(openPR) Mit der Komplettüberarbeitung der Analyse- und Auswertungssoftware „TraceRunner“ bringt die SSA SoftSolutions GmbH ein neues Testframework für die Fahrzeugentwicklung auf den Markt. Mit dem neuen TraceRunner ist es möglich, sehr große Tracedateien, die aus der Kommunikation vernetzter Steuergeräte stammen, schnell und einfach zu untersuchen.
Mit TraceRunner lässt sich die über Tracedateien aufgezeichnete Kommunikation von Steuergeräten in Testaufbauten oder im Fahrzeug überprüfen und auf Fehler hin analysieren. Die Aufzeichnungen können von verschiedenen Kanälen mit unterschiedlicher Bus-Technologie wie CAN, LIN, MOST, FlexRay oder Ethernet stammen. Die Größe der Tracedateien spielt dabei eine untergeordnete Rolle, da die Software speziell für die Analyse großer Traces entwickelt wurde. Selbst sehr komplexe Analysen lassen sich innerhalb kurzer Zeiträume durchführen. Das Testframework bietet Anwendern eine strukturierte Verwaltung von Konfigurations- und Ergebnisdaten. Jeder Projektbeteiligte kann direkt auf die für ihn relevanten Informationen zugreifen. Die Analyseergebnisse werden mittels strukturierter Fehlerreports anwendergerecht in beliebigem Detailgrad online oder als Dokument ausgegeben.
Der TraceRunner wird für unterschiedliche Zwecke, wie der Steuergeräteentwicklung, dem Steuergerätetest, dem Netzwerktest und der Netzwerkanalyse, dem Gatewaytest oder der Multibusanalyse eingesetzt. Mit Hilfe des Testframeworks lassen sich sehr einfach anwendungsspezifische Auswertungen und Tests wie die Analyse von Fahrzeugzuständen, Zykluszeitprüfungen, Signalfehlertests, Checksummenprüfungen oder Tests im Teilnetzbetrieb und viele weitere vornehmen.
Die einzelnen Softwarekomponenten sind auf die verschiedenen Einsatzbereiche einer Testreihe ausgelegt. So können mit der Komponente „TraceRunner-Configurator“ die notwendigen Prüflogiken in Test- und Analysekonfigurationen im Vorfeld vorbereitet und zentral abgespeichert werden. Mit der Komponente „TraceRunner-Client“ wird dann ein Analyseauftrag für eine oder mehrere Tracedateien mit Hinzunahme einer abgespeicherten Analysekonfiguration gestartet. Die Analyse selbst wird von der dritten Komponente, dem „TraceRunner-Controller“, serverseitig abgearbeitet. Im „TraceRunner-Controller“ sind zusätzlich Parser-PlugIns mit vorgefertigten Prüfdefinitionen integriert, mit denen beispielsweise die Signale der unterschiedlichen Bustechnologien kundenindividuell interpretiert werden können. Die Analyseergebnisse stehen im Anschluss im „TraceRunner-Viewer“ detailliert in Tabellenform zur weiteren Auswertung zur Verfügung. Eine strukturierte Übersicht der Analyseergebnisse kann in beliebigem Detailgrad kundenindividuell als Report zusätzlich mit ausgegeben werden.
Die Software ist mit modernen Microsoft-Technologien als Client-Server-Architektur mit REST-Service unter Microsoft.NET 4.5. entwickelt. Die Client-Programme sind mit benutzerfreundlichen WPF-Oberflächen ausgestattet und unterstützen die Anwender bei komplexen Sachverhalten mit intuitiv zu bedienenden Assistenzfunktionen. Der Server ist eine Multicore-Anwendung zur hochperformanten Verarbeitung von großen Datenmengen. Die Datenhaltung erfolgt über XML-Dateien.
Weitere Informationen sind auf der Produktwebseite www.tracerunner.de oder direkt beim Hersteller, der SSA SoftSolutions GmbH, erhältlich.















