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Zehn Jahre Mitglied der Familie

31.07.201518:08 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Zehn Jahre Mitglied der Familie
Der 81-jährige Anton Eisenhut (Mitte) fühlt sich in Alttann bei Gabriele und Wilfried Hohl wohl.
Der 81-jährige Anton Eisenhut (Mitte) fühlt sich in Alttann bei Gabriele und Wilfried Hohl wohl.

(openPR) RAVENSBURG/ALTTANN – Mit 71 Jahren wagte Anton Eisenhut den Schritt von Rosenharz in ein neues Lebensumfeld. Inzwischen lebt er seit zehn Jahren im Rahmen des Betreuten Wohnens in Familien (BWF) der St. Gallus-Hilfe bei Familie Hohl in Alttann. Dank guter Pflege ist der geistig wache Senior auch mit zahlreichen körperlichen Einschränkungen zufrieden in seinem Zuhause.




Umzug mit 71 Jahren

Für ein Gespräch mit Anton Eisenhut braucht man Zeit. Zeit um abzuwarten, Zeit um genau hinzuhören. Wach blinzeln seine blauen Augen. "Mir gefällt es hier", sagt der 81-Jährige und öffnet, von seinem Liegerollstuhl aus, per Fernbedienung die Haustür. Stolz zeigt er sein Zimmer im Haus der Familie Hohl in Alttann, die für ihren Mitbewohner einiges umgebaut hat, damit er mit seinem Fahrzeug um die Ecken kommt. Ein Bett mit Hebevorrichtung, ein Schrank, Fernseher, Stereoanlage und ein Telefon direkt am Bett – die Einrichtung ist schlicht, aber zweckmäßig. Zahlreiche Fotos an den Wänden erzählen von den Erinnerungen.

In der Familie trotz hohen Pflegeaufwands

"Mit meiner Pflege bin ich sehr zufrieden. Gabi Hohl macht das Eins-A", spricht Anton Eisenhut einen für ihn sehr wichtigen Punkt an. Toll sei zum Beispiel die Liegedusche in seinem eigenen Badezimmer. Von klein auf ist er in Sachen Körperpflege auf die Hilfe anderer angewiesen. Trotz mehrerer Operationen gelang es ihm nie, selbst ein paar Schritte zu gehen. Mit Gabriele Hohl stimmt die Chemie. "Das ist viel besser, als wenn immer jemand anders kommt", betont er. Auch beim Essen unterstützt sie ihn, schneidet sein Essen klein.

Mehr als 50 Jahre in Liebenau und Rosenharz

1934 geboren, erkrankte Anton Eisenhut im Alter von fünf Wochen an einer Hirnhautentzündung, die die schwere Körperbehinderung zur Folge hatte. Mit 17 Jahren kam Anton Eisenhut zur Stiftung Liebenau, wo er mehr als 50 Jahre in stationärem Rahmen lebte. Erst mit Anfang 50 begann sein Arbeitsleben in der Werkstatt in Rosenharz. "Er war einer der wenigen Bewohner ohne geistige Behinderung und als kritischer Geist bekannt, der vieles hinterfragt hat", weiß Andreas Liehner, der ihn von Seiten des BWF seit zehn Jahren begleitet. Es hätte viele Bedenken wegen seines Umzugs im stolzen Seniorenalter gegeben. "Aber er hat gezeigt, dass er es schafft."

Leben mitten in der Gesellschaft

In Alttann hat Anton Eisenhut sehr gute Bedingungen gefunden. So gibt es hier ein barrierefreies Hotel mit Restaurant, in dem der 81-Jährige regelmäßig seinen geliebten Cappuccino genießt. Begleitet wird er häufig von Maria Sonntag von der Nachbarschaftshilfe, die ihn zum Beispiel auch bei seiner privaten Korrespondenz unterstützt und eine sehr wichtige Bezugsperson für ihn ist. "Durch seine aufgeschlossene Art hat sich Herr Eisenhut selbst ein Netzwerk aufgebaut", berichtet Andreas Liehner. So zeigte eine Mitarbeiterin der örtlichen Sparkasse viel Flexibilität und wickelte die Bankgeschäfte mit ihm, wegen einer unüberwindbaren Treppenstufe, einfach vor der Tür ab.

Er genießt regelmäßig Ausflüge

Mittlerweile ist die Filiale geschlossen und er muss für seine finanziellen Angelegenheiten nach Ravensburg. "Aber ich fahre gern nach Ravensburg", mischt sich Anton Eisenhut wieder ins Gespräch ein. 100 Kilometer Freifahrt im Monat mit den Maltesern bewilligt ihm das Sozialamt. Und die nutzt er bei seinen regelmäßigen Ausflügen in die Kreisstadt. "Jetzt kann ich selbst über mein Geld bestimmen", nennt Eisenhut einen weiteren Vorteil seiner Lebenssituation im hohen Alter. Wenn Familie Hohl im Urlaub ist, nutzt Eisenhut die Kurzzeitpflege. "Danach gehe ich aber immer gern zurück nach Hause."

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Weitere Infos zum Betreuten Wohnen in Familien (BWF) der St. Gallus-Hilfe finden Sie unter www.st.gallus-hilfe.de
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