(openPR) Hello, we're Lamplighter.
Gerade haben wir unsere erste Vinyl herausgebracht. Es handelt sich um eine Split LP mit athmosphärischem Instrumental HipHop.
discogs:
http://www.discogs.com/Michum-Harold-Heat-Bricks-EP/release/7821128
anhören:
A: http://michum.bandcamp.com/album/heat -
AA: http://harold1.bandcamp.com/
DÄMMERNDE und DUNKELBLAUE DACHSKLÄNGE
der zwei Freunde Michum und Harold fügen sich auf dieser Schallplatte erstmals zu einer musikalischen Palette zusammen. Auf der einen Seite Michums unvergleichliche heat EP, mit Hits wie "Chilly Cheese Affair", auf der anderen Harolds Bricks EP mit den Bangern "Teigbauch" und "Unbennant".
Prominent hat Michums HEAT das kalifornische Strandidyll bezogen, den Ort traumhafter Surferknaben und sexy Girls mit salzig blonden Haaren. Wenn man zur Abendstunde in Laubwäldern dem Dammwild begegnet, dann kitzelt der Soundnebel den Bäumen noch das letzte Rauschen aus den Wipfeln. Eine sich streckende Katze, indische Hochzeiten, der Mond Phobos, alles erscheint den gewärmten Ohren als fein inszenierte Clichés. Was bleibt ist die reißende Sehnsucht als Endpunkt utopischer Bemühungen.
Wie ganz wenige der HipHop Zunft zeigt Harold in BRICKS ein prämienverdächtiges Können, das die eigentümliche Penetranz des Loops mit einer Farbenfülle an Stimmungen verbindet. So weicht die romantisierte Natur hier einem subtilen, dumpfen Charme von Straßenlaternen, die hinter jeder Ecke besinnungsloser Städte lauern. Statt Rückzugsort folgt die Phantasie dem Mann mit Hut in ein Dorf, wo an kalten Tagen niemand mehr nach 21 Uhr das Pflaster betritt. Für alle, die schon einmal auf einer Seefahrt das Meer gegen die Planken haben schlagen hören!

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Am Alten See 3
60489 Frankfurt
Über das Unternehmen
“There is a crack in everything.
That's how the light gets in.”
Es bröckelt. Das ist etwas alt und lose. Oder ist da etwas anderes am Werk?
In einer tristen Wohnung im tristen Gießen geht einiges vor. Nicht das Bröckeln ist gemeint, das ist
überall. Die Jungs von Lamplighter sind da.
Michum, orkid, Harold und koma boy sind die vier Protagonisten des Kollektivs, welches seit 2011
in regelmäßigen Abständen Samplekollagen in den digitalen Asteroidengurtel hämmert. Das klingt
dann wie Avantgarde-(?) Underground- (?), Post-HipHop (?). „Mit diesen Begriffen können wir
nichts anfangen. Wir machen Beats“ erklärt Harold.
Michum macht sein Ding. Seine Musik – zu harmonisch, beinahe unerträglich, bis man das Detail
bemerkt, was stört: es bröckelt. Projekte gibt es viele. Gerade hat man eine Kollaboration mit einer
Gießener Theatergruppe abgeschlossen, ab Mitte Januar soll es Sonntags regelmäßig
Lamplighterabende in einer ehemaligen Schmiede geben. "Da spielen wir Musik die wir mögen, es
stehen Couches rum und es gibt etwas leckeres zu Essen von unseren Freunden von der Karawane“,
sagt orkid.
Harold, dessen Musik man noch am ehesten mit HipHop Stempel versehen möchte, spielt mir sein
bald erscheinendes erstes Release vor. Während dessen kocht orkid Kaffee. Michum sitzt ganz einfach da, redet nicht viel und zündet alle paar Minuten seinen Joint an, zieht ein paar mal, lässt ihn ausgehen.
Harold philosophiert über die Ästhetik des Loops, Wiederholung, Rhythmus, Patterns. Er weiß
scheinbar wovon er redet, ich kann ihm nicht folgen, aber das macht nichts. Überhaupt scheint hier
nichts etwas zu machen, man ist da, so komisch das klingt, und das ist dann auch alles.
Und so hat sich ganz nebenbei die triste Wohnung in eine faszinierend unkomplexen Wohlfuhlraum
verwandelt. Es ist gemütlich hier. Ich
bleibe.
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"Die Liebe der Erinnerung ist die einzig glückliche, hat ein Schriftsteller gesagt. Darin hat er auch vollständig recht, wenn man nur daran denkt, dass sie einen Menschen zuerst unglücklich macht. Die Liebe der Wiederholung ist in Wahrheit die einzig glückliche. Sie hat nicht wie die der Erinnerung die Unruhe der Hoffnung, nicht die beängstigende Abenteuerlichkeit der Entdeckung, aber auch nicht die Wehmut der Erinnerung, sie hat die selige Gewissheit des Augenblicks." (Harold)