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Neue Arbeitswelten in der Ravensburger Parkstraße

01.12.201511:00 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Neue Arbeitswelten in der Ravensburger Parkstraße
Riesenchance für Inklusion: Zweiteiliger Bürokomplex mit Förder- und Betreuungsbereich
Riesenchance für Inklusion: Zweiteiliger Bürokomplex mit Förder- und Betreuungsbereich

(openPR) RAVENSBURG - Zwei Partner, ein Gedanke: Die Vorarlberger Unternehmensgruppe PRISMA und die Stiftung Liebenau realisieren ein gemeinsames, innovatives Projekt in der Ravensburger Parkstraße. Das Projekt kennzeichnet sich aus durch die Gestaltung eines neuartigen, impulsgebenden Arbeitsumfeldes: In einen Standort für Unternehmen aus der Technologie- und Kreativwirtschaft wird ein Förderbereich für Menschen mit Behinderungen integriert.



Weg in eine inklusive Arbeitswelt

Als Standortentwickler für wechselseitig befruchtende Arbeits- Lebens- und Stadträume bringt PRISMA seine Erfahrungen ein, die Stiftung Liebenau gestaltet gesellschaftliche Teilhabe und den Weg in eine inklusive Arbeitswelt. Im Rahmen eines Mediengesprächs mit Stefan Nachbaur, Geschäftsführer der PRISMA Deutschland, Dr. Markus Nachbaur, Vorstand der Stiftung Liebenau, und Bernhard Hösch, St. Gallus Hilfe, wurden die Planungen für das neue Bürogebäude in der Parkstraße 40 in Ravensburg vorgestellt.

Beide Partner hatten in Ravensburg ein stadtnahes und gut angebundenes Grundstück gesucht. PRISMA, die in der Region mit dem Competence Park und der SEE.STATT in Friedrichshafen bereits aktiv ist, fand hier einen Ausgangspunkt für ein Stadtteilentwicklungsprojekt. Die Stiftung Liebenau hatte Interesse an dem Standort, um die Dezentralisierung ihrer Behindertenhilfe zu verwirklichen und einen gesellschaftlichen Impuls zur Inklusion zu geben.

Innovatives Arbeitsumfeld

Die PRISMA Unternehmensgruppe hat sich der aktiven Gestaltung von Dorf-, Stadtteil- und Stadtentwicklungsprojekten verschrieben. Auf gesellschaftliche, technologische und wirtschaftliche Veränderungen reagiert sie mit der Schaffung neuer Arbeitsräume, die als räumliche und inhaltliche Plattform für Innovation, Vernetzung und Kreativität dienen. Mit dem neuen Projekt in der Parkstraße Ravensburg entsteht ein solches inspirierendes und kreatives Arbeitsumfeld. Auf einer Gesamtfläche von rund 5.000 Quadratmetern stehen hochwertige, individuell gestaltbare Gewerbemietflächen für innovative, technologieorientierte und kreative Unternehmen zur Verfügung. Der Baustart erfolgt im Frühjahr 2016. Die Fertigstellung ist für Herbst 2017 geplant. Die Vermietung beginnt noch im Dezember 2015.

Hochwertige Infrastruktur

"Neben bedarfsgerechten, individuell angepassten Büro- und Gewerbemietflächen steht den Nutzern ein aktives Standortmanagement und eine gemeinsam nutzbare, hochwertige Infrastruktur zur Verfügung", erläutert Stefan Nachbaur, Geschäftsführer von PRISMA Deutschland. Außerdem seien Kooperationen möglich mit den Unternehmen aus dem Standortnetzwerk der PRISMA Unternehmensgruppe. In Kooperation mit der Stadt Ravensburg und der Wirtschaftsförderung Landkreis Ravensburg werden zudem individuelle Unternehmensgründungsprogramme sowie Mietenfördermodelle angeboten.

Gestaltung von Inklusion

"Das Projekt als Ganzes ist für uns zukunftsweisend und absolut stimmig" sagt Dr. Markus Nachbaur, Vorstand der Stiftung Liebenau. Die Stiftung Liebenau sieht hier mehrere Chancen: Im Sinne ihres Stiftungsauftrags ermöglicht eine aktive Teilhabe der von ihr betreuten Menschen am Arbeitsleben. Damit leistet sie einen aktiven Beitrag zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention und fördert Inklusion. Die zentrale Lage und die Einbindung ins Umfeld sind gute Voraussetzungen dafür, eine inklusive Arbeitswelt mitzugestalten.

Zum zweiten hat sie mit PRISMA einen kompetenten Partner an der Seite, der Erfahrung in der Entwicklung von Stadtquartieren hat. Nach Überzeugung der Stiftung Liebenau kommt solchen Partnerschaften in Zukunft noch mehr Bedeutung zu, da gesellschaftliche Veränderungsprozesse nur im Zusammenwirken mehrerer Akteure gelingen können. "Wir gehen davon aus, dass das gemeinsame Projekt Signalwirkung entfaltet und dass die dort arbeitenden Menschen sich vor allem als Menschen begegnen, egal ob mit oder ohne Behinderung."

"QuBiKu" für Menschen mit Behinderung

Der Förderbereich entsteht im Erdgeschoss des neuen Gebäudes. Unter dem Namen "QuBiKu" wird dieses Angebot für Menschen mit Behinderung in Trägerschaft der St. Gallus-Hilfe der Stiftung Liebenau und der Arche Ravensburg geführt. Es richtet sich an Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf, die nicht in einer herkömmlichen Werkstatt für Menschen mit Behinderung arbeiten können. Im QuBiKu finden sie vielfältige Betreuungs-, Bildungs- und Förderangebote. Die Räume sind passgenau auf den fachlichen Bedarf zugeschnitten: für künstlerisch-kreative Themen ebenso wie für Bewegungsangebote, Arbeitsräume für Bildungs- und Forschungsprojekte, Gemeinschafts- und Ruheräume für spirituelle Themen.

Das Besondere daran: Die Besucher des QuBiKu wählen die für sie geeigneten Angebote aus einem Kurssystem, je nach persönlichen Wünschen und Möglichkeiten. "Wir möchten, dass Menschen mit Behinderung möglichst selbstbestimmt ihren Tag gestalten können", erläutert Bernhard Hösch von der St. Gallus-Hilfe. Zum Konzept gehört außerdem die Zusammenarbeit mit weiteren Partnern, die das QuBiKu-Angebot mitgestalten. Konkrete Vorgespräche gibt es bereits mit dem Institut für Soziale Berufe, mit Kuppelnauschule, Schule für Gestaltung, Musikschule, Kirchengemeinde und Theater Ravensburg. Hösch: "Das QuBiKu wird auf diese Weise zu einem inklusiven Ort für die gesamte Nachbarschaft." 30 Plätze stehen hier zur Verfügung, 24 für Menschen, die von der St. Gallus-Hilfe betreut werden, und sechs für Bewohner der Arche.

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Weitere Infos:
www.st.gallus-hilfe.de
www.liebenauer-arbeitswelten.de
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