(openPR) “Energie in Bürgerhand” lautete das Motto der dritten Sachwerte Sightseeing-Tour, die die 7×7 Unternehmensgruppe für Kapitalgeber und Interessenten veranstaltete. Die „Tour Solar“, zu der auch Teilnehmer aus Bonn und Siegen kamen, startete am letzten Samstag im Mai in Dillenburg und führte die knapp 50 Teilnehmer per Reisebus zu bestehenden und geplanten Solarparks in der Lahn-Dill-Region.
.
Erste Station der kleinen Rundreise war der 7x7-Solarpark in Dietzhölztal. Trotz Regenschauer öffnete Christof Schwedes, Geschäftsführer der 7x7energie GmbH, die Tore zum eingezäunten Gelände und erklärte den wohlbeschirmten Zuhörern die Funktion und Bauweise der Solarpanelen und Wechselrichter. Außerdem erwartete die Teilnehmer eine Augenweide besonderer Art: Das Gelände wird von einer Herde Schafe „bewacht“, die gleichzeitig auch im Sommerhalbjahr für die Düngung und Pflege der Wiese zuständig ist.
Sonnige Aussichten mit Erneuerbarer Energie in Mittelhessen
Die Sonne kam wieder heraus und der Solarpark lief auf Hochtouren, was an zahlreichen Monitoren live abzulesen war. Christof Schwedes: „Im April dieses Jahres lag die Leistung mit mehr als 50% über den prognostizierten Daten“ – ein weiteres überzeugendes Argument für die Nutzung von Photovoltaik-Technik in Mittelhessen. Auch deshalb plant die 7x7 Unternehmensgruppe hier weitere Solarparks, erfuhren die Teilnehmer auf der nächsten Etappe nach Mittenaar-Bellersdorf. Hier konnte das landläufige Vorurteil, dass durch die Installation von Solar-Anlagen Agrarflächen verbaut würden, widerlegt werden. Auf dem Gelände eines ehemaligen Hochsicherheitsareals entsteht noch in diesem Sommer ein moderner Solarpark mit einer Fläche von rund 20.000qm.
Vom Munitionslager über die Erddeponie zum Solarpark
Bernd Donsbach, 1. Vorsitzender des „Traditionsverbandes der ehemaligen Garnison Herbornseelbach“, erklärte anhand von Bildmaterial und Anekdoten eindrücklich die Hintergründe des bis 1992 für Atomwaffen genutzten Munitionslagers in Bellersdorf. Die neun Bunker wurden nach Stilllegung gesprengt und das Gelände anschließend als Erddeponie genutzt. So wurden ca. 15 Meter Erdmaterial aufgefüllt und anschließend begradigt: die Grundlage für die Errichtung der Solarmodule. Mit Fertigstellung des Solarparks bis Ende August 2015 wird hier also sogar im doppelten Sinne eine „nuklearfreie Stromerzeugung“ gefördert.
Von Mittenaar fuhren die „7x7-Touristen“ weiter zum ebenfalls im Sommer geplanten Solarpark in Greifenstein bei Wetzlar. Anschließend ging es zurück nach Dillenburg in die Wilhelmstraße, dem Sitz der Niederlassung der 7x7energie GmbH. Das Fazit: Ausbau der Energiegewinnung durch Sonnenenergie, ein schlüssiges Konzept, die Energie dort zu „ernten“, wo sie verbraucht wird, und Beteiligungsmöglichkeiten für Bürger vor Ort – das alles wurde durch die 7x7Sightseeing-Tour anschaulich und nachvollziehbar erklärt.













