(openPR) Cosmic Orient
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Cosmic Orient ist ein Kollektiv, das Musiker aus dem nahen und fernen Osten, klassisch ausgebildete Musiker aus westlichen Konservatorien sowie DJs, Rapper und Musikprogrammierer vereint. Das multinationale Ensemble bedient sich dabei jahrhundertealter Mythen und modernster Technik.
Cosmic Orient fegen wie ein multikultureller Schirokko von der Sahara quer durch Vorder- und Hinterasien. Im Windschatten stehen schwere Dub-Sounds, schwankende Reggae-Rhythmen, schräge Bollywood-Grooves gemischt mit treibenden Dancefloorbeats, am Ende steht ein chillender Kometenschweif am Himmel. Es verschmelzen DJs mit Percussionisten, Sampler mit indischen Sängern und MCs mit Sitarspielern, so entsteht ein sehr organischer Sound, präsentiert in farbenfrohen Live-Events begleitet von visuellen und atmosphärischen Effekten und Tänzern.
Inspiriert vom Asian Underground aus London beginnt DJ Herb – T., Mitte der neunziger Jahre, orientalische und indische Samples mit Ambient, Dub oder Trip – Hop Beats zu mixen. Dazu kommt Percussionist und Schlagzeuger Heiko Himmighoffen und es werden zusätzliche Beats und Basslines programmiert, auch kommen diverse, wechselnde Musiker aus dem Balkan und dem Nahen oder Fernen Osten hinzu und es entsteht ein Soundsystem, es spielt im lokalen und regionalen Raum. Anfang 2001 entscheidet man sich zu erweitern, und es entsteht Cosmic Orient.
Der Sound des Projektes definierte sich mehr und mehr und Cosmic Orient stellte u.a. die Kompilation eastern electronics, mit Künstlern wie Talvin Singh, Bally Sagoo, Dissidenten, Saafi Brothers u.a., zusammen die Anfang 2002 veröffentlicht wurde. Schon damals galt die Kompilation als Liebhaberstück und ist ein zeitloses Beispiel von Asian Underground. Gleichzeitig kamen die heutigen Bandmitglieder Bernhard Faltermeier (Sitar, Indische Klassik) und Walter Dorn (Flöte, westliche Klassik), sowie der virtuose pakistanische Sänger Mujahid Javid zur Gruppe hinzu und man kreiert einen maßgeblich indischen Sound.
Ab 2003 ging es mit fetten Beats im Gepäck, auf zu Gastspielen im nationalen Raum und über die Grenzen hinaus; Höhepunkte wie z.B. das RESONANT WAVE Festival Berlin/Brooklyn, E-CLUB – Hannover mit Cosmic Orient meets Jazzkantine, Casa de Cultura ASIA - Festival in Barcelona mit Künstlern wie Audio Active, Ken Ishii oder Susan Deyhim oder beim SINNESWANDEL - Bern/CH. Von 2003 -2005 betrieb Cosmic Orient den kultigen Clubabend Sangeeta, im Frankfurter UNITY sowie diverse Auftritte bei Sound of Frankfurt, Museumsuferfest oder im Cocoon-Club, etc.
Ende 2004 zieht sich die Band in das eigene Tonstudio zurück, um ihr erstes Studioalbum zu produzieren - Cosmic Orient. Da es in diesem Genre nur wenige Live-Acts in Deutschland gibt, profitiert Cosmic Orient von der Möglichkeit diese Musik live umzusetzen.
Tracklist: 1. Camelride // 2. Sometimes // 3. Eastern Light // 4. Chano // 5. Fertile Ground // 6. Bengal Tiger // 7. Sitarfunkreincarnation // 8. La Pila // 9. Challa Deh // 10. Radnakara // 11. His Message // 12. Dust2Dust // 13. Moments // 14. Outro
Cosmic Orient are: Sham – Vocals // Bernhard Faltermeier – Sitar // Walter Dorn – Flute // Heiko Himmighoffen – Percussion // Herb-T. – DJ/Master of Ceremony
MUJAHID JAVID a.k.a SHAM - GESANG
Der virtuose Sänger aus Pakistan, in London lebend, gilt als einer der herausragenden Talente der jungen Generation. Als Schüler des Ustad Mazaar Slambad Ali Khan (Abkömmling des Meisters Ustad Slamabad Ali Khan, aus Sham Chirasee) erhielt er eine sehr umfangreiche Ausbildung in Gesang und Traditionaler Musik. Bei seinen zahlreichen Gastspielen in Europa und Asien spielte er unter anderen mit Allah De Tha Lunevalla, Ustad Shahid Hussein, sowie mit Mir Shokat Hussein und Shams Mahmood.
BERNHARD FALTERMEIER - SITAR
... kommt aus der alten Schule der Nordindischen Klassik (Senia Garana). Seit 1983 ist er Schüler des Sarodmeisters Sree Dhyanesh Khan am Ali Akbar Khan Music College in Kalkutta. Dort erhielt er 1989 die Qualifikation als Bachelor of Music (B.M.). Seit 1991 ist der ausübende Musiker auch als Lehrer tätig und gründete die Indische Musikakademie in Frankfurt/M. Gastspiele mit Kirit Khan(Sitar) Pandit Shankar Gosh (Tabla). Von 1992 – 1995 als Bühnenmusiker mit dem Scala Theater Basel und Bernhard Theater Zürich auf Tournee mit den Stücken Siddartha (Hermann Hesse) und Der Prophet von Khalil Gibran zu dem er auch die Musik komponierte. Seit 1997 widmet er sich auch der East – West Fusion, in der sich indische Sounds mit westlichen Beats mischen. Gastspiele im E-CLUB/Hannover oder COCOON – Veranstaltungen, etc. Sowie auch in der klassischen Formation, Raga mit Sitar/Tabla.
WALTER DORN- FLÖTE
Der Klassiker auf der QUERFLÖTE verwischt die Grenzen zwischen den Bereichen Jazz, Ethno, Klassik und Pop. Spielte mit dem Sonatori Ensemble Prag, Neue Musik Ensemble HR, Broadway Company New York, Diverse Pop - Coverbands sowie Gastauftritt mit Seal 2005 in Köln. Erhielt sein Diplom an der Hochschule für Musik in Frankfurt.
HEIKO HIMMIGHOFFEN – PERCUSSION / PROGRAMMING
Lernte schon in frühen Jahren Gesang, Gitarre, Schlagzeug und schließlich Percussion - Instrumente. Unterricht bei diversen Lehrern (Michael Weil, Peter Koch). 1992 bis 1996 Musikstudium an der Frankfurter Musikwerkstatt bei Cid de Freitas. Als Percussionist und Schlagzeuger mit Projekten in den unterschiedlichsten Stilrichtungen von traditioneller orientalischer und lateinamerikanischer Musik, über Jazz und improvisierter Musik bis zu elektronischer Musik tätig, u.a. Veröffentlichungen und Live-Auftritte mit Brian Eno, Slop Shop, Gabriel Le Mar, Barry Fiinerty, Martin Le Jeune, Russ Spiegel, Kevin Mauder, Alberto Menendez, Daniel Guggenheim, Synchrometic Dubsters, zuletzt mit Mathias Vogt (Motorcitysoul) und Re-Jazz sowie mit verschiedenen Projekten im Dance-Bereich.
HERB-T. - DJ / Master of Ceremony
Seit 1990 arbeitet Herb-T. als DJ im Bereich Dancefloor (Soul, Reggae, Dub,). Bereits Mitte der neunziger Jahre entwickelte er seine Vorliebe für arabische und indische Klänge und mixt diese mit verschiedensten Stilen der westlichen Welt. Gastspiele in div. Clubs und auf div. Festivals wie z.B.: Unity / Ffm, Wartburg / Wiesbaden, Funkadelic / Ffm, Cookys / Ffm, Sinneswandel / Bern-Ch, Expo-Café Hannover, Casa de Cultura / Barcelona, Museumsuferfest / Ffm, Sound of Frankfurt, Musikmesse-Frankfurt, etc. Seine musikalische Ausbildung im Bereich, Gesang–Rhythmik–Performance, erhielt Herb-T. u.a in der Scream Factory / Frankfurt, bei Amy Leverenz und Brigitte Leistikow, sowie in der Frankfurter Kulturwerkstatt bei Peter Koch (Supermax) und Ibrahim Diop.
www.blueflame.com













