(openPR) Alvix (22) ist gezwungen, den Namen seines Songs zu ändern
Mit seinem Song "Netflix & Chill" stieg der Produzent Alvix in die viralen Spotify-Charts auf #2 ein. Das aber gefiel Netflix nicht - sie haben Kontakt mit dem 22-jähringen aus Sundsvall (Schweden) aufgenommen und Ihn aufgefordert, den Song aus den Stores zu nehmen.
Das Besondere an der Geschichte: Es gibt noch 20 weitere Songs auf Spotify (Screenshot), die den Begriff "Netflix" im Titel enthalten. "Warum also nur mein Song?“, sagt Alvix im Interview.
Ali "Alvix" Khojasteh's Song "Netflix & Chill" wurde Anfang dieses Jahres vom Label "play & cue music" aus Deutschland lizensiert. Der Satz "Netflix & Chill" hat im Internet in den letzten Jahren eine neue Bedeutung gewonnen - dabei hat sich der Code für "Beischlaf" etabliert - wie auf vielen Internetportalen zu lesen ist.
Das Problem bei Alvix´s Song: Er wurde schnell zum Internet-Hit und landete an der Spitze der viralen Spotify-Charts - das wiederum wurde von der Netflix-Zentrale in den USA registriert. Letzte Woche bekam Ali Khojasteh, 22, eine E-Mail von der Netflix-Zentrale, wie er im Interview erwähnte. "Sie schrieben, dass wir nicht den Namen oder das Logo verwenden dürfen. Sie sagten, dass alles bis Montag aus den Stores gelöscht sein muss", sagt er und fährt fort: "Es war nicht lustig. Es gibt noch 20 weitere Songs auf Spotify, die den Begriff "Netflix" im Titel enthalten! Warum also ich? Warum mein Lied?"
Umbenennung in einen neuen Titel:
Ali Khojasteh war zuerst völlig erschrocken, als er die E-Mail bekam. Er sprach mit seinem Agenten und sie beschlossen den Titel "Netflix & Chill" von allen Plattformen zu entfernen, um weiteren Ärger aus dem Weg zu gehen. Schlussendlich wurde das Lied in "TV & Chill" umbenannt und neu veröffentlicht.
"Es macht zwar nicht annähernd so viel Spaß, da das der Begriff war, der Spaß gemacht hat, aber das Lied ist natürlich nach wie vor das Gleiche", sagt Alvix.
"Ich kann sie teilweise verstehen, aber wenn es so sein sollte, sollte gleiches Recht für Alle gelten und nicht nur weil mein Lied bei Spotify in den viralen Charts auf #2 gelandet ist", sagt Ali abschließend im Interview.












