openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Wie viele Wohnungen brauchen wir wirklich?

30.09.201513:01 UhrIndustrie, Bau & Immobilien
Bild: Wie viele Wohnungen brauchen wir wirklich?
Immobilienbarometer
Immobilienbarometer

(openPR) Stehen wir, vor allem in Folge der aktuellen Flüchtlingssituation, vor dramatischen Veränderungen oder schwappt nur eine zeitlich begrenzte Welle übers Land?

2015 hatten wir bisher einen ruhigen Marktverlauf mit Preissteigerungen von knapp über 1 Prozent. Aber was bringt die Zukunft?



Auch für einen Makler und Hausverwalter mit Erfahrungen von 4 Generationen ist der Blick in die Zukunft rein spekulativ. Dennoch wollen wir eine Prognose für die kurz- bis mittelfristige Entwicklung für den Schleswig-Holsteinischen Wohnraummarkt aufstellen.

Aktuell werden ca. 35.000 Flüchtlinge in Schleswig-Holstein erwartet. Man rechnet damit, dass ca. 30 % von ihnen dauerhaft hier bleiben werden. Wenn man bedenkt, dass viele Gemeinden zuletzt einen starken Einwohnerrückgang zu verzeichnen hatten, müssten wir eigentlich genug Wohnraum haben. Natürlich nicht immer dort, wo die Nachfrage gerade besonders hoch ist – aber das war in der Vergangenheit auch nicht anders.

Die Option, jetzt schnell neu zu bauen, wird kurzfristig nicht funktionieren. Die Bauplanung war und ist schon immer nur eine Reaktion auf eine Nachfrage, die dann einsetzt, wenn der Bedarf an Wohnraum am Höchsten ist. Die Fertigstellung erfolgt in der Regel so spät, dass der Markt sich schon längst andere Lösungen gesucht hat.

Auch diesmal werden wir nicht genug Zeit haben, den kurzfristigen Bedarf durch Neubau zu decken. Was wird also kurzfristig passieren? Der Markt weicht auf den Wohnraum aus, der schon vorhanden ist oder kurzfristig zur Verfügung gestellt werden kann. Dies hat zur Folge, dass jetzt neben den „normalen“ Marktakteuren im Bereich „bezahlbarer Wohnraum“ vielerorts auch Städte und Gemeinden auf der Suche nach geeigneten Unterkünften für Flüchtlinge und Asylsuchende sind. Dabei wird schon jetzt bei jeder Transaktion auf dem Immobilienmarkt die Option des gesetzlichen Vorkaufsrechts geprüft. Eigentümer von Gasthöfen, Pensionen und anderen bewohnbaren Gebäuden werden direkt angesprochen, ob sie verkaufen wollen. Aber auch bei privaten Vermietern und Wohnungsunternehmen wird nach leeren Wohnungen gefragt.

Dieser Wettbewerb wird zumindest kurzfristig den Markt verändern und die Preise in diesem Segment deutlich ansteigen lassen, diesmal aber von unten nach oben und nicht wie sonst üblich von oben nach unten. Da der benötigte Wohnraum in den Städten nicht vorhanden ist, wird man weit ins Umland ausweichen müssen. Auch konjunkturschwache Regionen, die in der Vergangenheit am meisten unter dem Bevölkerungsschwund gelitten haben, können zumindest vorübergehend profitieren.

Wir wissen weder, wie hoch der tatsächliche Bedarf schlussendlich sein wird, noch für wie viele Jahre wir planen müssen. Deshalb sollten wir Schnellschüsse vermeiden und überlegt und nachhaltig vorgehen.



Gerne stellen wir digitales, honorarfreies Bildmaterial zur Verfügung. Anfragen bitte an E-Mail. Bei Veröffentlichung freuen wir uns über einen Hinweis oder ein Belegexemplar.

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 872674
 736

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Wie viele Wohnungen brauchen wir wirklich?“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von OTTO STÖBEN Immobilien

Die 'Alten' kommen zurück
Die 'Alten' kommen zurück
Schleswig-Holsteiner zog es schon immer in die Welt hinaus. Für Ihren Lebensabend aber zieht es viele wieder in die alte Heimat zurück. „Natürlich war uns klar, dass die vielen Interessenten aus ganz Deutschland und über 62 Ländern der Erde nicht nur zum Vergnügen in unseren schleswig-holsteinischen Immobilienangeboten surfen“, betont Patrick Stöben, Gesellschafter der OTTO STÖBEN GmbH, „dass jetzt aber so viele auch aus den südlicheren Gefilden Deutschlands und sogar ferneren Ländern den entscheidenden Schritt zum Notar machen und eine Immo…
Bild: Bestellerprinzip – ein Segen für die professionelle HausverwaltungBild: Bestellerprinzip – ein Segen für die professionelle Hausverwaltung
Bestellerprinzip – ein Segen für die professionelle Hausverwaltung
Mit der Einführung des neuen Mietrechtsnovellierungsgesetzes seit dem 01. Juni 2015, welches neben der Mietpreisbremse vor allem auch das Bestellerprinzip vorgibt, befindet sich die Immobilienbranche im Umbruch. Das neue Gesetz besagt, dass derjenige die fällige Provision zu entrichten hat, der den Makler beauftragt. Dies ist in der Regel der Vermieter. Durch das zuvor geltende Wohnraumvermittlungsgesetz hatte in der Regel nicht der Vermieter die Provision an den Makler zu zahlen, sondern in den meisten Fällen der Mieter. Das ist nun nach Ei…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Die Zahl der Baugenehmigungen in Berlin wächstBild: Die Zahl der Baugenehmigungen in Berlin wächst
Die Zahl der Baugenehmigungen in Berlin wächst
Im Jahr 1995 gab es fast 30.000 bewilligte Wohnungen. Damit war der Höchstpunkt der Baugenehmigungen in Berlin, welche pro Jahr veranlasst wurden, erreicht. Die Investitionsbank Berlin (IBB) teilte nun in ihrer aktuellen Untersuchung „Wohnungen – Von der Baugenehmigung zur Fertigstellung“ mit, dass es einen neuen Rekord geben und demnach die Anzahl der …
Bild: Berlin benötigt jährlich 20.000 neue WohnungenBild: Berlin benötigt jährlich 20.000 neue Wohnungen
Berlin benötigt jährlich 20.000 neue Wohnungen
In Berlin müssen bis zum Jahr 2030 194.000 neue Wohnungen errichtet werden, damit der Wohnraumbedarf gedeckt wird. Bisher sind jedoch nur Bauflächen für 179.000 neue Wohnungen nachgewiesen. Das hat Berlins Stadtentwicklungssenatorin Katrin Lompscher Mitte Oktober bekannt gegeben, als sie einen Zwischenbericht zum Stadtentwicklungsplan Wohnen vorgestellt …
Rohbau fertiggestellt – Marina Werder (Havel) bald komplett
Rohbau fertiggestellt – Marina Werder (Havel) bald komplett
- Wohnungen im Herbst bezugsfertig - Marina in Werder (Havel) damit kurz vor Fertigstellung - 40 Eigentumswohnungen zwischen 51 und 98,50 Quadratmeter Werder (Havel), 24. April 2018 – Der zweite Bauabschnitt des Neubauprojekts RIVA Werder Maritim wurde wie geplant im Rohbau fertiggestellt. In den kommenden Wochen erfolgt die abschließende Bauphase, sodass …
Herz-Jesu-Garten – Wohnen an den Barbarathermen: Erste Mieter eingezogen, nur noch wenige Wohnungen frei
Herz-Jesu-Garten – Wohnen an den Barbarathermen: Erste Mieter eingezogen, nur noch wenige Wohnungen frei
… den Barbarathermen, seit 1986 offiziell zum Weltkulturerbe ernannt, realisiert die gbt – Wohnungsbau und Treuhand AG das Projekt Herz-Jesu-Garten: Hier entstehen in bester Lage Mietwohnungen, Eigentumswohnungen mit 2-, 3- oder 4-Zimmern sowie Stadthäuser. Die Nachfrage ist so groß, dass die ersten neuen Bewohner bereits Ende 2009 einziehen konnten und …
Bild: Studie: Nördliche Nachbarkreise realisieren mehr Wohnungen als HamburgBild: Studie: Nördliche Nachbarkreise realisieren mehr Wohnungen als Hamburg
Studie: Nördliche Nachbarkreise realisieren mehr Wohnungen als Hamburg
In den nördlichen Hamburger Randkreisen wurden 2010 und 2011 mehr Wohnungen fertiggestellt als in Hamburg. Das ist das Ergebnis einer Studie des Institutes Georg Consulting Immobilienwirtschaft | Regionalökonomie zum Wohnungsmarkt in den Kreisen Segeberg, Stormarn, Pinneberg und Herzogtum Lauenburg. Im Jahr 2011 wurden in den nördlichen Nachbarkreisen …
Wohnen in Hamburg - Teurer Kern, günstiges Umland
Wohnen in Hamburg - Teurer Kern, günstiges Umland
… sehr hohe Mieten und Kaufpreise fällig werden, finden sich am Stadtrand günstigere Angebote. Da aber wesentlich mehr Neu-Hamburger in die Stadt ziehen als Wohnungen gebaut werden, steigen Mieten und Kaufpreise stark an. Das ist das Ergebnis des Marktberichts Hamburg von Immowelt.de, eines der führenden Immobilienportale. Die durchschnittlichen Kaltmietpreise …
Bild: Nova Sedes eG erwirbt NeubauwohnungenBild: Nova Sedes eG erwirbt Neubauwohnungen
Nova Sedes eG erwirbt Neubauwohnungen
Die Nova Sedes eG hat in der vergangenen Woche Neubauwohnungen in Weiden erworben. Dies geschah im Rahmen eines strategischen Bestandaufbaus für Mietwohnungen. Die Strategie der Genossenschaft ist es, ihren Bestand an Wohnungen auch durch Zukäufe zu erweitern. Hier handelt sich dabei um zwei sehr hochwertige Wohnungen im Wohnviertel „Rehbühl“. Beide …
Zweiter Bauabschnitt: Schon vor dem Start über 40 % der Wohnungen im Luisenhof reserviert
Zweiter Bauabschnitt: Schon vor dem Start über 40 % der Wohnungen im Luisenhof reserviert
Für über 20 Millionen Euro entstehen zwischen Offenbacher Westend und Innenstadt weitere 81 zukunftsfähige Wohnungen im Luisenhof, die bereits für individuelle Smart Home-Lösungen vorbereitet sind Die Wandlung Offenbachs zu einer gefragten und beliebten Wohnlage im Rhein-Main-Gebiet ist in vollem Gange. Bis 2030 rechnet die Stadt mit 10.000 neuen Einwohnern. …
Bild: Vertriebsstart Eigentumswohnungen in Hamburg/WellingsbüttelBild: Vertriebsstart Eigentumswohnungen in Hamburg/Wellingsbüttel
Vertriebsstart Eigentumswohnungen in Hamburg/Wellingsbüttel
Im beliebten Hamburger Stadtteil Wellingsbüttel werden zehn Eigentumswohnungen gebaut. Die Friedrich Schütt + Sohn Baugesellschaft mbH & Co. KG hat den Vertrieb für die Wohnungen gestartet. Auf dem Grundstück in der Waldingstraße ist Platz für zwei Stadtvillen, in denen jeweils fünf Wohnungen entstehen. Die Waldingstraße ist von eingewachsenen großen …
Bild: Deutsche Annington übernimmt 450 Wohnungen in DuisburgBild: Deutsche Annington übernimmt 450 Wohnungen in Duisburg
Deutsche Annington übernimmt 450 Wohnungen in Duisburg
Die Deutsche Annington baut ihren Bestand in Duisburg deutlich aus. In Zukunft werden rund 450 ehemalige Wohnungen der DeWAG Management GmbH von der Deutschen Annington verwaltet. Die neuen Mieter wurden bereits von der Deutschen Annington über alles Notwendige informiert. Die Deutsche Annington bewirtschaften in Duisburg nun circa 5.300 Wohnungen. Der …
Sie lesen gerade: Wie viele Wohnungen brauchen wir wirklich?