(openPR) Jährlich erscheinen rund 90.000 Bücher neu auf dem deutschen Markt, eine stattliche Zahl. Viel größer ist jedoch die Anzahl der Autorinnen und Autoren, die Ihre erste Geschichte, den ersten Roman, ausgefallene Erzählungen, erlebtes und fiktives - als Buch veröffentlichen wollen. Und auch wenn niemand sagen kann, welches davon ein Bestseller wird, so kann man mit Sicherheit sagen das der größte Teil kein Bestseller wird. Und da jede/jeder einzelne die Hoffnung hat, dass die eigene Schriftstellerei durchaus Potential hat, gibt es inzwischen ein riesigen Markt um diese Texte in Buchform zu bringen. Doch unter den Anzeigen wie z. B. „Autoren gesucht...“ verbergen sich oft kostenintensive Partnerschaften, die sich über Autoren finanzieren.
Hajo Schörle, ein kleiner Verleger aus dem Schwarzwald hat sich darüber Gedanken gemacht. Denn er selbst weiß, wie aufwändig es ist, Bücher auf den Markt zu bringen. Und so musste er viele Anfragen von Autoren ablehnen. Doch alle die kamen hatten eins gemeinsam. Sie hatten schon sehr viel Zeit und Mühe in das Manuskript gesteckt und oft nahezu fertige Textvorlagen. Hajo Schörle gab vielen den Ratschlag, das Buch doch erste mal selbst auf den Markt zu bringen und im Bekanntenkreis mit Lesungen und dem Verkauf des Buches zu beginnen. Das ist günstiger und die Einnahmen kommen dem Verfasser wieder direkt zu gute. Und ein ganz großer Vorteil ist, wenn das Buch größere Kreise zieht als gedacht, kann mit einem bestehenden Buch viel leichter ein Verlag gefunden werden, der keine extrem teuren Zuschüsse von der Autorin, bzw. Autor verlangt.
Doch es scheiterte immer mal wieder an der Praktischen Umsetzung.
Um diese Lücke zu schließen hat Hajo Schörle nun einen ganz praktischen Leitfaden verfasst. Auf gerade mal 20 Seiten werden 7 Punkte angesprochen, die den Weg zum fertigen Buch ebnen. Hajo Schörle ist Praktiker in zwei Welten, dem Verlagswesen und dem Grafik-Design. Als Inhaber einer Werbeagentur und eines unabhängigen Verlages kann er auf über 30 Jahre Praxiswissen zurückgreifen und weiß somit um welche Hürden es dabei geht.
In der Broschüre von Hajo Schörle werden nun folgende Punkte auf je einer Doppelseite ganz praktisch erklärt. Bei der Kalkulation erfährt man über die Kostenstruktur von Verlag, Handel und Großhandel. Die ISBN wird erklärt und hilft beim abwägen, ob man mit oder ohne ISBN veröffentlicht. Beim Thema Bilder wird vor den Copyright-Verletzungen gewarnt und ganz praktisch über Farbzusammensetzung und Pixel aufgeklärt, damit ein Druckauftrag auch online erteilt werden kann. Es werden zur Seitengestaltung und Seitenaufteilung ebenso Angaben gemacht wie zu Schriften und Textdarstellung. Und ein Punkt befasst sich mit dem PDF, eine Grundvoraussetzung um einen reibungslosen Druck ermöglichen zu können. Abschließend werden verschiedene Werbemöglichkeiten aufgelistet, die als Anregung gedacht sind um nicht nur in eine Richtung zu denken.
Doch auch wenn das Buch auf dem Markt ist, gibt es wirklich noch viel zu tun. Jetzt muss das Werk im Bekanntenkreis und den eigenen Netzwerken angepriesen werden. Das bedeutet viel Zeit- und Arbeitswand.
Das 20-seitige Heft eine guter Leitfaden für alle die ihr Manuskript zu einem gedruckten Buch machen wollen. Und selbst wenn es am Ende nicht der Eigenverlage ist, so lohnen sich die 7 Euro allemal, da es zum Verständnis der Verlagsarbeit perfekt beiträgt.











