(openPR) Der in München wohnhafte Ulmer Benjamin Krauss geht volles Risiko ein: Er hat nicht nur seinen Job sondern auch seine Wohnung gekündigt, und zieht im März 2016 auf die portugiesische Azoren-Insel Pico mitten im Atlantik. Gleichzeitig setzt er das in die Wirklichkeit um, von dem viele träumen. Als Volunteer bei einem Whale-Watching-Anbieter springt er dabei für 6 Monate in das sprichwörtlich kalte Wasser.
Job kündigen, Wohnung aufgeben, Hab & Gut auf ein Minimum reduzieren, großen Rucksack packen und los ziehen in die große weite Welt. Endlich die Freiheit genießen und sich vom Leben treiben lassen.
So, oder so ähnlich werden viele denken und zumeist träumen, sich aber sagen „ich kann aber doch jetzt nicht einfach alles hinschmeißen“, während sie an ihrem PC im Büro sitzen und trotzdem merken dass etwas in ihrem Leben nicht stimmt oder unvollständig und unzufrieden ist.
Auf der Azoren-Insel Pico wird er als Whale-Watching-Guide den Touristen die Lebensweise der Cetaceen (Wale) näherbringen. Dabei sind die Azoren einer der besten HotSpots weltweit, um Wale beobachten zu können. Bis zu 24 Walarten wurden bereits vor den Küsten von Pico und Horta gesichtet. Darunter auch der Blauwal: das größte und schwerste Tier, welches jemals auf der Erde gelebt hat. Krauss wird darüber hinaus Kajak-Touren zu Delfinschulen leiten, die Gäste betreuen sowie Rad- und Wandertouren mit den Touristen unternehmen.
Sein künftiger Arbeitgeber – Pico Sport mit seinem Inhaber Frank Wirth – ist bereits seit 1986 auf der Insel als Walbeobachter aktiv und führt neben den Waltouren auch eine eigene Tauchschule mit Touren zu Blauhaien und Mobula-Rochen. Im nächsten Jahr wird Krauss daher auch mit der BBC zu tun haben. Diese dreht nämlich bei Pico Sport frisches Material für die Neuauflage der berühmten „Unser blauer Planet“ DVD-Serie.
Als Naturliebhaber liegt Krauss der nachhaltige und serviceorientierte Tourismus sehr am Herzen: „Mein Ziel ist es, nicht nur den Kunden zu einem erfrischenden Urlaub zu verhelfen, sondern ihnen darüber hinaus Verständnis für die Lebensweise der Wale näher zu bringen und sie für ein nachhaltiges Verhalten mit unserer Umwelt zu sensibilisieren.“
Seit September ist Krauss bereits mit der Vorbereitung beschäftigt. Neben dem Erwerb des Sportbootführerschein See lernt er Portugiesisch, liest Fachbücher über die Walbeobachtung und löst seine Wohnung komplett auf. Denn nach den Azoren soll seine Reise noch nicht vorbei sein: Nur eben nicht mehr 8 Stunden vor dem PC im Büro, sondern draußen in der Natur. Unter anderem der Geirangerfjord in Norwegen, Südamerika und die Kanaren stehen auf dem Plan.
Alle 6 Monate sollen Ihn entsprechende Jobs in verschiedene Länder dieser Erde bringen: “Job Hopping around the world” wie er es selbst nennt. Seine aktuellen Erlebnisse kann man auf seinem Blog und in seinen Social Media Portalen verfolgen.







