openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Gemeinsam sind wir bunt in Tettnang

12.02.201617:54 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Gemeinsam sind wir bunt in Tettnang
Die vier Themenabende in der Stadtbücherei Tettnang waren rege besucht.
Die vier Themenabende in der Stadtbücherei Tettnang waren rege besucht.

(openPR) TETTNANG – Inklusion auf der Tagesordnung: Das Projekt "Gemeinsam sind wir bunt in Tettnang" präsentierten Nils Pasternak von den Ambulanten Diensten der St. Gallus-Hilfe (Stiftung Liebenau) und Sandra Temme von den Ambulanten Hilfen der Diakonie Pfingstweid vergangene Woche dem Gemeinderat Tettnang. Außerdem hatten sie Ergebnisse und Lösungsansätze aus vier Themenabenden im Gepäck. Bürgermeister und Stadträte aller Fraktionen signalisierten, weiter am Gelingen von Inklusion in der eigenen Kommune zu arbeiten.




Inklusion gezielt fördern

Die Welt von Kindern und Jugendlichen, die Lebenslage der Senioren, das Arbeitsleben und die Gesundheit – jeder der vier Themenabende setzte einen anderen Schwerpunkt. Im Gemeinderat erinnerte Sandra Temme an die Ziele des Projekts "Gemeinsam sind wir bunt in Tettnang". An erster Stelle gehe es darum, die Inklusion von Menschen mit Behinderung gezielt zu fördern. "Vernetzungen anzubahnen, den Sozialraum und das bürgerschaftliche Engagement zu aktivieren sind weitere Ziele", so Sandra Temme. Besonders im Blick sei dabei die Mitbestimmung und Mitwirkung von Menschen mit Behinderung.

Mehr Informationen gewünscht

Nils Pasternak erläuterte die Ergebnisse der Inklusionsveranstaltungen. So schlugen Jugendliche eine Bürgermappe der Stadt in Leichter Sprache, Sportangebote ohne Leistungsdruck und einen Ausbau der ehrenamtlichen Begleitung vor. "Insgesamt wollen junge Menschen besser über Angebote informiert werden", so Pasternak. Senioren wünschen sich insbesondere einen Ausbau des ÖPNV. Auch ein Begleitservice zum Einkaufen, jemand, der im Bus beim Ein- und Aussteigen hilft und Klingeln an Geschäften mit Treppen wurden als Verbesserungsvorschläge genannt.

Praktikumsplätze und ehrenamtliche Begleitung

Für den Bereich Arbeit berichtete Pasternak, dass in den Betrieben das Interesse an Praktikanten mit Behinderung geweckt werden sollte. Die Stadt Tettnang könnte dabei eine Vermittlerrolle spielen. Mit Blick auf die Barrierefreiheit – ein Aspekt des Themenbereichs Gesundheit – sei Tettnang gut ausgestattet. Wünschenswert sei auch hier ein Ausbau der ehrenamtlichen Begleitung, zum Beispiel zum Arzt oder zu Sportgruppen. "Genannt wurde die Tettnanger Bürgerstiftung, um dem Geldmangel zu begegnen", berichtete Pasternak.

Großes Engagement in Sachen Inklusion

Hansjörg Bär (Freie Wähler) sagte, dass die Präsentation zum Nachdenken anrege. "Sie zeigt, was bisher ohne bösen Willen versäumt wurde." Zusätzlich in den Haushalt eingestelltes Geld sei im Sinne der Inklusion sicher gut angelegt. Für Hans Schöpf (Grüne) trägt Inklusion dazu bei, Sozialkompetenz auszubauen. Sylvia Zwisler (CDU) zeigte sich erfreut, wie engagiert die Menschen mit Behinderung an den vier Themenabenden waren und wie viele gute Ideen sie hatten. Hermann König (SPD) regte an, dass sie sich noch stärker einbringen und ehrenamtlich engagieren könnten. Nils Pasternak sagte, dass die Bereitschaft durchaus da sei. "Vorstellen könnte ich mir zum Beispiel die Mitarbeit von Menschen mit leichtem Handicap beim Begleitservice oder bei der Ein- und Ausstiegshilfe im Bus für Senioren."


Informationen:

Das Projekt in Tettnang fand im Rahmen des Programms "Gemeinsam sind wir bunt" statt und wurde flankiert von der Initiative"„DuIchWir. Alle inklusive." des Sozialministeriums Baden-Württemberg.
_____________________________________________

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 890663
 2007

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Gemeinsam sind wir bunt in Tettnang“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von Stiftung Liebenau

Bild: Pflegereform: Was meint die Stiftung Liebenau?Bild: Pflegereform: Was meint die Stiftung Liebenau?
Pflegereform: Was meint die Stiftung Liebenau?
MECKENBEUREN-LIEBENAU – Eigenanteile deckeln, häusliche Pflege verbessern: Das sind zwei der neuen Ideen für eine Pflegereform, die Gesundheitsminister Jens Spahn im Oktobervorgelegt hat. Die Stiftung Liebenau begrüßt die Vorschläge, sieht allerdings deutlichen Verbesserungsbedarf, wie Vorstand Dr. Berthold Broll im Interview mit regioTV erläutert. Bausteine zur Verbesserung Ein wichtiges Ziel der sechs Milliarden Euro schweren Reform ist es, Pflegebedürftige zu entlasten. Ihr Eigenanteil am Pflegesatz in der stationären Pflege soll künftig…
Bild: Vom „Wohnheim“ zu technischen Assistenzsystemen – 30 Jahre Altenhilfe der Stiftung LiebenauBild: Vom „Wohnheim“ zu technischen Assistenzsystemen – 30 Jahre Altenhilfe der Stiftung Liebenau
Vom „Wohnheim“ zu technischen Assistenzsystemen – 30 Jahre Altenhilfe der Stiftung Liebenau
MECKENBEUREN-LIEBENAU – Aus heutiger Sicht scheint Altenhilfe vor 30 Jahren wie aus einer anderen Zeit. Denn seither hat sich viel verändert: 1990 bildete die Übernahme vom Haus St. Antonius in Friedrichshafen den Beginn der Altenhilfe bei der Stiftung Liebenau. Heute gehören 34 Häuser der Pflege, 29 Mehrgenerationen-Wohnanlagen nach dem Konzept „Lebensräume für Jung und Alt“, das Angebot ServiceWohnen, Sozialstationen sowie weitere differenzierte Angebote dazu. Häuser für Mägde und Knechte Steffi Müller-Jöhnk arbeitet seit 30 Jahren im Ha…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Engagement für regenerative Energien in Rechtsform gegossen - Energiegenossenschaft Bodensee eG gegründetBild: Engagement für regenerative Energien in Rechtsform gegossen - Energiegenossenschaft Bodensee eG gegründet
Engagement für regenerative Energien in Rechtsform gegossen - Energiegenossenschaft Bodensee eG gegründet
… in Tettnang am 13.9. und auf der Leistungsschau in Oberteuringen am 20.9. Hintergrund Ende 2008 hatten sich Bürger aus dem Bodenseekreis zusammengetan und gemeinsam mit dem Regionalwerk Bodensee über Möglichkeiten diskutiert, wie man eine umweltfreundliche und nachhaltige Stromerzeugung fördern kann und gleichzeitig eine interessante Rendite erwirtschaftet. …
Bild: futronic-Chef Wolfgang Lachmann feiert 25-JährigesBild: futronic-Chef Wolfgang Lachmann feiert 25-Jähriges
futronic-Chef Wolfgang Lachmann feiert 25-Jähriges
… 14. November 2013 – Vor nunmehr 25 Jahren kam Geschäftsführer Wolfgang Lachmann als technischer Leiter zu futronic. 2004 übernahm Lachmann gemeinsam mit Michael Preuß die Geschäftsführung des Tettnanger Steuerungsspezialisten. Zuvor hatte Lachmann Elektrotechnik mit Fachrichtung Nachrichtentechnik an der Fachhochschule Ravensburg-Weingarten studiert. …
Bild: futronic bilanziert bestes Ergebnis der UnternehmensgeschichteBild: futronic bilanziert bestes Ergebnis der Unternehmensgeschichte
futronic bilanziert bestes Ergebnis der Unternehmensgeschichte
… Steuerungspezialist expandieren und die Kapazitäten am Standort Tettnang ausbauen. „Das ist das beste Ergebnis unserer nunmehr 40-jährigen Unternehmensgeschichte“, resümiert Michael Preuß, seit 2004 gemeinsam mit Wolfgang Lachmann Geschäftsführer der futronic GmbH. „Damit sind wir mehr als zufrieden.“ Die aktuelle Auftragslage und die Auslastung von Entwicklung und …
Bild: World Café in Tettnang: Aktive Bürgerbeteiligung beim Thema InklusionBild: World Café in Tettnang: Aktive Bürgerbeteiligung beim Thema Inklusion
World Café in Tettnang: Aktive Bürgerbeteiligung beim Thema Inklusion
… der Don-Bosco-Schule in der Integrationsklasse an der Manzenbergschule in Tettnang, unterrichtet täglich Kinder mit und ohne Behinderung in einer Klasse. Seine Erfahrung aus dem gemeinsamen Unterricht in der Integrationsklasse zeigt: "Wenn wir Inklusion wollen, findet man auch einen Weg!". Für ihn sind die persönliche Einstellung, die Zusammenarbeit im …
Bild: Ehrenamtliches Engagement und Inklusion passen perfekt zusammenBild: Ehrenamtliches Engagement und Inklusion passen perfekt zusammen
Ehrenamtliches Engagement und Inklusion passen perfekt zusammen
… Als Zielgruppe für die Aufgabe der Bürgermentoren werden sie im Besonderen angesprochen. Bürgermeister Bruno Walter erläuterte, dass mit den bisherigen Phasen des Projekts „Gemeinsam sind wir bunt in Tettnang“ ein guter Auftakt gemacht wurde, Inklusion in die Realität umzusetzen. Gesellschaftliches Zusammenleben und Integration sei nur in Verbindung …
Bild: Inklusive Bürgermentoren sind fleißig am LernenBild: Inklusive Bürgermentoren sind fleißig am Lernen
Inklusive Bürgermentoren sind fleißig am Lernen
… Bürgermentoren-Ausbildung ist ein Kooperationsprojekt der Stiftung Liebenau Teilhabe, der Diakonie Pfingstweid und der Stadt Tettnang. Sie findet im Rahmen des Programms „Gemeinsam sind wir bunt“ des Sozialministeriums Baden-Württemberg sowie dem landesweiten Förderprogramm zur Ausbildung von Bürgermentoren statt. _________________________________________
Bild: futronic für den Mittelstandspreis 2011 nominiertBild: futronic für den Mittelstandspreis 2011 nominiert
futronic für den Mittelstandspreis 2011 nominiert
… Arbeitgeberverbände sowie Regierungspräsidien und Institutionen. futronic mit Bambus Champion 2010 ausgezeichnet Außerdem wurde futronic mit dem Bambus-Champion 2010 ausgezeichnet. Michael Preuß, der das Unternehmen gemeinsam mit Wolfgang Lachmann leitet, nahm den Preis bei einer Gala im Otto Bock Science Center Medizintechnik in Berlin Ende November entgegen. Der …
Bild: Generationswechsel bei LAYER-GrosshandelBild: Generationswechsel bei LAYER-Grosshandel
Generationswechsel bei LAYER-Grosshandel
… der Gesamtumsatz bei 77,5 Mio. Euro.David Layer ist bereits seit 2016 im Unternehmen und seit 2019 Teil der Geschäftsführung. David Layer: „Ich freue mich, LAYER gemeinsam mit meinem Bruder Patrick weiterzuführen. Was LAYER auszeichnet, sind unsere Werte, unsere Leidenschaft und unsere Begeisterung für den Kunden – und vor allem unsere Mitarbeiterinnen …
Bild: 3.eso-Forum – Wir waren dabeiBild: 3.eso-Forum – Wir waren dabei
3.eso-Forum – Wir waren dabei
… Teilnehmer (denen es möglich war) am Ende des Forums nicht den direkten Weg nach Hause suchte, sondern sich in unserem neuen Firmengebäude trafen und sich gemeinsam noch etwa zwei Stunden in Kleingruppen unterhielten, über ihre Erfahrungen berichteten, Visitenkarten austauschten, lachten… „Ich fühlte mich sehr wohl und sofort aufgenommen. Für mich war …
Bild: Bürger-Mentoren machen Tettnang noch ein bisschen bunterBild: Bürger-Mentoren machen Tettnang noch ein bisschen bunter
Bürger-Mentoren machen Tettnang noch ein bisschen bunter
… Angebot", berichtet Christine Barth. Mittlerweile seien viele berühmte Werke in Leichte Sprache übersetzt. "Wir wollen im Lesecafé aber nicht nur vorlesen, sondern auch gemeinsam", erläutert Mentorin Barth. Darüber hinaus sollen künftig Stadtführungen in Leichter Sprache angeboten werden. Probeführungen gab es bereits am Samstag unter der Leitung von …
Sie lesen gerade: Gemeinsam sind wir bunt in Tettnang