(openPR) Die Nachfrage nach Haartransplantationen steigt auch in Deutschland und Österreich mehr und mehr. Wie in vielen anderen Bereichen der ästhetischen Medizin geht der Trend in Richtung minimal-invasive Alternativen, die OP-Risiken wie Narkose, lange Ausfallzeiten sowie unschöne Narben ausschließen. Eine Haarverpflanzung mit Hilfe des ARTAS Roboters bietet eine solche Alternative und zeigt dem Patienten jetzt auch vorab, wie er, sobald das Haar wieder sprießt, aussehen wird.
Ab einem gewissen Alter leidet fast jeder Mann an Haarausfall. Meist reagieren die Betroffenen erst spät und investieren Unsummen in Spezialprodukte, die helfen sollen, das Haar wieder sprießen zu lassen. Sind diese Behandlungsversuche erfolglos, so hilft oftmals nur noch eine Haartransplantation.
Aber auch diese ist heutzutage noch nicht einmal mehr zwingend mit Narkoserisiken und sichtbaren Narben verbunden – wenn sich der Patient für eine robotergestützte Behandlungsmethode entscheidet. Das US-amerikanische Verfahren wird in München, Düsseldorf, Hamburg und Herne sowie im österreichischen Klagenfurt erfolgreich eingesetzt, wenn es heißt, dem Mann wieder zu vollem Haupthaar zu verhelfen und der Glatzenbildung erfolgreich entgegen zu treten.
Mit Hilfe eines 3-D-Computeranimationsprogrammes können Patient und Arzt vor der Behandlung gemeinsam definieren, wie viele Haare verpflanzt werden sollen, an welcher Stelle der ‚neue‘ bzw. ursprüngliche Haaransatz entlang gehen soll, wie dicht das Haar werden kann und wie das Endresultat aussehen kann.
Das Design wird anschließend auf das ARTAS Robotersystem übertragen und unter ärztlicher Aufsicht umgesetzt.
Zudem kann mit der Software auch auf Feinheiten wie Scheitel-Position oder Haarwuchsrichtung eingegangen werden, indem Einpflanzungswinkel und die Richtung des Haaransatzes in den Computer eingegeben werden.
Die ARTAS-Methode
Dank der neuartigen und minimal-invasiven ARTAS-Robotertechnik aus den USA können Haartransplantationen jetzt präziser, ohne sichtbare Narben und ohne Narkose durchgeführt werden. Die schnelle, hochqualitative und genauestens arbeitende ARTAS-Robotertechnik übertrifft die Leistungsfähigkeit eines Menschen um ein Vielfaches. Das ARTAS System scannt den Hinterkopf und wählt die vitalsten Haare zur Entnahme aus. So kann davon ausgegangen werden, dass das transplantierte Haar die besten Voraussetzungen besitzt, um anzuwachsen. Der Roboter erntet das Haar mit hoher Präzision und Geschwindigkeit (bis zu 1000 Grafts pro Stunde). Ein Graft besteht aus 1-6 Haaren. Der Arzt entnimmt diese Grafts mit einer Pinzette und setzt nach der Aufbereitung Haar für Haar einzeln in den kahlen Bereich ein. Die Behandlung ist ambulant und dauert in der Regel vier bis acht Stunden, je nach zu transplantierender Haarmenge. Der Patient ist während des Eingriffs wach und hört Musik. Die Behandlung ist weniger schmerzhaft und es gibt kaum Komplikationen, da sie minimal-invasiv ist. Die Gesundungsphase beträgt im Durchschnitt eine Woche. Das Endresultat sieht sehr natürlich aus, denn der Roboter entnimmt das Haar so, dass dies im Nachhinein nicht wahrnehmbar ist. Somit kann der Patient sein Haar später auch sehr kurz tragen. Nach etwa einem Jahr stellt sich das finale Ergebnis ein.








