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Einmal Teamplayer, bitte! Oder doch nicht?

28.10.201512:07 UhrIT, New Media & Software
Bild: Einmal Teamplayer, bitte! Oder doch nicht?
Teamplayer haben eine echte ?Hands-on?-Mentalität und stehen selbst weniger gerne im Vordergrund.
Teamplayer haben eine echte ?Hands-on?-Mentalität und stehen selbst weniger gerne im Vordergrund.

(openPR) Gemessen an den Anforderungen aus Stellenanzeigen, wäre in deutschen Unternehmen kein Platz für Einzelkämpfer. Gesucht wird vielmehr der Teamplayer, der seine eigenen Bedürfnisse auch mal hinten anstellt aber trotzdem selbstständig Entscheidungen trifft und eigenverantwortlich seine Ziele verfolgt. Ob diese Eigenschaften, deutlich ausgeprägt, wirklich oft bei einer einzigen Person feststellbar sind, mag bezweifelt werden. Der Kölner Recruiting-Spezialist Talents Connect wollte es genauer wissen und hat das Phänomen „Teamplayer“ unter die Lupe genommen. 80.000 Nutzerprofile von Jobsuchenden wurden untersucht – mit spannenden Ergebnissen.



Teamplaying ist ein hochgradig wertender Begriff. Auf der Bewerberseite weiß jeder, dass man hier besser nicht abweicht. Denn wer will schon als eigenbrötlerischer Sonderling gelten? Aber welche Aufgaben erledigt ein Teamplayer wirklich besser als jemand, der lieber alleine arbeitet? Und was macht das Teamplaying eigentlich tatsächlich aus? Diese Fragen sind immer mehr in den Hintergrund gerückt, während sich ein eher unklares, klischeehaftes Bild in den Köpfen verfestigte.

„In einer Stellenanzeige zu schreiben, man suche einen Teamplayer ist nicht hilfreich“, versichert Robin Sudermann, CEO bei Talents Connect. „Jeder versteht unter dem Begriff etwas anderes. Deswegen ist es besser, nach konkretem Verhalten und persönlichen Einstellungen zu suchen.“ Das Kölner Start-up-Unternehmen Talents Connect hat sich auf Recruiting mittels eines Matching-Verfahrens spezialisiert. Hier beschreiben Jobsuchende ihre Wünsche und ihre Art zu arbeiten. Erst im Anschluss wird ihnen ein passender Job mit einem prozentualen Ranking angezeigt. Auch Unternehmen erstellen ihre Jobprofile anhand von zu beobachtenden Situationen.


Differenziert zu betrachten: Teamplayer haben Stärken und Schwächen

„Wir erleben in der Beratung oft die Situation, dass sich bei den suchenden Unternehmen nach der Frage zu konkretem Verhalten ein Umdenken einstellt“, stellt Sudermann fest. „Wenn man deutlich macht, dass der so positiv besetzte Teamplayer auch seine Schwächen hat, sind viele Unternehmen dankbar für eine differenziertere Betrachtung als sie etwa von Jobportalen geliefert wird.“ So sind von idealtypischen Teamplayern schnelle eigenständige Entscheidungen oder flexibles Reagieren auf unvorhersehbare Entwicklungen tendenziell weniger zu erwarten. Auf der anderen Seite sind Teamplayer besonders kontaktfreudig und offen für Veränderungen. Talents Connect kann sich hier auf Erkenntnisse aus der Managementdiagnostik stützen, welche das Unternehmen in der Berechnung des Grades der Passgenauigkeit über einen speziell entwickelten Algorithmus einsetzt.
Der Talents Connect-Chef Sudermann rät dazu, nach gemischten Kriterien bei Bewerbern zu suchen: „Wir haben über 80.000 Profile auf unserer Plattform anonymisiert untersucht und festgestellt, dass von den aktiven Nutzern nur um die vier Prozent als nahezu perfekte Teamplayer gelten können. Das meint natürlich nicht, dass die restlichen 96 Prozent nicht teamfähig sind. Es verdeutlicht nur, dass es oftmals wenig Sinn macht, den 100%-Kandidaten zu suchen. Vor allem, wenn andere wichtige Eigenschaften hierdurch vernachlässigt werden.“ Laut dem Talents Connect-Modell des Teamplayers zeichnen sich Teamplayer überraschenderweise besonders durch eine hohe Veränderungsbereitschaft aus, die über eine passive Anpassungsfähigkeit hinausgeht. Besonders ausgeprägte Teamplayer tragen also auch zur Wandlungsfähigkeit des Unternehmens bei – sie übernehmen hier lediglich eine andere Rolle als der Typus des progressiven Einzelkämpfers.

Teamplayer sind Macher – und ungern im Homeoffice tätig

Weitere Analysen haben ergeben, dass Teamplayer ausgeprägte Macher sind: Die große Mehrheit von ihnen bevorzugt das Abarbeiten von Aufgaben mit den dazugehörigen Telefonaten, Meetings und Präsentationen. Dazu passen auch die gewünschten Berufsfelder: Teamplayer suchen einen Einstieg in die Bereiche Marketing & Werbung, Administration & Verwaltung, Eventmanagement oder Tourismus. Interessanterweise wünschen sich sehr teamorientierte Mitarbeiter kaum die Arbeit im Homeoffice: Die Arbeit im Büro wird von den meisten bevorzugt. Knapp 15 Prozent der jobsuchenden Teamplayer möchte ausschließlich dort arbeiten. Als zweitbeliebtester Arbeitsort wurde mit einigem Abstand der Außendienst angegeben.
Die genaue Betrachtung des Phänomens „Teamplayer“ zeigt deutlich: Es gibt ihn – den perfekten Teamplayer – wenn er auch in höchster Ausprägung selten ist. Und man muss wissen, auf welche Persönlichkeit man sich einlässt. „Gerade bei Berufsbildern, die stark von sozialen Kompetenzen geprägt sind, wimmeln die Job-Anforderungen in Jobportalen und Karriere-Netzwerken geradezu vor unscharfen und verschiedentlich auslegbaren Begriffen. Mit dem Talents Connect-Ansatz werden sowohl bewerber- als auch unternehmensseitig falsche Annahmen vermieden“, meint Robin Sudermann. Dies führe zu einer schnelleren und qualitativ besseren Besetzung von vakanten Posi-tionen.

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