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Sterne-Essen, das auf der Zunge zergeht

13.08.201517:13 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Sterne-Essen, das auf der Zunge zergeht
Herbert Thill zeigte immer beide Versionen: zum Beispiel Toast mit Schinken und Spiegelei
Herbert Thill zeigte immer beide Versionen: zum Beispiel Toast mit Schinken und Spiegelei

(openPR) LIEBENAU/ROSENHARZ – Gleichermaßen gebannt wie fasziniert, verfolgen die Anwesenden, wie Herbert Thill Essen zubereitet. Das Besondere: Es handelt sich um Smoothfood – also Püriertes – für Menschen mit Kau- und Schluckbeschwerden. Bei der Fortbildung erhielten die Gruppenmitarbeiterinnen der St. Gallus-Hilfe (Stiftung Liebenau) Hilfestellung und Ideen für die Frühstück- oder Zwischenverpflegung für Bewohner.



"Ohs" und "Ahs"

Hochsommerliche Temperaturen herrschen in der Küche im Haus St. Johanna der St. Gallus-Hilfe in Rosenharz. Ein Fruchtsaft, den Herbert Thill mischt, ist da genau das Richtige. Die Frauen probieren den Saft aus Karotte, Apfel und Ananas. Wenig später die gleichen Zutaten aus einer Whipperflasche. Diese Geräte sind vergleichbar mit Sahnespendern und gehören zu Thills Ausrüstung. Tut der Saft bereits gut, kommt die zweite aufgeschäumte Variante noch intensiver, noch aromatischer und geschmeidiger daher. Thill entlockt den Frauen viele "Ohs“ und "Ahs", während sie die Masse löffeln.

Smoothfood - mehr als nur püriert

In Staunen versetzt er die Teilnehmerinnen auch, als er das Frühstück zubereitet: Toast mit Schinken und Spiegelei. Für Bewohner mit Kau- oder Schluckproblemen undenkbar zu essen, was für sie mit dem Verlust an Geschmackserlebnissen verbunden ist. Thill zeigt Abhilfe. Nach dem Rösten packt er Toast, Schinken und Spiegelei in einen leistungsstarken Mixer und zerkleinert alles intensiv. Mit Brühe aufgegossen, packt er die Masse in den Whipper. Fertig ist der Frühstücksschaum. "Schmeckt man das Spiegelei?" fragt Thill die Frauen. Die meisten bejahen und schildern, was sie schmecken.

Stimulierende Erlebnisse

Organisiert hat die Fortbildung Verena Bucher, überregionale Leitung Hauswirtschaft der St. Gallus-Hilfe. Zwischendurch erinnert sie den Smoothfood-Experten an das Erlebnis mit den transparenten roten "Luftkugeln". Die stellt Thill aus Rote-Beete-Saft mit Hilfe einer kleinen Pumpe her. Gelöffelt zerplatzen die Kugeln augenblicklich im Mund. Zurück bleibt der intensive Geschmack. Menschen, die mit einer Sonde ernährt werden, erleben mit dieser Form der basalen Stimulation geschmackliche Anregungen.

Interesse an guter Kost

Um Smoothfood von süß bis deftig und von Fleisch bis Gemüse zubereiten zu können, braucht es ein paar Ausstattungsgegenstände wie Mixer und Whipperflaschen sowie einige Zutaten, die den feinen Unterschied zu püriertem oder passiertem Essen ausmachen. 40 bis 50 Durchläufe mit verschiedenen Testphasen braucht es für den Smoothfood-Koch, bis eines seiner neuen Rezepte endgültig steht. Eine Anstrengung, die sich für viele Menschen lohnen dürfte, die durch wiedergefundene Geschmackserlebnisse ein Stück Lebensqualität erfahren. Rund 40 Gruppenmitarbeiter haben die in vier Blöcke aufgeteilte Fortbildung besucht. Neben Begeisterten und Smoothfood-Erfahrenen nahmen auch einige Skeptiker teil: Herbert Thill gelang es in kurzer Zeit, alle von der guten Sache zu überzeugen.

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Info:

Die Fortbildung wurde im Rahmen eines Projektes der St. Gallus-Hilfe (www.st.gallus-hilfe.de) und der Liebenau Service GmbH (www.lise-gmbh.de) angeboten. Ziel ist, die passierte Kost für die Heimbewohner zu verbessern. Die LiSe beliefert die Wohngruppen unter anderem mit den Hauptmahlzeiten.

Ein Interview mit Heilerziehungspflegerin Rebecca Pischel zum Einsatz von Smoothfood finden Sie unter www.st.gallus-hilfe.de/medien/presse.
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