(openPR) Der Tourismusverein Grebin e.V.
wurde in schwieriges Fahrwasser manövriert, ist zurzeit ohne "Kapitän"
(1. Vorsitzender und Beisitzer sind zurückgetreten)
Mit viel Tamtam und Presserummel traten 2010 die Städte Eutin und Plön, sowie die Gemeinden Bosau, Bösdorf, Dersau und Grebin an, das Ziel der Landesregierung, die Förderung des Tourismus in Schleswig-Holstein zu unterstützen, indem der Zweckverband „Tourismuszentrale Holsteinische Schweiz“ gegründet wurde, welcher
nach seinem Errichtungszeitpunkt, dem 16. Juli 2010, seinen Verbandssitz in Plön erhielt.
Mit welchen Zielen und Absichtserklärungen siehe: Amtliche Bekanntmachung vom 23. August 2010
info-grebin.de/t33f25-Amtliche-Bekanntmachung-vom-August.html
Unabhängig von diesen Entwicklungen bemühten sich Grebiner Bürger schon einige Jahre länger um die
Wiederbelebung des im Dornröschenschlaf schlummernden: Fremdenverkehrsverein Grebin - Ländliche Ferien e.V.
Zum 31.01.2011 lud dann der 1. Vorsitzende des seit Jahren schlummernden Vereins (Uwe Karl +) zur
Mitgliederversammlung ein. info-grebin.de/t82f25-Die-stets-neusten-Einladungen-zu-den-Vereins-Sitzungen-u-die-Protokolle.html
In dieser Sitzung war neben den Neuwahlen des Vorstandes ein wichtiger weiterer Punkt die Zukunft des Vereins.
Zu den folgenden Sitzungen unter Leitung der neuen 1. Vorsitzenden (Eike Gudegast) wurden alle motivierten
Grebiner (auch die Anbieter von Ferienunterkünften, Gastronomen usw.) eingeladen, an einen Tisch zu kommen, um mit neuem Elan verschiedene Projekte anzugehen.
Eine wichtige Frage war es auch, ob die Gemeinde Grebin als "Körperschaft" Mitglied im Verein werden kann.
Dieses Thema wurde ebenso in der Hauptausschusssitzung der Gemeinde am 07.03.2011 mit folgendem Beschluss behandelt.
Protokoll u. Beschluss: files.homepagemodules.de/b512669/f25t82p171n1.pdf
Ein bis heute strittiger Punkt, da die Vereinssatzung unter § 2 festschreibt, dass der Verein die Vertretung der Interessen der Mitglieder gegenüber öffentlichen Verwaltungen und touristischen Organisationen u.a. zur Aufgabe hat.
Da sind, wie es sich später auch bewahrheiten sollte, Interessenkonflikte vorprogrammiert, wenn die Gemeinde als örtliche Verwaltung selber Mitglied im Verein ist. Siehe dazu u.a. Beitrag: Politisches Kalkül?
info-grebin.de/t370f38-Einfach-vergessen-oder-politisches-Kalkuel.html
Allerlei Ideen, Absichtserklärungen und Vorhaben wurden in den Folgesitzungen unter Mitwirkung von Altbürgermeister Hans Werner Sohn, der 1. Vorsitzenden Eike Gudegast, des Kassen- u. Schriftwartes Jochen Usinger zusammen mit
den Mitgliedern und Gästen formuliert und in den entsprechenden Protokollen festgehalten: http://www.info-grebin.de/t82f25-Die-stets-neusten-Einladungen-zu-den-Vereins-Sitzungen-u-die-Protokolle.html
In der Mietgliederversammlung am 27.03.2013 kam es dann erneut zu Neuwahlen des Vorstandes. Siehe
Protokoll der Mitgliederversammlung vom 27.03.2013: files.homepagemodules.de/b512669/f25t82p457n6.pdf
Unter neuer Leitung entwickelte der Verein die zum Teil schon zuvor engagiert durchgeführten Veranstaltungen
weiter und konnte sich über jährlich wachsende Besucherzahlen freuen. Besonders an den jährlichen Veranstaltungen:
Mühlenfest, Treckerpicknick und Ringreiten, sowie dem Kinder- Nikolausabend an der Mühle, erfreuten sich zunehmend auch Besucher / Gäste aus dem Umland.
Die in der Folgezeit wachsenden Diskrepanzen zwischen Gemeine und Verein sowie örtlichen Kommunalpolitikern, scheinen sich offensichtlich in politischem Kalkül zu gründen.
Das Vereinsmitglied „Gemeinde Grebin“, zudem Mitglied im „Zweckverband Tourismuszentrale Holsteinische Schweiz“,
lässt es seit Jahren an der dem Verein zugesagten Unterstützung zur Förderung des Tourismus am Ort mangeln.
Hilfe aus der Gemeinde, z.B. auch in finanzieller Art für erforderlichen Versicherungsschutz der gut besuchten öffentlichen Veranstaltungen des Vereins, Fehlanzeige.
Am 15.Juni 2015 kam es zu einem Treffen, Meinungsaustausch und der Erarbeitung von gemeinsamen Zielen und Wünschen zwischen dem Tourismusverein Grebin e.V. und dem Ortsverband Bündnis 90/DIE GRÜNEN.
Ergebnisfestschreibung: http://www.info-grebin.de/t348f63-Grebiner-GRueNE-loesen-Zusage-zur-Unterstuetzung-ein.html
Infolge wurde hinsichtlich der Vereinssatzung § 2 und im Sinne der Ziel-Konzeption der
„Tourismuszentrale Holsteinische Schweiz“, zur Förderung des Tourismus am Ort und in der Region, aber auch zum Schutz aller Verkehrsteilnehmer, ein gemeinsamer Antrag zur Verkehrsberuhigung für die Gemeindewege:
Dorfwiese, Saseler Redder und Lehnkuhle verfasst und dem Bürgermeister Jochen Usinger zur freundlichen Kenntnisnahme, vorab einer offiziellen Antragstellung übergeben.
Besonders das Vereinsvorstandsmitglied (Beisitzer) Joachin Burgemeister (CDU-Fraktionsvorsitzender), welcher nicht an dem Arbeitstreffen teilgenommen hatte, monierte übergangen worden zu sein.
Zudem beschuldigte er den 1. Vorsitzenden "private Interessen" zur Verkehrsberuhigung mit dem Amt des 1. Vorsitzenden verknüpfen zu wollen.
Da sich die Grebiner GRÜNEN und der Tourismusverein zur konstruktiven Zusammenarbeit entschlossen hatten, u.a. um Brücken zwischen "konkurrierende" Verbindungen in Grebin schlagen zu wollen, wurden vom 1. Vorsitzenden zum 20.10.2015 alle interessierten Bürger, Vereine, Gemeinderatsmitglieder, Parteien usw. zu einem "Runden Tisch" eingeladen, um Schnittmengen / Gemeinsamkeiten mit anderen Parteien, Vereinen und Interessierten zu suchen und die Kräfte zu bündeln, um das Angebot für Bürger und Besucher zu verbessern. EINLADUNG: info-grebin.de/t356f63-EINLADUNG.html#msg897
Dabei wurde auch der Antrag auf Verkehrsberuhigung thematisiert und aufgrund eines sachlichen Vortrages durch den Vorsitzenden des Grebiner Geschäftsausschusses sowie Vorsitzenden des CDU-OV Grebin, Gerhard Manske,
formal richtig in eine "Empfehlung" eines Grebiner Bürgers umgeschrieben, der Gemeindevertretung offiziell eingereicht, vom Gemeinderat einstimmig angenommen und zur Prüfung an die Kreisverkehrsbehörde weiter geleitet.
Das gegen diese Empfehlung sodann Stimmung gemacht wurde, es in der „Neujahresbotschaft“ des
CDU-Fraktionsvorsitzenden Joachim Burgemeister, welcher im November 2015 seine Vereinsmitgliedschaft kündigte
und als Beirat im Vereinsvorstand zurücktrat, gar lautete:
Zitat:
[...] "Umwidmung von Straßen z.B. in Spielstraßen, können nur umgesetzt werden, wenn alle Einwohner
der jeweiligen Straßen dies wünschen und die Kosten dafür gering sind oder über eine Straßenbaubeitragssatzung
geregelt werden." [...]
- ist natürlich in der Sache Nonsense und ausschließlich billige Stimmungsmache. Außerdem wurde keine "Spielstraße" "empfohlen", sondern die Einrichtung einer "Verkehrsberuhigten Zone" gemäß § 42 Abs. 4a StVO!
Diese und andere Pöbeleien veranlassten den 1. Vorsitzenden dann endgültig und zum Schutz des Vereins, bei der Jahreshauptversammlung der Mitglieder am 26.01.2016 von seinem Amt zurückzutreten.
Protokoll der JHV 2016: http://files.homepagemodules.de/b512669/f25t82p931n3_rISTneNv.pdf
Dem zum Rücktritt genötigten 1. Vorsitzenden Dirk Schlenzka gebührt für seine erbrachten Leistungen für den Verein und somit auch für die Gemeinde unser aller Dank!
Zurzeit wird der Tourismusverein Grebin e.V. bis zur außerordentliche Mitgliederversammlung am 20.04.2016 durch die 2. Vorsitzende Christiane Parl und die Kassen- u. Schriftwartin Gela Rogge weiter geführt.
Bewerber für das Amt des 1. Vorsitzenden und den Beirat sind offiziell noch vakant.
Jürgen Heusermann
Vereinsmitglied






