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Zeitumstellung: Wirtschaft ist weiter als die Politik

22.10.201514:03 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Zeit als individuelles Gut / Menschen leiden unter Folgen der Zeitumstellung

"Wir können – wenn auch wider besseres Wissen – die Uhr manipulieren; die Zeit lässt sich damit aber weder vor, noch zurück drehen. Und da liegt das Problem.“ Herbert Reul, Vorsitzender der CDU/CSU-Gruppe im Europaparlament, macht seit zehn Jahren Front gegen die EU-weite Zeitumstellung im März und im Oktober und weiß sich damit eins mit einer überwältigenden Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger.

Laut einer repräsentativen Forsa-Umfrage im Auftrag von „DAK-Gesundheit“ vom März 2015 wünschen sich 71 Prozent der Deutschen, dass die Zeitumstellung abgeschafft wird. Unterstützung bekommt Reul auch aus der Wissenschaft und dem Gesundheitswesen: Von Mini-Jetlag, Konzentrations- und Schlafschwierigkeiten und einem höheren Risiko von Herz-Kreislauferkrankungen ist die Rede. Die Kühe geben weniger Milch. Mancher Landwirt reduziert den Stress im Kuhstall, indem er die Melkzeiten über 12 Tage in 5-Minuten-Schritten umstellt. Eine softe Zeitumstellung wie diese gibt es für den Menschen nicht.

„Es ist ein Irrsinn. Obwohl wir wissen, dass die Zeitumstellung den Energieverbrauch nicht drosselt, aber die biologische Uhr von Mensch und Tier durcheinander bringt und viele Menschen unzufriedener statt zufrieden macht, halten wir an diesem Modell fest. Dabei soll doch die Zeit dem Menschen dienen und nicht umgekehrt“, sagt Reul.

Als Industriepolitiker beobachtet der CDU-Europaabgeordnete seit Jahren, wie immer mehr Menschen immer mehr Wert auf eine individuelle Zeiteinteilung legen, die ihrer jeweiligen Lebensphase, ihren Wünschen und ihrem persönlichen Rhythmus entspricht, gerade auch in der Arbeitswelt. „Moderne Arbeitszeitgestaltung basiert daher auf Strategien, die der jeweiligen Lebenssituation der Beschäftigten Rechnung tragen und diese in die unternehmerischen Prozesse so einbeziehen, dass auch die Arbeitgeber davon profitieren. Während in unseren Unternehmen offen, ideenreich, partnerschaftlich und individuell über Gleitzeit, Teilzeit, Vertrauensarbeitszeit, Arbeitszeitkonten, an Lebensphasen orientierte Arbeitszeiten, Sabbatical und Funktionszeiten diskutiert wird, macht die Politik mit der von oben verordneten, kollektiven Uhrzeitdreherei genau das Gegenteil dessen."

"Was die Wirtschaft längst verstanden hat, wird die Politik noch lernen müssen, nämlich das Zeit- und Lebensgefühl und die innere Uhr der Menschen zu achten“, so Reul.

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