(openPR) Der preisgekrönte Film des russischen Ausnahmeregisseurs Andrej Swjaginzews -
Golden Globe Award Gewinner 2015 als bester fremdsprachiger Film, ausgezeichnet für das beste Drehbuch bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes 2014, Preis für den besten Film beim London Film Festival 2014 und als bester fremdsprachiger Film für den OSCAR® 2015 nominiert.
Ab dem 15.01.2016 auf DVD, Blu-ray und als Video on Demand!
„Wenn er sich erhebt, so entsetzen sich die Starken; und wenn er daherbricht, so ist keine Gnade da.“ (Hiob 41, 17)
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
LEVIATHAN, von der deutschen Presse begeistert bejubelt, ist eine moderne Adaption der Hiobsgeschichte aus dem Alten Testament. Der Film, der aufgrund seiner kritischen Darstellung der Missstände Russlands in seinem Ursprungsland äußerst kontrovers diskutiert wurde, wird nach seinen Erfolgen auf zahlreichen bedeutenden Film Festivals der Welt nun auch bei uns im Home Entertainment erscheinen.
Zum Inhalt:
Kolja (Alexey Serebryakov) muss schmerzlich erfahren, dass man als Individuum nichts ausrichten kann, wenn man einem kalten und herzlosen Staat gegenübersteht.
Der Automechaniker lebt mit seiner zweiten Frau und seinem Sohn aus erster Ehe auf einem atemberaubend schönen Grundstück, das seit Generationen von seiner Familie bewirtschaftet wird, an der unberührten Küste der Barentssee. Die unberührte, raue Landschaft ist es auch, die schon bald den korrupten und durchtriebenen Bürgermeister Vadim (Roman Madyanov) auf den Plan ruft. Er versucht mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln der Bürokratie, Kolja von seinem Grundbesitz zu vertreiben.
Dieser kann dem kaum etwas entgegenhalten. Er hat weder die finanziellen Mittel noch den politischen Einfluss, um Vadim daran zu hindern, sein Erbe für seine Zwecke zu missbrauchen: Er will Koljas Haus dem Erdboden gleichmachen und darauf ein Gemeindezentrum errichten. Ein Hoffnungsschimmer erscheint am Horizont, als Koljas Jugendfreund Dimitri, ein erfolgreicher Anwalt aus Moskau, eine belastende Akte über Vadim zu Tage fördert, der seinen Enteignungsplänen ein Ende setzen könnte. Doch gegen die kaltblütige Entschlossenheit und die mächtigen Verbündeten in Moskau scheint auch das nichts ausrichten zu können. Das Schicksal wendet sich endgültig gegen Kolja, als er entdeckt, dass seine Frau eine Affaire mit Dimitri hat …
Pressenotiz:
Während der Film in Russland zwar bei Kritikern gut aufgenommen und als allgemeingültige Parabel über Missstände in einer autoritär geprägten Welt verstanden wurde, löste er beim russischen Publikum außerhalb der Filmszene größtenteils Empörung wegen der einseitigen Darstellung Russlands aus. Über die Landesgrenzen hinaus feierte LEVIATHAN jedoch bemerkenswerte Erfolge. Die Idee zum Drehbuch entstand bei einem Aufenthalt der Autoren in den USA, bei dem sie von einem Vorfall erfuhren, bei dem ein Mann in einem Bulldozer mehrere Gebäude zerstört hatte und sich anschließend selbst das Leben nahm, nachdem die Einfahrt zu seiner Werkstatt durch den Bau einer Zementfabrik versperrt worden war. Inspirieren ließen sich die Autoren des Weiteren durch die Lektüre der Hiobsgeschichte aus dem Alten Testament, der Novelle Michael Kohlhaas von Heinrich von Kleist und der Abhandlung Leviathan von Thomas Hobbes, die auch als Namensgeber für den Film fungierte.












