(openPR) Gründen ist sexy, obwohl die Zahl der Existenzgründungen in den vergangenen Jahren zurückgegangen ist. Aber der Start in die Selbständigkeit ist zu einem eigenen Geschäftsmodell und einem Medienthema geworden. VOX erzielt beachtliche Einschaltquoten bei Die Höhle der Löwen, Sternekoch Christian Rach begleitet Gründer auf dem Weg zum eigenen Restaurant im ZDF, und KABEL 1 zieht demnächst mit einer eigenen Gründershow nach. „Der Hype um die Startup-Szene lenkt aber von der harten Realität ab, der sich jeder Gründer stellen muss.“ Das sagen Markus Schröder, Geschäftsführer der SCHROEDER Werbeagentur aus Hochfranken, und Jörg Raithel, der Geschäftsführer des Regionalmarketingvereins Wirtschaftsregion Hochfranken. Zusammen haben beide den Startup-Guide herausgebracht, ein 150 Seiten starkes Magazin, das Gründern auf dem Weg zur eigenen Firma mit Handlungsanleitungen und praktischen Tipps helfen soll. Bestellen kann man das Magazin kostenfrei bei der Wirtschaftsregion Hochfranken unter www.hochfranken.org.
Sonderteil zu Gründern aus Hochfranken
Welche Rechtsform wähle ich für meine Firma, welche rechtlichen Stolpersteine muss ich beachten, welche Versicherungen sind wichtig, wie baue ich meine eigene Marke auf, brauche ich die überhaupt und woher bekomme ich das notwendige Startkapital? Das Themenspektrum umfasst viele relevante Bereiche der Existenzgründung wie Förderung und Finanzierung, Vertrieb und Marketing, Markenrecht oder Social Media. Das Know-how kommt aus erster Hand von erfahrenen Spezialisten. Außerdem gibt es einen Sonderteil zu Gründern in Hochfranken. Zum Beispiel über Silke Riedel. Die junge Hoferin hat nach der Geburt ihres Sohnes eine Praxis für Hundetherapie gegründet. Oder über Michael Spitzbarth, dem Gründer von Bleed Clothing, einem Modelabel für ökologisch produzierte Kleidung aus Helmbrechts. „Wir sind der Frage nachgegangen, was diese Menschen bewegt, die den sicheren Hafen der Angestelltentätigkeit hinter sich lassen, sich nach dem Studium ins kalte Wasser stürzen und welche Erfahrungen sie dabei gemacht haben und machen. Es sind sehr spannende Geschichten herausgekommen“, sagt Jörg Raithel. Bei der Recherche sei klar geworden, dass es in Hochfranken eine kleine aber feine Gründerszene gebe. „Wir möchten das fördern und den Gründern damit auch eine Plattform bieten, um aus dem Schattendasein herauszutreten und sich gegenseitig besser kennenzulernen“, so der 33-Jährige, der selbst Gründer eines Internetdienstes ist. „Viele Gründer in der Region wünschen sich mehr Austausch untereinander und die Möglichkeit, sich gegenseitig zu helfen. Das ist in den vielen Gesprächen immer ein Thema gewesen. Deshalb werden wir das nun stärker in den Fokus nehmen.“
Gründerwettbewerb Hochfranken: Innovative Geschäftsidee gesucht
Seit Anfang Juni veranstaltet die Wirtschaftsregion Hochfranken zusammen mit der SCHROEDER Werbeagentur einen Gründerwettbewerb. „Wir suchen Existenzgründer mit innovativen Ideen“, sagt Markus Schröder, der die Idee dazu hatte. Auf den Gewinner des Wettbewerbs wartet ein Startpaket im Wert von über 50.000 Euro, das unter anderem kostenfreie Marketing- und Strategieberatung, ein kostenloses Werbe-Startpaket und 6 Monate lang kostenfreie Finanzbuchhaltung beinhaltet.
Teilnehmen dürfen Personen, die innerhalb Hochfrankens ein Unternehmen gründen möchten oder sich seit Januar 2015 in der Gründung befinden. Die Rechtsform sowie die Zahl der Gründer spielen dabei keine Rolle. Um teilnehmen zu können, müssen bis spätestens 15. Juli 2015 ein maximal zweiseitiges Exposé mit einer Konzeptbeschreibung und ein maximal 400 Zeichen umfassendes Porträt des Gründers oder der Gründer schriftlich und ausschließlich per Mail bei der Wirtschaftsregion Hochfranken eingereicht werden.
In einem ersten Auswahlverfahren werden von einer Jury die besten zehn Ideen ausgewählt. Mitte August findet dann ein Live-Pitch statt, bei dem die Finalisten ihre Geschäftsidee in zehn Minuten vor einer Jury vorstellen können. Infos zum Wettbewerb gibt es unter www.hochfranken.org.
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