(openPR) Die Weihnachtszeit in der Provence ist eine Zeit voller Traditionen und Bräuche, die von Generation zu Generation weitergegeben werden.
Der Start der besinnlichen Weihnachtszeit ist der 4. Dezember, der Tag der Heiligen Barbara. Den Abschluss der Feiertage bildet das Fest der Heiligen Drei Könige am 6. Januar. Auch die deutschen Hoteliers Jutta und Rudolf Hubracht, die das im provenzalischen Stil eingerichtete Hotel Villa Provençale in Cavalaire-sur-Mer führen, sind mit den provenzalischen Bräuchen, die doch sehr von den deutschen abweichen,bestens vertraut.
Santons de Provence schmücken die Weihnachtsmärkte!
Schon am Tag der Heiligen Barbara starten die Weihnachtsbräuche in der Provence. An diesem Tag werden Weizenkörner auf getränkte Wattebäusche gesät. Am 24. Dezember werden diese dann genauer unter die Lupe genommen. Der Prophezeiung nach lässt die Saat Rückschlüsse auf eine gute oder schlechte Ernte zu. Ist der Weizen kräftig und hoch gewachsen, so fällt die Ernte im kommenden Jahr gut aus. Eine kleine Saat wiederum prophezeit das Gegenteil.
Auch in der Provence zählen Weihnachtsmärkte zum festen Bestandteil der vorweihnachtlichen Zeit. Bekannt sind sie jedoch nicht nur, wie in Deutschland, aufgrund ihres Glühweines, sondern vor allem für seine typischen Krippenfiguren (Santons de Provence). Die liebevoll angefertigten Porzellanfiguren sind bunt bemalt oder tragen Stoffkleider und sind in nahezu jedem provenzalischen Haus zu finden. Die Entstehungsgeschichte dieses Brauches reicht zurück bis zur Französischen Revolution 1792. Da die Regierung zu dieser Zeit religiöse Veranstaltungen verbat und die Kirchen geschlossen blieben, konnten die Gläubigen keine Krippen in den Kirchen aufstellen. Die Bevölkerung stellte daher ihre eigenen Krippenfiguren aus Porzellan her und präsentierte sie zu Hause. Diesen Brauch haben sie bis heute beibehalten.
Übigges Festmahl an Heiligabend!
Auch der Heiligabend ist von Bräuchen geprägt. So kommt am 24. Dezember die ganze Familie zusammen. Zunächst zündet das jüngste Kind und der Älteste der Familie den zuvor dreimal mit Wein besprengten und um den Tisch getragenen Holzscheit im Kamin an. Dieser Brauch kündigt das Kommen des Christkindes an.
Darauf folgt das Festessen („Gros Souper“), das aus 7 Gängen und 13 Desserts besteht. Die 13 Desserts sollen Jesus und seine 12 Apostel beim letzten Abendmahl symbolisieren. Serviert werden u.a. Pfannkuchen, weißer und schwarzer Nougat und kandierte Früchte.
Selbst bei der Tischdekoration legen die Provenzalen Wert auf Tradition. So besteht sie u.a. aus drei weißen Tüchern und drei Kerzenhalter, die die Dreifaltigkeit und Hoffnung symbolisieren. Natürlich findet auch die am Tag der Heiligen Barbara gesäten Weizenkeime Berücksichtigung bei der Tischdekoration.
Mit den Heiligen Drei Königen und dem Verzehr des berühmten Blätterteig Kuchens („Galette de Rois“) endet schließlich die Weihnachtszeit. Die Provenzalen verstecken in dem Kuchen eine Bohne oder eine kleine Figur. Derjenige, der diese Figur findet, darf sich eine Pappkrone aufsetzen und einen König bestimmen, der am nächsten Tag eine neue Galette serviert.
Ein Weihnachtsgeschenk der ganz besonderen Art!
Für alle, die noch nach einem außergewöhnlichen Weihnachtsgeschenk Ausschau halten, haben wir eine schöne Geschenkidee: Schenken Sie doch dieses Jahr einen unvergesslichen Aufenthalt in Süd-Frankreich an der Côte d'Azur in der Stadt Cavalaire-sur-Mer! Hier können weitere spannende provenzalische Traditionen und Bräuche entdeckt werden. Das im provenzalischen Stil eingerichtete Hotel Villa Provençale stellt die perfekte Adresse für einen gelungen Aufenthalt da. Interessierte können sich einen Gutschein sichern und unter den Tannenbaum legen. Anfragen können unter: http://hotelvillaprovencale.com erfolgen.
Weitere Informationen und Angaben finden Sie unter http://www.hotelvillaprovencale.com.









