(openPR) Schluss mit dem „Marionetten-Theater“: Eigene Stärken entdecken statt auf der Vorsatz-Welle weiterschwimmen
Das Jahr 2016 ist erst wenige Wochen alt – aber der Erwartungsdruck in den Führungsetagen hoch. Es geht wieder um das Erreichen von Kennzahlen im Business. Diese ewige Jagd mit der Zeit im Nacken. Antreiber sind oftmals die Prämien- und Bonuszahlungen und unser eigener Ehrgeiz, auf der Erfolgsspur zu bleiben. Und dann sind da noch die alljährlichen guten Vorsätze wie mehr Sport zu machen und mehr Zeit mit der Familie zu verbringen. Die ehemalige Marketing-Managerin und Handballnationalspielerin Ilka Piechowiak drückt auf die Bremse. „Vergessen Sie alle Vorsätze! Fragen Sie sich lieber endlich einmal, was SIE wirklich wollen.“
Seien wir mal ganz ehrlich: Diese ganzen schönen Vorsätze werden uns oft nur von der Außenwelt aufgedrückt. Wir reagieren lediglich auf die Aufforderungen, bestenfalls gut gemeinten Ermunterungen unserer Mitmenschen. „Ohne mit einem Vorsatz in ein neues Jahr zu springen“, so Ilka Piechowiak, „macht uns offenbar nur zu einem halben Menschen.“ Die erfolgreiche Rednerin rät Managern, Führungskräften und selbstständigen Unternehmerin deshalb, keinen Erwartungsdruck an sich selbst aufzubauen. Nicht im Strom der allgemeinen Meinung mitschwimmen, sondern innehalten lautet ihr Credo. Gerade im Top-Business ist Fremdbestimmung an der Tagesordnung, weil die Kennzahlen im Kopf und die Zeit im Nacken zu den äußeren Einflüssen gehören, denen sich kaum jemand in verantwortungsvoller Position entziehen kann. Die Konzentration auf die eigenen Stärken und Fähigkeiten kommt zu kurz. Doch sie sind der Schlüssel zum persönlichen Erfolg im Führungsalltag.
Ilka Piechowiak kennt dieses „Marionetten-Spiel“ aus eigener 20-jähriger Erfahrung im internationalen Management. „Der Wunsch nach Selbstbestimmung kommt häufig zu kurz.
Dafür ist die Fähigkeit wichtig, sind auch in angespannten Zeiten selbst kritisch zu hinterfragen. Es geht um mehr als nur um gute Vorsätze, um Freiheit und Mut, das Leben nach den eigenen Wünschen zu gestalten.“
Macht mir mein Führungsjob wirklich noch Spaß?
Am Anfang dieses Prozesses steht eine kritische Selbstanalyse und um eine klare Setzung der Prioritäten im Leben. Fühle ich mich noch zufrieden mit dem, was ich tue? Welche Stärken machen mich aus? Lebe ich diese Stärken in meinem Job? Und: Macht mir mein Führungsjob wirklich Spaß und bin ich mit Leidenschaft dabei? „Aus dieser Analyse mit sich selbst entsteht ein unverwechselbares Selbstbild aus persönlichen Denkmustern, Einstellungen und Verhaltensweisen mir selbst und meinen Mitmenschen gegenüber“, weiß Ilka Piechowiak.
Wer mit sich selbst im Reinen ist, kann überzeugender auftreten
Warum aber ist dieses Selbstmanagement losgekoppelt von Fremdbestimmung und „Funktionieren“ im Job so wichtig? Weil es der kraftvollen Gestaltung des eigenen Lebens dient und die authentischen Wünsche und Ziele in den Fokus nimmt. Wer diesen Schritt geht, nimmt sich selbst ernst. Es ist wie eine Art Kurzreise über den Wolken mit dem Blick auf die Erde. Wie Reinhard Mey schon so treffend erkannte, wird das Wichtige nichtig und klein. „Gestalten, statt sich antreiben zu lassen. Wer so lebt, wirkt zufriedener und glaubwürdiger“, so die Ex-Handballnationalspielerin und ehemalige Managerin. „Diese Ausstrahlung fördert die eigene Motivation und auch die der Mitarbeiter. Wer mit sich im Reinen ist, kann andere mitziehen und auch im Umgang mit Kunden überzeugender auftreten.“
Jeder kann wählen, was er will oder auch nicht. Führungskräfte mit Verantwortung für Mitarbeiter haben jedoch auch Verantwortung für sich selbst.











