(openPR) Wenn wir jemanden verlieren, dann reagieren wir darauf mit einer unserer ursprünglichsten Emotionen. Wir trauern. Aber trauern ist noch lange nicht einfach. Eine Expertin hilft in einem Chat.
Oft wissen wir nicht, wohin mit den vielen teilweise chaotischen Gefühlen in uns, die wir spüren, wenn wir trauern. Wohin mit der Wut, mit der Leere, wohin mit der Angst vor der Zukunft, mit der Sehnsucht und dem Schmerz?
Oft fragen wir uns: Was ist normal? Bin ich normal? Wie lange darf ich trauern? Das sind auch Fragen, die häufig von Angehörigen gestellt werden. Die Gesellschaft und unser Umfeld haben großen Einfluss darauf, ob und wie wir trauern und manchmal trauen wir uns gar nicht (mehr) zu trauern.
Obwohl es Dinge und Phasen gibt, die trauernde Menschen ähnlich erleben, so trauert doch jeder Mensch anders und braucht für diesen schmerzhaften und grundsätzlich heilsamen Prozess unterschiedlich lange.
Für einige von uns entwickelt sich dieser Prozess aber zunächst nicht heilsam, sondern wird zunehmend zu einer Belastung. Zum einen, wenn wir das Gefühl haben, den Schmerz immer unterdrücken zu müssen und zum anderen auch, wenn das Gefühl entsteht, dass die Trauer das ganze Leben einnimmt und keine neue Perspektive für das eigene Weiterleben entsteht. Oftmals macht ein Trauerprozess, der nicht zu einem Ende kommt oder unterdrückt wird, die Betroffenen und ihr Umgebung hilflos und lässt viele Fragen aufkommen.
Was aber macht es uns Menschen schwer zu trauern – uns das Trauern zu trauen?
Und was führt auf der anderen Seite dazu, dass die Trauer gar nicht mehr enden will?
Marina Schürmann hat sich mit ihrem Unternehmen Ankerlicht als Trauerbegleiterin und Traumatherapeutin darauf spezialisiert, Menschen in ihren Trauerprozessen zu begleiten und die Ursachen dafür zu finden, warum die betroffenen Menschen mit ihrer Trauer überfordert sind, um mit ihnen Wege zu finden ihre Gefühle zuzulassen und die Verluste in das eigene Leben einzuordnen. Schürmann zählt zum Expertenteam von trauer.de und ist am Dienstag, 16. Juni zu Gast im Trauerchat.
In dem Chat mit der Fragestellung „Was macht es uns so schwer zu trauern?“ sollen Menschen die Möglichkeit bekommen, all ihre Fragen zu dieser Thematik zu stellen – zu ihrer eigenen Trauer, aber auch zu der von Angehörigen oder Bekannten – und gemeinsam mit anderen TeilnehmerInnen einen Austausch zu dieser Thematik erleben.
Marina Schürmann steht dabei als Expertin für Trauerprozesse mit ihrer Begleitung und ihrem Wissen über mögliche Ursachen von erschwerten Trauerprozessen an der Seite der Teilnehmenden.
Der Expertenchat findet am 16. Juni 2015 von 20 bis 22 Uhr statt.
http://www.trauer.de/expertenchat












