(openPR) „Eine Frage der Selbstachtung" und die Songzeile von Udo Jürgens „Achte auf Deine Ehre, bevor die Lügner siegen" waren die Motivationsparameter der Autorin, als sie sich für diesen Weg der Verarbeitung ihrer beruflichen Situation entschied. Ohne die Professionalität einer Journalistin oder Schriftstellerin, hat sie mit eigenen Worten vorbehaltlos ihre erlebte Arbeitssituation niedergeschrieben und veröffentlicht. Es ist sicherlich eines der wenigen Bücher, das in authentischer Weise nicht nur die Thematik „Mobbing" am Arbeitsplatz anfasst.
Unter der Überschrift „Ich fügte mich den Umständen" berichtete die taz.bremen Journalistin Simone Schnase am 10.März 2015 über die Autorin und ihr Buch. Die Welt am Sonntag Reporterin Anette Dowideit machte ebenfalls in ihrem Artikel „Kartell der Ärzte" vom 26.07.2015 auf die Veröffentlichung aufmerksam.
In ihrer beruflichen Dokumentation schildert die Autorin wie sie 1995 bei einer Kassenärztlichen Vereinigung die aussichtsreiche Tätigkeit als Justitiarin antrat. Als sie 2001 in einer Vorstandssitzung eine unzulässige finanzielle Vergünstigung des damaligen Vorstandsvize aufdeckt, versuchen die Verantwortlichen, sie aus ihrer Position zu katapultieren. Trotz zahlreicher Kündigungen und diverser Abmahnungen will sie ihre Position als Juristin, die gerade im Berufsleben angekommen ist, nicht aufgeben. Mit juristischen Mitteln gelingt es ihr schließlich, sich zu behaupten und zu bleiben. Doch zu welchem Preis? Der autobiografische Bericht dokumentiert anschaulich diese berufliche Ausnahmesituation, die seinerzeit interessiert von der lokalen Presse wie auch der Fachpresse begleitet wird, sowie die weitere Entwicklung. Zwölf Jahre später sieht sie sich dann doch gezwungen, ihren Arbeitsplatz zu räumen, und zwar durch die Folgen ihrer Frage nach Gehaltserhöhung und nach Offenlegung von Bonuszahlungen.
Die Dokumentation von Andrea Schulz ist unter dem Titel „Eine Frage der Selbstachtung–Meine Zeit als KV-Justiziarin" als „Book on Demand" (BoD) unter der ISBN 978-3-7357-3361-0 erschienen.













