(openPR) Viele Mieter drücken im Laufe ihres Lebens die Summe für ein kleines, feines Einfamilienhaus an ihren Vermieter ab. Wäre es da nicht schlauer, gleich Nägel mit Köpfen zu machen, und das Geld in die eigenen vier Wände zu investieren? Die aktuell noch extrem niedrigen Bauzinskonditionen sprechen jedenfalls dafür. Doch es gibt noch andere Argumente.
Daniel Reitz Geschäftsinhaber der Fa. LahnImmo und Town & Country Partner erklärt: „Nach wie vor steht der Traum vom Eigenheim nach einer Umfrage der Gesellschaft für Konsumforschung bei den Deutschen an erster Stelle: Drei von vier Bundesbürgern sparen für die eigenen vier Wände. Viele gute Gründe sprechen dafür: Der Hausherr kann unabhängig vom Vermieter schalten und walten, er baut eigenes Vermögen auf, statt den Reichtum des Vermieters zu mehren. Zugleich ist das Geld im eigenen Haus auch noch krisensicher angelegt. Wäre da nicht diese verflixt hohe Investition.“ Florian Haas von der Schutzgemeinschaft für Baufinanzierende e.V. räumt ein: „Sich für die eigenen vier Wände in sechsstelliger Höhe zu verschulden ist eine nachvollziehbare psychologische Hemmschwelle. Doch gerade bei den aktuell extrem günstigen Kreditkonditionen, kostet das Eigenheim auf lange Sicht betrachtet meist weniger als das, was Mieter jahrelang auf das Konto ihres Vermieters einzahlen.“
Wer heute eine Kaltmiete von 600 Euro monatlich zahlt, wird bei einer angenommenen jährlichen Mietsteigerung von 1,2 Prozent in 30 Jahren rund 258.000 Euro an Miete gezahlt haben. Bei einer Monatsmiete von heute 1.000 Euro wären es sogar etwa 430.000 Euro. „Für diese Summen kann man fast überall in Deutschland hochwertige Immobilien erwerben oder bauen“, sagt Daniel Reitz, Finanzierungsexperte bei Town & Country Haus. „Wer 800 Euro Miete im Monat zahle, könnte damit bei einem Zins von 1,5 Prozent und einer Tilgung von 2,0 Prozent einen Kredit von rund 274.000 Euro finanzieren – und das sogar ganz ohne Eigenkapital.
„Die monatliche Belastung für Zins- und Tilgungsraten sind in den ersten Jahren zwar oft höher als die Miete“, weiß Verbraucherschützer Haas. Nach einigen Jahren sind die finanziellen Vorteile dagegen immens: Im Alter haben die Häuslebauer sehr viel geringere Kosten fürs Wohnen als der Mieter – und in vielen Fällen sogar noch mehr auf der hohen Kante als der Kollege aus der Mietwohnung. Nach Vergleichsstudien haben sie mit etwa 60 Jahren neben ihrem Immobilienvermögen im Durchschnitt noch etliche tausend Euro mehr auf ihrem Konto liegen als Mieter, die genau so viel verdienten wie sie selbst. Das hat folgenden Hintergrund: „Eigenheimbesitzer haben meist eine sehr viel höhere Spardisziplin als Mieter“, weiß Daniel Reitz. Sie zahlen jahrzehntelang ihren Kredit ab. Haben sie es geschafft steht plötzlich jeden Monat eine beträchtliche Geldsumme zusätzlich zur Verfügung. Von diesem Geld geben sie aber aller Erfahrung nach, nur einen Teil aus, den anderen sparen sie.









