(openPR) Bereits seit vielen Jahren ist die MEDIAN Orthopädische Klinik Braunfels als Endoprothesenzentrum Mittelhessen auf das Einsetzen künstlicher Schulter-, Hüft- und Kniegelenke spezialisiert. Die behandelnden Ärzte verfügen damit über eine Expertise, die es ihnen erlaubt, auch komplexere Operationen vorzunehmen. Wie ein solcher Fall aussehen kann, zeigt das Beispiel der 35-jährigen Weilburgerin Iren Sic.
Die ursprünglich aus Ungarn stammende Patientin litt in ihrer Kindheit an Knochenkrebs. Um ihr Leben zu retten, wurde ihr mit 13 Jahren im serbischen Belgrad eine Tumorprothese implantiert. Von der Mitte des Oberschenkels bis zur Mitte des Unterschenkels wurden Knochen und Kniegelenk durch das Implantat ersetzt. 1999 tauschten Ärzte in Wien bereits die Oberschenkelkomponente. Nachdem sie inzwischen in Weilburg lebte und unter Beschwerden litt, wandte sie sich an die MEDIAN Orthopädische Klinik Braunfels. Das Team um Jens Brade, Oberarzt der Abteilung für Orthopädie und Facharzt für Orthopädie, Manuelle Medizin und Chirotherapie, diagnostizierte bei Iren Sic einen Bruch der Unterschenkelkomponente. Eine Operation zum Austausch der Prothese war dadurch unumgänglich.
„Nicht viele Zentren bieten eine so komplexe Operation an“, erklärt Jens Brade. Um die Belastung für die Patientin so gering wie möglich zu halten wurde nur der untere, gebrochene Teil der Prothese entfernt und durch ein neues Implantat ersetzt. Bereits seit 23 Jahren saß das Erstimplantat im Knochen, was die Entfernung zu einer Herausforderung für das ganze Team machte. Zur Vorbereitung des komplexen Eingriffs tauschte sich der Oberarzt daher auch mit dem Hersteller der Endoprothese aus. „Da Frau Sic das Erstimplantat bereits mit 13 Jahren erhielt, konnten wir durch das Einsetzen einer längeren Prothese auch die bisher noch unterschiedlichen Beinlängen der Patientin weiter angleichen“, berichtet der Facharzt.
In der Median Klinik Braunfels fühlt sich Iren Sic sehr gut behandelt. „In Braunfels bekam ich nach meiner Anfrage schnell einen Termin“, erklärt die Weilburgerin. „Andere Kliniken trauten sich keine Operation zu oder schickten mich wieder weg, weil sie den Bruch der Prothese nicht diagnostiziert haben.“ Nach der Operation durfte sie das Bein zehn Wochen lang nicht belasten. Umso mehr freut sie sich über den positiven Heilungsverlauf. „Ich habe keine Schmerzen mehr und freue mich besonders auf die jetzt beginnende Reha.“










