(openPR) Das Wetter in Nord-Norwegen ist schon eine Herausforderung! Nachdem es tagelang geregnet hat, schien endlich die Sonne. Bei "hochsommerlichen" 8Grad postiert sich Tierfilmer Jens Klingebiel (Deutschland) auf dem Whalewatching Boot. Das Wetter im Hafen verspricht eine angenehme Bootsfahrt und tolle Aufnahmen.
Doch sobald das Schiff den Hafen verlassen hat, werden die Hoffnungen auf ruhige Bilder zunichte gemacht. Draußen sorgt ein ordentlicher Wind für beachtliche Wellen. Das kleine Boot neigt sich ständig von einer Seite zur anderen. Rechte und linke Reling begrüßen regelmäßig die Wellenberge. Mit einem Arm um die Reling geschlungen und der anderen Hand die Kamera fest im Griff lässt sich Tierfilmer Jens Klingebiel 2 Stunden hin- und herwerfen. Nur eine Unachtsamkeit und die wertvolle Ausrüstung sinkt auf 1.000m Tiefe.
Tierfilmer Jens Klingebiel
Nach rund 2 Stunden Fahrt vernimmt der erfahrene Kaptain die regelmäßigen Klicklaute eines nach Nahrung suchenden Pottwals. Hier in Nord-Norwegen sind im Sommer nur die männlichen Tiere auf Nahrungssuche.Solange man das Klicken über das Echolot des Schiffs hören kann, sucht der Wal nach Nahrung. Wenn das Klicken verstummt, taucht der Wal auf. Dieser Vorgang des Auftauchens kann - je nach Tauchtiefe bis zu 30 Minuten dauern.
Und so wartet man und hält Ausschau.
Selbstverständlich hätte man als Tierfilmer gern ein Auftauchen wie in "Jagd auf roter Oktober". Da aber weder der genaue Zeitpunkt noch der Ort vorhergesehen werden kann, ist es wohl eher unwahrscheinlich ein solches Erlebnis auf Film zu bannen. Zumindest hier in Nord-Norwegen tauchen die Wale ganz gemächlich auf. Plötzlich ist er da. Ein riesiger Pottwal von 16-18m, der im weiten Meer aber wesentlich kleiner aussieht.
Nun beginnt die Herausforderung. Der Wal bewegt sich auf dem unruhigen Wasser auf und ab, er stößt in regelmäßigen Abständen eine Wasserfontaine aus, den sogenannten Blaß und zusätzlich bewegt sich das kleine Schiff hin und her. Immernoch mit einem Arm um die Reling geschlungen, steht Tierfilmer Jens Klingebiel hochkonzentriert an der Kamera.
Ausgesprochen mühevoll versucht er den Wal so dicht - formatfüllend - wie möglich einzufangen. Die unruhige See macht es aber extrem schwierig.
Trotz aller Widrigkeiten gelingt es dem erfahrenen Tierfilmer imposante Aufnahmen von ausgesprochen beeindruckenden Tieren einzufangen.
Tierfilmer Jens Klingebiel produziert sogenannte Stock Footage Videos. Das ist Filmmaterial, welches in TV, Kino, Werbung und sonstigen Filmprojekten zum Einsatz kommt. Vielleicht sehen Sie demnächst auch die Wale in einem Filmprojekt und wissen dann, wie schwierig es war, diese Aufnahmen zu bekommen.
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