem Industrial Internet Consortium an TSN-Testbed

16.03.201608:59 UhrIT, New Media & Software
Bild: NI arbeitet mit dem Industrial Internet Consortium an TSN-Testbed
Bild: National Instruments
Bild: National Instruments

(openPR) Das Testbed soll eine neue Netzwerkinfrastruktur für das industrielle Internet der Dinge ermöglichen

National Instruments (Nasdaq: NATI) trägt mit seinen Systemen für Ingenieure und Wissenschaftler zur Bewältigung der weltweit größten technischen Herausforderungen bei. Wie heute bekannt gegeben wurde, arbeitet das Unternehmen gemeinsam mit dem Industrial Internet Consortium (IIC) sowie den Branchenführern Bosch Rexroth, Cisco, Intel, KUKA, Schneider Electric und TTTech an der Entwicklung des weltweit ersten Testbeds (Testumgebung) für TSN-Anwendungen (Time-Sensitive Networking). Die genannten Unternehmen konzentrieren sich verstärkt auf die Weiterentwicklung bestehender Netzwerkinfrastrukturen, um den künftigen Anforderungen des industriellen Internets der Dinge (Industrial Internet of Things, IIoT) sowie den Anforderungen von Industrie 4.0 gerecht zu werden. Da für den Einsatz neuer digitaler Technologien in Produktionsprozessen ein zuverlässiger und sicherer Zugriff auf Smart-Edge-Geräte notwendig ist, muss Standardnetzwerktechnik mit neuen Funktionen und Fähigkeiten ausgestattet werden. Nur so lassen sich die komplexen Anforderungen zukünftiger industrieller Systeme erfüllen und der Betrieb von Maschinen, Stromnetzen und Verkehrssystemen optimieren.



Mit diesem Testbed sind Unternehmen in der Lage, die neuen IEEE-802-Ethernet-Standards, auch bekannt als TSN, für eine Vielzahl von Produktionsanwendungen zu testen und zu evaluieren. TSN ermöglicht eine herkömmliche, offene Netzwerkinfrastruktur mit herstellerunabhängiger Interoperabilität und bietet eine garantierte Zustellung und Performance. Die Technologie unterstützt die Steuerung, Regelung und Synchronisierung in Echtzeit – beispielsweise zwischen Motorsteuerungsanwendungen und Robotern – über ein einzelnes Ethernet-Netzwerk. Gleichzeitig eignet sich TSN aber auch für anderen gängigen Produktionsdatenverkehr, sodass IT- und Betriebstechnik in einem Netzwerk zusammengeführt werden können. Bisher wurde ein Großteil der echtzeitfähigen Steuer- und Regelanwendungen über nicht standardisierte Netzwerkinfrastrukturen oder voneinander getrennte Netzwerke bereitgestellt, was den Zugriff auf Geräte und Daten deutlich erschwerte bzw. teilweise unmöglich machte. Der größte Nutzen von TSN liegt daher in der Zusammenführung und besseren Anbindung von Technologien, um die für Big-Data-Analysen benötigten kritischen Daten zur Verfügung zu stellen. Dies ist eine wichtige Voraussetzung, um die Betriebsabläufe im IIoT zu verbessern und neue Geschäftsmodelle auf Basis intelligenter, vernetzter Systeme und Maschinen zu realisieren.

„Die Entwicklung von Testbeds gehört zu den Hauptschwerpunkten des IIC. Mit unseren Testbeds können Unternehmen Innovationen und Chancen rund um das industrielle Internet – seien es neue Technologien, neue Anwendungen, neue Produkte und Serviceleistungen oder neue Prozesse – realisieren und vor der Markteinführung gründlich auf Nutzen und Funktionsfähigkeit testen“, so Dr. Richard Soley, Executive Director des IIC.


Das TSN-Testbed ermöglicht Folgendes:
• Zusammenführen unterschiedlicher kritischer Steuer- und Regeldatenübertragungen (u. a. OPC UA) und Best-Effort-Datenübertragungen in einem einzelnen, ausfallsicheren IEEE-802.1-Netzwerk (TSN)
• Nachweis der Echtzeit-Fähigkeiten und herstellerunabhängigen Interoperabilität von TSN über ein konvergentes Standard-Ethernet-Netzwerk
• Bewertung der Sicherheit von TSN und Bereitstellung von Feedback bezüglich der Sicherung eingeführter TSN-Funktionen
• Aufzeigen von Möglichkeiten für die Integration leistungsstarker und latenzkritischer Anwendungen in das IIoT
• Bereitstellung von Integrationspunkten für intelligente, echtzeitbasierte Edge-Cloud-Regelsysteme in IIoT-Infrastrukturen und -Anwendungen

Zitate:
„Wir freuen uns sehr, an der Entwicklung des neuen TSN-Testbeds des IIC beteiligt zu sein. Die TSN-Standards sind eine wichtige Grundlage für die Schaffung eines standardisierten Internetmodells, mit dem sich echtzeitfähige Steuer- und Regelanwendungen sowie -geräte in offenen, miteinander verbundenen Netzwerken zusammenführen lassen. Diese Technologie ist für die Zukunft des IIoT unabdingbar und das IIC bietet eine Community, in der führende Branchenvertreter gemeinsam an innovativen Technologien arbeiten können“, so Eric Starkloff, Executive Vice President of Global Sales and Marketing bei NI.

„Eine standardisierte und offene Kommunikation spielt bei unseren Automatisierungslösungen eine wichtige Rolle. Wir sehen das TSN-Testbed des IIC daher als einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Interoperabilität zwischen Herstellern sowie des Datenaustauschs in IIoT-Infrastrukturen“, so Ralf Koeppe, Vice President of Engineering and Manufacturing, Electric Drives and Controls, bei Bosch Rexroth.

„Mit dem neuen TSN-Testbed des IIC hat KUKA die Möglichkeit, gemeinsam mit anderen führenden Herstellern zu zeigen, dass verteilte Echtzeit-Steuer- und -Regelsysteme für Edge-Cloud-Computing, auch „Fog Computing“ genannt, mit Standardtechnologien realisiert werden können. Für uns ist TSN, zusammen mit OPC UA Publish/Subscribe, daher ein zentraler Baustein für die Implementierung von Industrie-4.0-Standards“, so Christian Schlögel, Chief Technology Officer bei KUKA.

„Als einer der Wegbereiter für deterministisches Ethernet sieht TTTech der Zusammenarbeit mit anderen Branchenführern am TSN-Testbed des IIC mit großer Freude entgegen. Da wir bereits seit 20 Jahren im Bereich zeitkritische Netzwerke und kritische Echtzeit-Steuerung und -Regelung aktiv sind, freuen wir uns sehr darauf, gemeinsam mit den anderen Unternehmen eine offene Standardplattform für das IIoT zu entwickeln“, so Georg Kopetz, Mitbegründer und Mitglied der Geschäftsführung von TTTech.

Weitere Informationen zum Testbed sind auf http://www.iiconsortium.org/time-sensitive-networks.htm zu finden.

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