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Tabubruch: March of Roses thematisiert Missstände im Kreißsaal

29.02.201621:17 UhrVereine & Verbände

(openPR) Düsseldorf, 29. Februar 2016 – Am 6. März lädt ein Bündnis aus Eltern, Hebammen und Geburtshelfern zu einem „March of Roses“ gegen Geringschätzung und Gewalt während der Geburt ein. Start ist 12 Uhr auf dem Düsseldorfer Burgplatz. Die Rose als Symbol des Protestmarsches steht für die Würde, Schönheit und Verletzlichkeit der Frau. Aus diesem Grund sollen die TeilnehmerInnen Rosen aus Stoff, Papier oder echte Rosen mitbringen.



Weitere Veranstaltungen finden in Kiel, Hannover und Wiesbaden statt (http://www.mother-hood.de/aktuelles/aktionen-veranstaltungen.html).

In Deutschland erleben viele Frauen problematische oder sogar traumatisierende Geburten, die auf Missstände in der Geburtshilfe zurückzuführen sind. „Wir möchten mit den Protestmärschen auf diese Missstände aufmerksam machen“, sagt Dr. Katharina Hartmann, Vorstand der Bundeselterninitiative Mother Hood e. V. und Koordinatorin des March of Roses in Deutschland. „Denn Veränderung beginnt mit der Wahrnehmung des Problems.“

Als Teil des auch in anderen Ländern stattfindenden „March of Roses“ fordern Eltern einen würdevollen und wertschätzenden Umgang in der Geburtshilfe, der die Bedürfnisse von Mutter und Kind stärker berücksichtigt.

WHO und Eltern schlagen Alarm: Immer mehr Frauen berichten von schlimmen Geburten

Aufgezwungene oder ohne ausdrückliche Zustimmung vorgenommene medizinische Eingriffe, unnötige Behandlungen, Demütigungen und Beleidigungen gehören laut WHO genauso zum Alltag in Kliniken, wie vermeidbare Geburtsverletzungen und medizinisch unnötige Kaiserschnittentbindungen.

Bei den Missständen handelt es sich nicht etwa um eine Randerscheinung. Vielmehr zeigt zum Beispiel die auch in Deutschland jährlich am 25. November stattfindende Kampagne „Roses Revolution“, dass Frauen während der Geburt viel zu oft keine respektvolle und umsichtige Betreuung erleben.

„Geburten sollten für die Familien eine freudige Erfahrung sein“, sagt Hartmann.

„Stattdessen berichten viele Frauen, dass sie unter der Geburt allein gelassen wurden, ihre Entscheidung nicht respektiert und über ihren Kopf hinweg entschieden wurde“, berichtet Anne Jandt von Geburt e.V. und fordert: „In einem der reichsten Länder der Erde, mit einem der besten Gesundheitssysteme der Welt, sollte es möglich sein, dass das Ziel einer Geburt mehr ist als ein lebendes Kind und eine lebende Mutter. Eine gute Geburt sollte ein stärkendes Erlebnis sein, aus dem Mutter und Kind an Leib und Seele möglichst unverletzt hervorgehen. Das muss unser Ziel sein!“

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