(openPR) Kaffee, Pizza, Asia-Snack – alles gibt es heute „to go“. Das ist praktisch und entspricht dem Zeitgeist, hat aber auch seine Schattenseiten. So nimmt die Abfallmenge im öffentlichen Raum seit Jahren zu. Die Folge: Das Fassungsvermögen herkömmlicher Mülleimer von 50 bis 70 Litern reicht nicht mehr aus. Unbegrenzt viele weitere Behälter aufzustellen, ist weder ästhetisch ansprechend, noch technisch realisierbar. Auch eine häufigere Leerung ist aufgrund der damit verbundenen Kosten keine Alternative.
Ein Ansatz, der Müllfluten Herr zu werden, sind so genannte "Unterflurbehälter", die ein unterirdisches Fassungsvermögen zwischen 350 und 1000 Liter haben. Oberirdisch ist lediglich die Einwurfsäule zu sehen. An vielen Stellen jedoch machen Versorgungsleitungen die unterirdische Lösung unmöglich.
Dieses Problem sahen auch die Entwickler der Lune Raummobiliar GmbH und machten sich daran es zu lösen. Das Ergebnis ihrer Arbeit ist ‚Bubble‘, ein kugelrunder Abfallbehälter aus Edelstahl, der mit 360 Litern fünfmal so viel Unrat schluckt wie seine kleineren Artgenossen und dabei auch noch gut aussieht. „Bubble ermöglicht eine oberirdische, großvolumige Abfallsammlung mit einer überzeugenden Ästhetik ohne teure Erdarbeiten”, fasst Peter Solbach, Geschäftsführer der Firma Lune, die Vorzüge des Design-Mülleimers zusammen. „Bubble verbindet, was sich Stadtplaner wünschen und die Stadtreinigung braucht. Durch sein großes Volumen muss er seltener geleert werden, was enormes Einsparpotenzial birgt. Seine robuste Edelstahlkonstruktion wirkt Vandalismus entgegen. Bei der Variante mit Permanentbeschichtung, lassen sich sogar Schmierereien und Beklebungen einfach entfernen. Und weil er so gut aussieht, erfährt er eine hohe Akzeptanz bei den Bürgern.“
Die Verantwortlichen in der Hauptstadt hat Solbach bereits von seinem Produkt überzeugt: In Berlin stehen derzeit 46 Kugeln, 15 weitere sollen noch dazukommen. Sie entlasten die Berliner Stadtreinigung (BSR) überall dort, wo Passanten besonders viel Müll wegwerfen. „Die Kugeln sind optisch ansprechend, robust und haben wenig Technik, die kaputtgehen kann“, freut sich eine BSR-Sprecherin.













