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Entwarnung: Pornografie unschädlich, Hardcore unattraktiv

03.08.201508:31 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Entwarnung: Pornografie unschädlich, Hardcore unattraktiv
Kurt Starke: Pornografie und Jugend. Eine Expertise
Kurt Starke: Pornografie und Jugend. Eine Expertise

(openPR) "Das Ausmaß von Pornokonsum wird meist überschätzt. Keine Untersuchung belegt schädliche Auswirkungen der Pornografie auf das Sexualleben Jugendlicher und die Lebensgestaltung insgesamt. Sofern Jugendliche aus Neugier, Lust oder anderen Motiven Pornografie rezipieren, bevorzugen sie überwiegend ´weiche´ Pornografie," stellt Professor Dr. Kurt Starke in seiner Expertise "Pornografie und Jugend" fest.

"Die jugendliche Haltung zu Pornografie ist selbstbestimmt. Jugendliche betrachten sich nicht als Objekt oder Opfer pornografischer Medieninhalte, sondern agieren als Subjekt. Pornografie wirkt nicht von sich aus oder als solche. Sie stößt nicht wie ein Raubvogel auf schutz- und ahnungslose Kleinlebewesen. Jeder Nutzer von Pornografie, und sei er auch noch sehr jung, hat seine eigene Persönlichkeit, und auf die kommt es auch in Bezug auf das Phänomen Pornografie an." Im Gegensatz zu früheren Generationen besitzen Kinder und Jugendliche bereits zum Thema Sexualität (mehr oder minder realistische) Vorstellungen von unterschiedlichen sexuellen Praktiken.

Im Anschluss an Studien des Entwicklungspsychologen Konrad Weller geht Starke davon aus, "dass sich sexuelle Vorstellungen früh herausbilden. Im Kindergarten und Vorschulalter ´entwickeln sich sexuelle Skripte und sogenannte Lovemaps, also Vorstellungen über sexuelle Interaktionen mit mehr oder minder erregenden Potenzialen. Dieses Basteln an den sexuellen Skripten beginnt nach dem dritten Geburtstag und hält für den Rest des Lebens an.´" Der Pornokonsum kann einen Beitrag zur Differenzierung und Abgrenzung dieser Skripte leisten.

Zwar sind Mädchen weniger an Pornografie interessiert als Jungen; doch irren Feministinnen, wenn sie der Pornografie eine frauenverachtende Motivation und Wirkung unterstellen. Auch die Annahme, Pornografie animiere zu Gewalt, wird in den Studien nicht bestätigt. Kinder und Jugendliche wissen durchaus zwischen schamlosen, devianten Pornodarstellungen und eigenen in aller Regel soften sexuellen Träumen strikt zu unterscheiden. Ein Transfer zwischen beiden Welten findet allenfalls bei einer kleinen Gruppe von Menschen mit einer psychisch defizitären Entwicklung statt.

>> Kurt Starke: Pornografie und Jugend. Eine Expertise. Pabst, 196 Seiten. ISBN 978-3-89967-656-3
http://www.psychologie-aktuell.com/shop/einzelansicht.html?tx_ttproducts_pi1%5BbackPID%5D=79&tx_ttproducts_pi1%5Bproduct%5D=832&cHash=ac7cd9f81b

>> Kurt Seikowski: Sexualität und neue Medien. Pabst, 168 Seiten. ISBN 978-3-89967-231-2
http://www.psychologie-aktuell.com/shop/einzelansicht.html?tx_ttproducts_pi1%5BbackPID%5D=79&tx_ttproducts_pi1%5Bproduct%5D=230&cHash=42d7c04203

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