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Bio-Lieferbetriebe im Aufwind

06.10.201511:20 UhrFreizeit, Buntes, Vermischtes
Bild: Bio-Lieferbetriebe im Aufwind
Ökokistenbetriebe arbeiten auf Basis einheitlicher Verbandsstandards
Ökokistenbetriebe arbeiten auf Basis einheitlicher Verbandsstandards

(openPR) Trotz wachsender Liefer-Konkurrenz aus dem Einzelhandel: Der Verband Ökokiste e.V. vermeldet steigende Nachfrage

Altdorf bei Nürnberg: Schnell, bequem und per Mausklick: Lebensmittel-Bringdienste sprießen derzeit aus dem Boden, mittlerweile ziehen selbst die großen Einzelhändler mit. Für die kleinen Lieferbetriebe des Verbands Ökokiste e.V. ist diese Entwicklung trotzdem keine Bedrohung – im Gegenteil. Der Verband verbucht in diesem Jahr ein deutliches Umsatzplus. Für immer mehr Kunden zählt Bequemlichkeit, gleichzeitig legen sie Wert auf hochwertige, ökologisch produzierte Erzeugnisse, die nach Möglichkeit aus der Umgebung stammen.



Das ist die Nische, in der die Ökokistenbetriebe zu finden sind. Rund vierzig gibt es von ihnen deutschlandweit, die alle auf der Basis einheitlicher Verbandsstandards arbeiten. Dazu gehört beispielsweise, dass ein großer Teil der angebotenen Ware aus der Region stammt und nach den Vorgaben anerkannter Anbauverbände wie Demeter oder Bioland erzeugt wurde. Viele Mitglieder produzieren auch am eigenen Hof. Damit heben sich Ökokistenbetriebe klar von den Bringdiensten von Rewe, Tengelmann und Co. ab – zwar kann man auch hier Bio-Ware ordern, diese erfüllt in der Regel aber nur die Öko-Vorgaben der EU und hat oft schon diverse Stationen über den Großhandel hinter sich.

Das macht einen Unterschied, denn Bio ist nicht gleich Bio. Das EU-Ökosiegel lässt beispielsweise Mischformen aus konventioneller und ökologischer Landwirtschaft zu, bei den Anbauverbänden ist das ausgeschlossen. „Nur ein Kriterium von vielen,“ sagt der Verbandsvorstand von Ökokiste e.V., Marc Schmitt-Weigand, „seit unserer Gründung vor rund zwanzig Jahren legen wir großen Wert auf Erzeugernähe und fördern aktiv den ökologischen Landbau.“ Zudem schafft die Ökokiste mit klaren Verbandsrichtlinien Orientierung im Siegel-Dschungel. Denn nur wer sich an diese Vorgaben hält, darf im Namen des Verbands handeln.


Kontinuierliches Wachstum
Diese Verlässlichkeit in Sachen Öko kommt beim Kunden wohl gut an. Denn trotz der wachsenden Konkurrenz an Lieferservices bestellen immer mehr Menschen Obst, Gemüse und weitere Bio-Erzeugnisse bei Ökokisten-Betrieben. Bereits jetzt ist absehbar, dass auch 2015 wieder ein durchschnittliches Wachstum von knapp 10 Prozent zu verbuchen ist. Damit setzt sich der Aufwärtstrend der vergangenen Jahre fort: Derzeit nehmen bundesweit ungefähr 50.000 Kunden den Ökokisten-Bringdienst in Anspruch.

Neue Ansprüche, neue Märkte
Schmitt-Weigand führt diese Entwicklung auf das Bedürfnis vieler Menschen zurück, wirklich wissen zu wollen, wo ihre Lebensmittel herkommen. „’Hauptsache Bio’ ist vorbei. Nach dem großflächigen Öko-Boom fangen viele Menschen an, genauer hinzusehen. Sie interessieren sich für ihre Lebensmittel und die Umstände, unter denen diese entstehen: Regionalität spielt eine große Rolle, aber auch der persönliche Kontakt und ein Bewusstsein für die ökologische Landwirtschaft. Dabei soll es aber einfach und bequem sein. Und: Im Markt ist Bewegung, die Menschen sind aufgeschlossener gegenüber Neuem – sicher auch eine Folge davon, dass es immer mehr Bringdienste gibt.“ Um mit diesen in puncto Bequemlichkeit mithalten zu können, mussten sich die einzelnen Betriebe im Laufe der Jahre allerdings immer flexibler aufstellen – weg von der festen Abokiste, hin zu individuell anpassbaren Bestellungen.

Der veränderte Markt bedingt auch eine andere Kundenstruktur: Immer mehr Unternehmen bestellen eine Obst- und Gemüsekiste für ihre Mitarbeiter. Noch vor wenigen Jahren machte diese Kundengruppe einen verschwindend geringen Anteil aus.

Ökologische Nutzflächen wachsen
Wächst die Zahl der Abnehmer, die Wert auf hochklassiges Bio, Regionalität und Erzeugernähe legen, hat das direkte Auswirkungen auf die landwirtschaftliche Flächennutzung. Gleichzeitig profitiert auch der Kunde: Je mehr ökologisch erzeugte Ware umgesetzt wird, desto unmittelbarer kann der logistische Ablauf sein. Schmitt-Weigand erläutert: „Mehr Kunden bedeuten auch mehr Frische. Wenn unser Kundenstamm wächst, haben wir einen täglichen Wareneingang, von Zulieferern wie von unserer eigenen Erzeugung. Das heißt, der Salatkopf, der morgens noch auf dem Feld war, liegt oft schon am Nachmittag beim Kunden. Das kann ein Supermarkt, der beispielsweise nur zweimal die Woche mit Bio-Ware beliefert wird, gar nicht leisten.

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