(openPR) Hallo,
mein Name ist Zeus und ich bin gebürtiger Spanier. In meiner Kindheit habe ich mit meiner Familie auf der Straße leben müssen. Weder unser Essen, noch unsere Unterkunft war für uns als selbstverständlich zu betrachten. Es war ein stetiger Kampf gegen den Alltag und unserem Hunger.
Unsere Gegend war nun einmal turbulent weshalb uns die Konkurrenz oft zum Fortgehen zwang. Wir lebten nur für uns. Nur zum Überleben.
Es gab eine Zeit, in der wir nichts hatten. Wir mussten uns von Brüdern und Schwestern verabschieden und verweilten hungrig und allein in Ecken und Gossen. Krank lagen wir da, es ging weder vor noch zurück.
Doch eines Tages wurde ich plötzlich fort gebracht. Es war warm, trocken und es gab ausreichend Essen und Wasser. Doch war ich verunsichert in einem Gebäude mit sogenannten "Menschen" leben zu müssen. Die Art Tier, die mich früher auf der Straße verscheucht und mit Steinen beworfen hat.
Ich hatte Angst vor diesen Menschen. Ohne zu fragen gingen sie auf mich zu um Kopf und Körper zu betatschen. An meine Menschenfamilie konnte ich mich zwar gewöhnen, aber ich hätte schwören können, dass mir alle anderen Menschen auf dieser Welt etwas Böses wollen.
Es ist nun einige Zeit her, seitdem ich in meiner neuen Umgebung angekommen bin. Manche Menschen machen mir weiterhin etwas Angst, aber ich habe gelernt, dass Menschen etwas tolles sein können. Selbst Fremde. Daher laufe ich inzwischen wesentlich selbstsicherer auf unseren so genannten "Spaziergängen". Es macht Spaß an der frischen Luft zu sein.
Mir wurde geholfen die Angst zu überwinden, um offener für neue Sachen zu sein. Dem ganzen Stress hätte ich auf Dauer sonst nicht standhalten können. Daher bin ich froh, dass wir das alles gemeinsam geschafft haben. Und wenn ich das schaffe, dann können das auch andere Hunde schaffen.
Weitere Informationen zum Training zur Angst- und Traumatherapie finden Sie unter:
http://www.lead-and-care.de










