(openPR) Was das Cover so eindrucksvoll ausdrückt, steht sinnbildlich für die letzten 3 Jahre der deutschen Dark-Rock Formation The Fright. Mit ihrem letzten Album „The Fright“ ging es steil bergauf. Mit anschließenden Touren durch Deutschland und Polen an der Seite von Szenegrößen wie „The 69 Eyes“ infizierten die Horrock’n‘Roller unzählige Jünger der Nacht. Oftmals kommt es aber doch anders wie erwartet und man muss Verluste hinnehmen, mit denen man nicht rechnet. „Was letztes Jahr passierte, ist eigentlich der worst case jeder Band. Mit Seares, unseren alten Drummer, verließ uns ein Eckpfeiler der Band. Die Verluste von Label und Proberaum setzten dann noch die Kirsche auf den Scheißhaufen“, verrät Lon. Rock’n’Roll kann ein Arschloch sein, das musste die Band um Lon Fright schon seit der Gründung im zarten Alter von 14 Jahren lernen. „Wir haben seit Kindesbeinen an gelernt, dass der Weg in die Hölle und zurück notwendig ist, um als Band zu wachsen. Man muss sich durchbeißen, aufgeben ist keine Option, es entfesselt Energien und man weiß Erfolge besser zu schätzen.“ Dass The Fright echte Kämpfernaturen sind, beweisen sie mit ihrem neuen Long Player „Rising Beyond“. Entstanden durch eine unheilige Allianz mit den Fans, die das Album durch Crowdfunding finanzierten, wird die dunkle Bestie via 7hard im November auf die Hörerschaft losgelassen.
„Die Wut, Trauer und Verluste der letzten Jahre kanalisieren sich in „Rising Beyond“. Mit Kane als zweiten Gitarristen und unserem neuen Drummer Luke7, sind wir wandlungsfähiger als je zuvor. Das Album ist ein melancholisch dunkler Rocker voller Grabeshymnen, jenseits von sterilen Plastikproduktionen.“, so Lon.
Mit „Your Love“, haben wir einen traditionellen Gothrocker als Opener, dessen Refrain sich garantiert in die Gehirnwindungen fressen wird.“ Lon spricht von der Vorliebe für Horrorfilme welche sich in dem sleazigen „Hellbound Heart“ und der Hymne „The Hills Have Eyes“ wiederfindet. „Mit „Bury Me“ haben wir den bisher persönlichsten The Fright Song geschrieben“, erklärt Lon Fright. „Das Lied handelt von meinem an Krebs verstorbenen Vater, der letzte Ängste und Wünsche äußerte bevor er gestorben ist“. Einen echten Club-Hit hat man mit „Suicide Sun“, Sisters Of Mercy lassen grüßen. Kein geringerer als Jyrki69 (69 Eyes) stand hier Pate und ließ es sich nicht nehmen die Rolle des Gastsängers zu übernehmen. Für alle Natural Born Killers gibt es den Straßenrocker „Deadly Runaway“. Wie es sich anhört, wenn Glenn Danzig ein uneheliches Kind mit James Hetfield zeugen würde (Biologie mal beiseite), hört man im exklusiven CD-Track „Suffering Spheres“, welcher auf der Vinyl Version nicht enthalten war. Neue Wege geht man im balladesken „Rise In Dawn“, der mit üppiger Orchestrierung daherkommt und sicher kein Auge trocken lässt. „Es sind eigentlich immer wir selbst, die Bestien erschaffen“, erklärt Lon. Dies wird in der musikalischen Adaption von Burton’s Klassiker Edward (Scissorhands) thematisiert, bei welcher man mit Argyle Goolsby (ex-Blitzkid) eine echte Horrorpunk Ikone am Start hat. Verstaubt und dreckig, geht es mit „Wasteland“ ins Ödland der Psyche, bevor man sich im Deathrock Verließ „The Cave“ wiederfindet.
Von Marcel Wicher und Lon Fright arrangiert sowie produziert ist die Scheibe übrigens kein Stück gruselig und drückt ordentlich aus der Anlage eines jeden Leichenwagens (Chris Franzkowiak - Classic Rock).
The Fright sind auferstanden, jenseits aller Verluste und Rückschlage. Seid ihr bereit mit ihnen durch das Feuer zu gehen?
Das aktuelle Album "Rising Beyond" von The Fright wurde exklusiv über 7hard veröffentlicht und ist ab sofort erhältlich!













