(openPR) Jutta Einhaus ist als „Horse Assisted Coach“ im süddeutschen Raum mit festem Standort Freiburg tätig. Obwohl Persönlichkeitsentwicklung mit Pferden seit langer Zeit als „Manager Training“ bekannt ist, werden ihr viele Fragen zu ihrer Arbeit gestellt.
Bereitwillig erklärt sie den Interessenten und Klienten, die Abläufe und Inhalte eines Coaching Prozesses und die Aufgabe, welche das oder die Pferde hierbei haben.
Es ist nämlich tatsächlich so, dass in pferdegestützten Interventionen den Klienten manchmal Dinge geschehen oder offenbaren, die auf den ersten Blick nicht realistisch zu erklären sind.
„Hast du gerade was gemacht?“, „Das ist doch Hexerei“? Woher weiß das Pferd was ich gerade denke?“ Solche und viele andere Fragen bekommt Jutta Einhaus immer wieder gestellt.
„Ich möchte nicht verschlossen wirken, aber manchmal muss ich tatsächlich meine Hände in die Taschen stecken oder hinter den Rücken legen, um nicht den Eindruck zu vermitteln, ich würde in das Coaching eingreifen“ erklärt die Horse Assisted Coach.
Für die oft tiefgreifenden und auch emotionalen Erlebnisse, in einem Coaching mit Pferd, gibt es eine ganz natürliche Erklärung.
Pferde sind Herden- und Fluchttiere. Sie nehmen ihre Umwelt und die daran beteiligten Lebewesen sehr sensibel und fein wahr. Stimmungen, auch halb,- oder unbewusste Gefühle bleiben den Pferden nicht verborgen.
Kommt ein Klient mit einem bestimmten Anliegen, wird in einem Vorgespräch geklärt, was man als Ziel gemeinsam formulieren möchte oder könnte.
Grundsätzlich gibt es keine Themen, die man nicht in einem Pferdegestützten Coaching angehen könnte. Durch die Bereitschaft und Offenheit, sich mit einer Thematik oder einem Problem auseinander zu setzen, wird ein Mensch für ein Pferd schon sehr klar wahrnehmbar.
Darauf reagieren die Pferde. Wirkt ein Mensch authentisch und klar, wird sich das Pferd ihm gerne anschließen. Sind Inkongruenzen wahrnehmbar, zeigt das Pferd keine Bereitschaft zur Mitarbeit. Pferde sind ehrlich und wertfrei. Dies kommt den Klienten zugute und gibt die Möglichkeit Veränderungen auszuprobieren und auf ihre Wirkung zu überprüfen.
Da Pferde im Hier und Jetzt leben, werden vorangegangene Erfahrungen nicht in den weiteren Prozess mit einbezogen.
Es geschehen oft Dinge im pferdegestützten Coaching, die sehr ergreifend sind und emotional tiefgehen. Trotz allem ist dies alles gut erklärbar und nachvollziehbar. Also keine Hexerei!
Sehr wichtig ist Jutta Einhaus die Abgrenzung zur Esoterik. „Damit hat das absolut nichts zu tun“ betont sie mit Nachdruck. Auch sollten Interessenten sich ausführlich über den Coach und ihre Arbeitsweise informieren.
Leider ist der Beruf nicht geschützt, so dass sich jeder auf dem Feld betätigen könnte.
Aus diesem Grund tummeln sich auch einige selbst ernannte Coachs, ohne das nötige Fachwissen und Erfahrung auf dem Markt.
Wenn ein pferdegestützter Coach seine Arbeit als „übersinnlich“ darstellt und große Versprechungen macht, sollte man besser Abstand nehmen.
Letztendlich ist es eine Persönlichkeitsarbeit, die hauptsächlich von dem abhängig ist, mit welchen Potentialen und Ressourcen der Klient in den Prozess geht.
Jutta Einhaus arbeitet sowohl selbständig, hauptsächlich mit Kindern, Jugendlichen und Familien. Die Angebote für Erwachsene führt sie mit ihrem Kollegen Benjamin Groß unter dem Firmennamen ziel-streb-ich GbR durch. Außerdem bieten sie Seminare im Ausland an, die sich mit einem Urlaub verbinden lassen.
Informationen finden sie hier. www.juttaeinhaus.de und www.ziel-streb-ich.de













