(openPR) Zusatzprogramm netfabb Support Structures erleichtert Datenaufbereitung für Metallteile im industriellen 3D-Druck und der Additiven Fertigung
Der im oberpfälzischen Lupburg ansässige Softwarehersteller netfabb hat das neue Add-on zur Generierung von Stützstrukturen als substantielle Ergänzung zur soeben erschienenen Programm-Suite netfabb 6 entwickelt, der Spezialsoftware für 3D-Druck und Additive Fertigung. In der ganzen Generation 6 liegt der Schwerpunkt besonders auf der Erleichterung und Verbesserung professioneller, industrieller Produktionsprozesse. Das Add-on zur Supportgenerierung ist insbesondere für die metallaufbauenden additiven Technologien des SLM (Selective Laser Melting), SLA (Stereolithographie) und DLP (Digital Light Processing) einsetzbar.
Erst kürzlich hat netfabb zusammen mit Microsoft, HP, Autodesk, Dassault Systèmes, Shapeways und SLM Solutions die Gründung des 3MF-Konsortiums angekündigt, das mit dem Dateiformat 3MF einen neuen Industriestandard vorgestellt hat. Weitere branchenbestimmende Unternehmen haben sich zwischenzeitlich dem Konsortium angeschlossen – ein klares Signal für die Zukunftssicherheit des offenen und kostenlos verfügbaren Industriestandards. netfabb ist innerhalb des Konsortiums federführend für die technische Erstellung des Standards. In ihrer neuen Software-Generation netfabb 6 ist der Standard bereits voll enthalten. Für die einfache und professionelle Generierung von Supportstrukturen gibt es jetzt auch ein lang erwartetes, eigenes Add-on.
Supportgenerierung wichtige Voraussetzung für druckbare Datenmodelle
Mit dem neuen Zusatzprogramm können in netfabb Professional 6 schnell und einfach Stützstrukturen zwischen Bauteil und Plattform erzeugt werden, die für den additiven Aufbau komplizierter Teile benötigt werden. Vom fertigen Bauteile müssen sie aber auch möglichst einfach und kostengünstig wieder entfernbar sein.
Es gibt zwei Varianten des Add-ons: die kleinere Version netfabb DLP Support Structures konzentriert sich auf Digital-Light-Processing-Maschinen (DLP), während die umfassende Version netfabb Enhanced Support Structures auch für Selective Laser Melting (SLM), Stereolithographie (SLA) und FDM (Fused Deposition Modeling) eingesetzt werden kann.
Eine Vielzahl von Einstellungen für flexible Supportgenerierung
Drei Arten von Stützstrukturen sind je nach Geometrie des Modells wählbar: Bar Support, Polyline Support und Full Volume Support. Zusätzlich hat der Konstrukteur der 3D-Modelle eine reiche Auswahl an Funktionen und Optionen, die ihm viel Flexibilität bei der Erstellung der Stützstrukturen gestatten. So können beispielsweise in einem Modell mehrere Stützarten kombiniert werden, Kontaktstellen und Winkel sind flexibel wählbar. Sogar gekrümmte und verzweigte Stützen sind möglich. Der Polyline Support gestattet nicht nur dicke oder dünne, sondern auch strukturierte Stützwände. Im Full Volume Support wird der Polyline Support durch eine weitere Dimension ergänzt – einen Eindruck von der Leistungsfähigkeit des Tools erhält man angesichts der 37 verschiedenen Einstellungen, die hier möglich sind. Einmal festgelegt, lässt sich jede beliebige Kombination von Stützstrukturen speichern und mit einem einzigen Knopfdruck als Vorlage auf weitere Bauteile übertragen.
Schnellere und effizientere Datenaufbereitung für Additive Fertigung
Weitere praktische Funktionen wie die transparente Bauteilansicht und ein Überblick über alle verwendeten Stützstrukturen erleichtern Konstrukteuren und 3D-Designern die Arbeit. Sehr nützlich ist auch die automatische Analyse der Datenmodelle, die anzeigt, wo Stützstrukturen unbedingt notwendig sind.
Mehr Infos und Screenshots: http://www.netfabb.com/support_structures.php
Hohes Interesse der produzierenden Industrie an 3D-Druck und Additiver Fertigung
Gegenwärtig findet in der produzierenden Industrie ein grundlegender Paradigmenwechsel statt. Viele Unternehmen untersuchen die Möglichkeiten der Additiven Fertigung für ihr Geschäftsmodell, für viele ist deren etappenweise Einführung klar der Schritt in die Produktion der Zukunft. „Inmitten dieses technologischen Umbruchs hat netfabb Professional 6 das Potential, die Additive Serienfertigung auf ein nie da gewesenes Niveau zu heben“, erklärt Ulf Lindhe, Director of Business Development bei netfabb. „Risikominimierung, einfache Handhabung, Prozessstabilität und wirklich viel eingesparte Zeit sind die Schlagworte, die den ökonomischen Nutzen von netfabb wiedergeben.“ Über das Add-on der Selective Space Structures (3S) können innovative und höchst komplizierte Datenmodelle für völlig neue Produkteigenschaften geschaffen werden. Eine weitere Neuerung für den Einsatz im großen Stil ist die Einführung der Konzernlösung netfabb Enterprise mit ihrem kostensparenden Serverlizensierungsmodell.
Mehr Infos online: www.netfabb.com/support_structures.php















