(openPR) Presseinformation vom 5. November 2015
Pforzheimer Schmuckstudierende entwerfen Goldstadtpokal:
Tanzevent mit neuer Trophäe
„Der Pokal ist nicht losgelöst vom Tanz, sondern entsteht daraus!“ Franziska Vogt hat in ihrem Entwurf des Goldstadtpokals Tanz und Trophäe bestens verknüpft, so das Urteil der Jury. Die Pforzheimer Schmuck-Studentin wurde am Mittwoch, 4. November 2015, mit dem ersten Platz des neuausgeschriebenen Wettbewerbs Goldstadtpokal 2016 ausgezeichnet. Die Studierenden der Hochschule Pforzheim, Studiengang Schmuck, waren von der Stadt zum Wettbewerb „Goldstadtpokal 2016“ aufgefordert. Burkhard Thost, Präsident der Industrie- und Handelskammer Nordschwarzwald (IHK) gab die Sieger des Wettbewerbs in der Fakultät für Gestaltung bekannt.
„Wie bilde ich den Tanz und die Bewegung eines tanzenden Paares direkt ab, sodass er zur Form wird?“ Diese Frage stellte sich die Gewinnerin Franziska Vogt aus dem vierten Semester. Gemeinsam mit Felix Christmann nutzte sie eine computergesteuerte dreidimensionale Gestaltung: Mit einer speziellen Kamera (3D Kintec) zeichneten die beiden Studierenden Tanzbewegungen auf. Diese Aufnahmen übertrugen sie mit einem selbst erstellten Programm in eine mehrdimensionale Form. „Die Herangehensweise ist außergewöhnlich und das Ergebnis überzeugt: Dass die Tanzbewegung direkt in die Form des Pokales fließt, ist beeindruckend und eine zusätzliche Würdigung dieses Sports“, urteilte die Jury.
Die Juroren Edeltraut Bülling (Schwarz-Weiß-Club), IHK-Präsident Burkhard Thost, Dentaurum-Chef Mark S. Pace, Bildhauer René Dantes und Professorin Christine Lüdeke lobten die hohe Qualität der acht eingereichten Arbeiten. „So unterschiedlich die Herangehensweise der jungen Designer auch war, die Entwürfe überzeugten in Form und Ausarbeitung“, betonte Christine Lüdecke, Pforzheimer Professorin im Studiengang Schmuck. „Die Auswahl fiel uns nicht leicht!“
Der zweite Platz ging an Eva Knoch aus dem dritten Semester. Ihr Entwurf basiert auf der „Grundausstattung“ eines jeden Tänzers: dem Schuh und seinen Absatz. Die Studentin arbeitete aus Silber, Glas und Holz Absätze und formte diese in Pokalform. Die zwischenmenschliche Beziehung der Tänzer hält Jutta Roth in ihrem Entwurf fest, für den sie mit dem dritten Platz ausgezeichnet wurde. Eine Würdigung der Jury erhielt Sandra Kickstein. Sie versteht es, nicht nur die Tänzer selbst, sondern auch deren Verein zu würdigen. Ihr Entwurf zeigt einen Pokal, der aus drei Bestandteilen besteht und nach der Verleihung bei den Tänzern und dem Verein verbleibt.
Die neue Form des Goldstadtpokals 2016 bleibt vorerst geheim. Die Gestaltung wird zuerst dem Pforzheimer Oberbürgermeister vorgestellt. Danach organisiert die Industrie- und Handelskammern Nordschwarzwald, die auch das Preisgeld in Höhe von 2.000 € zur Verfügung stellte, eine Ausstellung. Alle acht Arbeiten sollen ab 22. Januar 2016 gezeigt werden.











