(openPR) Oldenburg, 07. Juli 2015 - Mit steigenden Temperaturen steigt auch die Gefahr von Datenverlusten. Diese Erfahrung mussten auf jeden Fall einige Kunden des Oldenburger Backup-Spezialisten Ocster machen. In den letzten fünf Wochen haben sich überdurchschnittlich viele Nutzer, deren Festplatte aufgrund der warmen Temperaturen den plötzlichen Hitzetod gestorben ist, an den Ocster-Support gewandt. Die Zahlen zeigen, wie wichtig das Erstellen eines Backups und die Wahl des richtigen Backup-Mediums ist.
Die meisten Nutzer, die sich an den Support von Ocster wenden, haben Fragen zum Programm, zur Eingabe der Seriennummer oder zur Kaufabwicklung. In den letzten fünf Wochen - nämlich vom 1. Juni bis einschließlich 5. Juli 2015 - gab es aber eine deutliche Änderung zu den üblichen Anfragen: Unter den rund 1400 Support-Anfragen tauchte 19 Mal die Frage auf, wie man Daten von einer kaputten Festplatte wiederherstellen kann. Zwar gab es ähnliche Anfragen auch schon früher beim Ocster-Support, dass diese Frage aber fast 1,4 % des Anfrage-Volumens ausmacht, ist neu.
Ursache für den Datendefekt war in fast allen Fällen ein plötzlicher, wahrscheinlich hitzebedingter, Totalausfall der Festplatte. In einem Fall soll ein Blitzeinschlag - und damit verbunden ein Überspannungsschaden - Schuld an der Zerstörung der Festplatte gewesen sein.
Im Falle eines Datenverlusts - ohne vorhandene Datensicherung - kann ein Backup-Spezialist wie Ocster den Nutzern natürlich auch nicht weiterhelfen, sondern muss auf Firmen, die sich auf die Wiederherstellung von Daten spezialisiert haben, verweisen.
Zumindest konnte Ocster den Nutzern aber für die Zukunft folgende Empfehlungen auf den Weg geben:
1) Backup-Dateien am besten auf ein externes Medium wie eine externe Festplatte oder (verschlüsselt) in einen Cloud-Speicher sichern.
2) Regelmäßig den Zustand der Festplatte prüfen. Es gibt zahlreiche Hersteller, die Festplattenanalyse-Tools kostenlos zur Verfügung stellen. Diese Tools prüfen die S.M.A.R.T.-Werte der Festplatte und können so sofort feststellen, ob ein Defekt der Festplatte droht.
Die Haltbarkeit von Festplatten ist zeitlich nämlich sehr begrenzt. Im laufenden Betrieb halten diese je nach Belastung zwischen 2 und 10 Jahren, die durchschnittliche Lebendauer liegt bei 5 Jahren (s. Wikipedia-Artikel Langzeitarchivierung). Unter den 19 Nutzern waren erschreckenderweise auch 4 Nutzer, die immer noch Windows XP im Einsatz hatten und mit Rechnern arbeiteten, die deutlich älter als 10 Jahre alt waren.
Druckfähiges Bildmaterial und die Pressemitteilung zum Download finden Sie hier: www.ocster.com/press



