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Offener Brief an Frau Merkel

25.08.201508:10 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Offener Brief an Frau Merkel
Logo von Bündnis gegen Rechts-Werratal e.V.
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(openPR) Sehr geehrte Frau Merkel
ich schreibe ihnen als 1. Vorsitzender von Bündnis gegen Rechts-Werratal e.V. und möchte mit dem Offenen Brief meine Enttäuschung über ihr Statement ausdrücken.

Endlich, nach Wochen des Schweigens zu den brennenden Flüchtlingsunterkünften in Deutschland, kam eine Reaktion aus dem Bundeskanzleramt.

Leider aber wurden die Bundesbürgerinnen und Bundesbürger bitter enttäuscht. Statt persönlich vor die Kameras zu treten und sich zu der seit Wochen Progrom-ähnlichen Stimmung der Rechtsextremisten zu äußern und mit gebotener Härte gegen die Neonazihorden Stellung zu beziehen, lassen Sie den Kanzleramtssprecher Herr Siebert sprechen.

Es ist zwar schön, wenn sich das Kanzleramt deutlich gegen Hass und Gewalt ausspricht aber ist zu wenig. Jede Art von Hass gegen andere Religionen oder Nationalitäten in Deutschland muss konsequent bekämpft werden. Diese Meinung werden sicher nicht nur die Bürgerinnen und Bürger haben, sondern auch die vielen Aktivisten, die sich wie ich ehrenamtlich in einem Bündnis gegen Rechts Engagieren und Zivilcourage zeigen und Bedrohungen von Seiten der Rechtsextremisten in Kauf nehmen müssen, aber trotzdem weitermachen.

Es zeigt, was ihnen die Menschen wert sind, die Ihre Heimat verlassen mussten, weil sie um ihr und das Leben Ihrer Kinder fürchten - Nämlich nichts. Diese “Alibi”-Reaktion als Bundeskanzlerin ist mehr als peinlich, auch weil sie erst nach deutlicher Kritik aus ihrer Koalition und der Opposition getroffen wurde und deshalb meiner Meinung nach ein Armutszeugnis ist, wenn man angesichts von niederträchtigen Brandanschlägen nicht den Mumm hat, selbst vor dem Volk zu sprechen!

Wegducken und stillhalten hat doch noch nie funktioniert Frau Bundeskanzlerin, daher fordere ich Sie auf endlich persönlich vor der Kamera Stellung zu beziehen.
Unsere Freiheit und unsere Demokratie sind durch den aufkeimenden Rechtsextremismus in Gefahr und wir sollten diese verteidigen, die Vergangenheit sollte uns da eine Mahnung sein.


Sascha Tremper
(Vorsitzender Bündnis gegen Rechts-Werratal e.V.)

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