(openPR) Der Rucksack erobert das Büro – Businesstaschen im Wandel der Zeit
Leipzig, 20. August 2015 – Eine Businesstasche ist mehr als nur die klassische Aktentasche. In Zusammenarbeit mit Leonhard Heyden zeigt das Taschenkauf-haus, wie sich der tägliche Begleiter über die Jahrzehnte verändert hat, welche Trends hinzukamen und welche geblieben sind.
Mit dem Rucksack ins Büro? Längst kein Tabu mehr. Vor allem die neuen Rucksäcke aus Leder können in diesem Jahr punkten. Zwar ist und bleibt die Aktentasche das wichtigste Accessoire im Business, doch ist sie längst nicht mehr die einzige Alternative. „Neben der klassischen Aktentasche geht der Trend heutzutage zur Businesstasche: Einer Tasche, der man nicht unbedingt auf den ersten Blick die Businesstasche ansieht. ‚Normale‘ Taschen, wie Messenger Bags oder Rucksäcke werden mit Funktionen, z.B. integriertem Laptop- oder Tablet-Fach ausgestattet und so businesstauglich“, so Dietmar Jost, Designer der beiden Marken Jost und Leonhard Heyden.
Die neuen Begleiter zeigen: Auch im Business ist Vielfalt eingekehrt. Businesstaschen gibt es längst nicht mehr nur in klassischen Formaten. Grund genug, sich diesem Thema einmal intensiver zu widmen. Gemeinsam mit Leonhard Heyden hat das Taschenkaufhaus in den Archiven der Traditionsmarke gesucht und die Businesstaschen-Trends der letzten Jahrzehnte ausfindig gemacht:
Taschen zum Transport von Dokumenten gibt es natürlich schon seit einigen Jahrhunder-ten. Nach dem zweiten Weltkrieg und im wirtschaftlichen Aufschwung Deutschlands ge-wann die Aktentasche jedoch stark an Bedeutung. Sie war das männliche Accessoire und wurde zum Statussymbol der gebildeten Schichten und des berufsstätigen Mannes. Jeder Angestellte, Beamte oder Student, der etwas auf sich hielt, ging nicht ohne seine Akten-tasche aus dem Haus. Sehr vielfältig war das Angebot damals noch nicht. Die Aktenta-schen folgten einem festen Muster: Sie hatten einen großen Körper mit Überschlag und einen Tragegriff oben, waren meist schwarz oder in natur gehalten.
In den 70er und 80er Jahren wurde es auch im Businessbereich etwas abwechslungsrei-cher. Neben der klassischen Aktentasche konnten sich Berufstätige nun zwischen weiteren Business-Modellen entscheiden. So kam zu Beginn der 1970’er Jahre der Diplomatenkoffer auf den Markt, der insbesondere unter den BWL-Studenten treue Liebhaber fand. Auch die Bügelmappe eroberte sich einen festen Platz. In den 90’er Jahren lag dann der Pilotenkoffer, der - wie der Name schon vermuten lässt - seinen Ursprung in der Luftfahrt hat, stark im Trend.
Mit der Zeit verblasste so das Image der klassischen Aktentasche und sie wurde zur spie-ßigen Lehrertasche. Mittlerweile ist sie zurück. Die Modeindustrie hat den Trend erkannt, weiterentwickelt und sich dabei ganz auf die veränderten Bedürfnisse Berufstätiger ein-gestellt. In Zeiten des „paperless Office“, in denen Laptops und Co. die Oberhand gewon-nen haben, findet sich in nahezu allen Businesstaschen ein gepolstertes Fach für den technischen Begleiter. Messenger- und Botentaschen werden zudem als sportliche Alter-native zur klassischen Aktentasche salonfähig. Sie bieten den Vorteil, dass sie bequem über der Schulter getragen werden können und so die Hände auf dem morgendlichen Weg zur Arbeit für Kaffee und Zeitung frei halten.
Über die Jahrzehnte hat sich also nicht nur die Form, sondern auch die Funktionalität gewandelt. Unverändert ist jedoch die Bedeutung der Businesstasche an sich. Sie ist und bleibt wichtigstes Accessoire im Business. Dabei hat sie nicht nur die Funktion, alle wich-tigen Sachen sicher aufzubewahren, sondern trägt einen entscheidenden Teil zum gelun-genen Auftritt bei. Je nach Branche gibt es Dresscodes, die es beim Griff zur Tasche zu beachten lohnt.
Tipps zur Wahl der richtigen Businesstasche sowie alles Wissenswerte und Checklisten rund um das Thema Aktentasche findet sich im großen Taschenkaufhaus Businessratgeber unter www.taschenkaufhaus.de/businessratgeber.html.












