(openPR) Sechs von zehn Deutschen nutzen aktuell ein Smartphone. Auch wenn sich die Zuwachsraten leicht abflachen: Immer mehr verdrängen diese mobilen Alleskönner den Festnetzanschluss. Seit kurzem gibt es in Deutschland erstmals mehr Mobilfunk- als Festnetzteilnehmer, was dazu führt, dass die Geräte einer immer intensiveren Nutzung ausgesetzt sind. Smartphones leben also zunehmend gefährlich. Das wiederum führt zwangsläufig zu mehr Schäden und zur Frage, ob sich eine Reparatur lohnt oder nicht.
Fachleute verweisen auf einen durchschnittlichen Reparaturpreis von 130 bis 140 Euro und gehen davon aus, dass sich in dreiviertel aller Fälle eine Wiederherstellung lohnt, zumal sich die Hälfte der Aufträge in den Werkstätten auf Schäden am Display beziehen. Stefan Dietz, der im unterfränkischen Bergrheinfeld eine solche „Handy-Klinik“ besitzt, verweist aber auch auf so manche andere Überlegung, die der Besitzer des mobilen Gerätes anstellen sollte: „Es hängt auch vom Hersteller und vom Alter des Gerätes ab“, sagt der Fachmann und fügt hinzu: „Das Display kann man in einer halben Stunde reparieren, aber wenn gleichzeitig erkennbar ist, dass der Akku schlapp macht, sieht die Kalkulation anders aus“. Dietz wird täglich auch mit Software-Problemen konfrontiert oder mit Wasserschäden, defekten Tastaturen oder Mikrofonen. Er rät seinen Kunden dann auch zu einem Schutzbrief, den es ab zwei Euro pro Monat gibt. Dann übernimmt eine Versicherung die Reparaturkosten. „Wenn die Rechnung über dem Neupreis des Gerätes liegt, sollte man so fair sein und dem Kunden von einer Reparatur abraten“, sagt Stefan Dietz, der aufgrund der Nachfrage in Kürze mit einer Werkstatt in Schweinfurt expandiert.













