(openPR) Der Braunbär, der sich derzeit an der Ländergrenze von Deutschland und Österreich aufhält, ist zum Abschuss freigegeben worden.
Wahrscheinliches Todesurteil für den Bären ist die Tatsache, dass er in den letzten Tagen mehrere "Nutztiere" gerissen hat und dass eine Gefährdung von Menschen nicht ausgeschlossen - aber auch nicht bestätigt - wurde.
Die Naturschutzorganisation WWF - ohnehin in Kooperation mit Jägern arbeitend - akzeptiert nach eigenen Angaben den Entschluss von Minister Werner Schnappauf.
Der Braunbär war vor wenigen Tagen in tiroler Gebiet gesichtet worden und habe wenig Angst vor Menschen, weshalb zunächst eine Vergrämungsaktion geplant gewesen war, die dem Bären mit Krach wieder Angst vor Menschen einjagen sollte.
Zwar wird weiterhin beteuert, dass alles getan werde, um das Leben des Bären zu erhalten, die Ernsthaftigkeit solcher Versprechen darf jedoch angezweifelt werden.
Wie relevant eine Gefährdung durch einen Braunbären für Menschen ist, soll hier nicht kommentiert werden. Tatsache aber ist, dass beispielsweise durch die Vogelgrippe weit mehr Menschen sterben als durch einen einzelnen Braunbären. Sollten somit nicht zuerst - gesundheitlich und anti-bärig - bär-lockende Tierhaltungen geschlossen werden?
Quelle: http://www.umwelt.cc/contents/news-braunbaer_zum_abschuss_freigegeben-tiere-000447.html








