(openPR) Noch etwa ein Jahr - dann muss die PRIIP-Verordnung umgesetzt sein. Vielleicht auch ein bisschen später, wenn die europäischen Aufsichtsbehörden nicht bald verlässliche Fakten schaffen.
Die PRIIP-Verordnung ist derzeit ein „fast moving target“. Die Intention ist klar, der Zeitplan scheint es zu sein. Fachliche Details sind jedoch noch nicht alle zuverlässig definiert. Das ist die Bremse für die dringend erforderlichen Umsetzungsarbeiten.
Typische Projektlaufzeiten bei regulatorischen Themen und die Erfahrungen mit anderen europäischen Branchenvorgaben belegen, dass Finanzunternehmen gut beraten sind, nicht abzuwarten, bis auch der letzte Würfel gefallen ist.
Bis zum Jahresbeginn 2017 PRIIP-konforme KIDs am Point of Sale verwendet werden können, gibt es eine Reihen von Aufgaben die, teils chronologisch, bearbeitet werden müssen. Dabei ist es bei Weitem nicht damit getan, lediglich die juristischen Anforderungen zu erfüllen und ein korrektes KID vorzulegen. Das ist zwar das wichtige Minimalziel, sollte aus Unternehmenssicht aber nicht als einzige Aufgabe im Fokus stehen.
Einmal vorangestellt, dass es zu einem korrekten KID keine Alternative gibt und alle Produktanbieter daher in der Lage sein werden, mehr oder weniger termingerecht ein solches Dokument zu liefern –
Welche Aufgaben entstehen in einem Finanzunternehmen um diese Annahme herum?
PRIPP und KIDS - der Prozess bis 2017
Wer ihn nicht hat, braucht ihn sofort: einen Maßnahmenplan bis Ende 2016 – mit realistischen Meilensteinen und klaren Teilzielen für alle betroffenen Unternehmensbereiche.
Da es ohne technische Unterstützung kaum möglich sein wird alle Dokumente aktuell zu halten, wird ein Anforderungskatalog für die Software erforderlich sein, der die (neuen) Fähigkeiten der Anwendung definiert.
Angesichts des schon jetzt knappen zeitlichen Rahmens – gibt es für einen termingerechten Start mit korrekten Dokumenten vermutlich nur einen Versuch. Die Auswahl des richtigen IT-Dienstleisters ist daher entscheidend – ebenso die laufende Begleitung und Überwachung der Implementierung und ein verlässliches Testkonzept.
Ein lediglich „korrektes“ KID beruhigt zwar, ist letztlich aber wenig hilfreich – eine vertriebliche Qualitätskontrolle stellt sicher, dass die Dokumente von Vertriebsmitarbeitern und Endkunden verstanden werden können.
Für Berater kann dies durch kleine Selbstlerneinheiten sichergestellt werden, im Direktvertrieb wären Endkunden-Tools zur KID-Erklärung die geeignete Wahl.
Kurz: Es sind viele unterschiedliche Aufgaben in kurzer Zeit zu bewältigen. Für jede Aufgabe gibt es Experten. Wir haben viele davon und unterstützen Sie gern.













