(openPR) Hagen, im Mai 2015. Es war ein logischer Schritt – mit großer Wirkung: Zwölf mittelständische Unternehmen der deutschen Außenwerber-Szene fanden Ende 2004 zusammen, als der Markt zunehmend durch Konzentration bestimmt wurde. Viele der damals regional fokussierten Firmen mussten sich strukturell verändern, um die Gunst der bundesweit werbetreibenden Industrie weiterhin zu gewinnen.
Die Lösung mit dem Schulterschluss lag damals auf der Hand: Nur gemeinsam – als Vermarktungsgesellschaft – konnten die Gründungsgesellschafter die eigenen Kompetenzen zwischen Großfläche, Litfaßsäule und Allgemeinstelle stärken. Die PLAKATUNION musste her.
Gut zehn Jahre später sind aus zwölf Gesellschaftern 30 Partnerunternehmen geworden, die sich gemeinsam im Markt behaupten und unter dem Dach der PLAKATUNION vermarktet werden. Durch den Zusammenschluss entstand eine Bandbreite von mehr als 28.000 Werbeflächen in über 3.000 Städten bundesweit, mit der rund 70 Prozent der Gesamtbevölkerung über 14 Jahren in Deutschland erreicht wird. *
Somit hat die PLAKATUNION nach zehn Jahren eine sehenswerte Bilanz aufzuzeigen, und das mit vorbildlicher Außenwirkung. Denn statt als mittelständisches Unternehmen in einer Phase der allgemeinen Marktkonzentration zu resignieren, setzten die „Unionisten“ auf die Nutzung von Synergien und den Ausbau der eigenen Kompetenz – so wurden ehemalige Wettbewerber gemeinsam zu einem Big Player und einem der führenden Anbieter im deutschen Out-Of-Home-Markt.
Genau deshalb erfreut sich die PLAKATUNION auch im Frühjahr 2015 nach wie vor bester Gesundheit. Geschäftsführer Andreas Paul zieht Bilanz: „Wir haben in den letzten zehn Jahren eine gute Entwicklung hingelegt. Innerhalb der PLAKATUNION-Gruppe arbeiten viele Unternehmen Hand in Hand und mit einem hohen Maß an gegenseitigem Vertrauen – das nimmt der Markt positiv wahr. Die klare Fokussierung auf unsere Kernkompetenz der klassischen Out-Of-Home-Medien und ein konsequenter, nationaler Ausbau des Angebots an frequenzstarken Werbeträgern waren und sind der richtige Weg. Auch in Zukunft gilt es daher, das Portfolio nah am Bedarf der Werbewirtschaft auszubauen.“
Erfreut über die kontinuierliche Erfolgsstory des Unternehmens erinnert er sich mit einem Lächeln an die Anfänge der damaligen Zweckgemeinschaft zurück: „Als wir 2004 die gemeinsame Vermarktungsgesellschaft planten und nach der ersten Phase konkret an die Arbeit gingen, standen wir zum Teil auch Skeptikern gegenüber. Immerhin galt es, die individuellen Interessen der Gesellschafter mit vornehmlich regionaler Ausrichtung nun in einem gemeinsamen nationalen Angebot zu bündeln. Naturgemäß gab es dabei auch Bedenken, Teile der eigenen Fachkompetenz an die Union abtreten zu müssen.“
Das Gegenteil trat wie erhofft ein: Jedes einzelne der beteiligten Unternehmen kann auf eine deutlich positive Entwicklung seit 2005 zurückblicken. Zum einen durch die konsequente Angebots-Optimierung, gemeinsame fortschrittliche Software-Entwicklungen und die unbürokratische Vermarktungsstrategie. Zum anderen entspricht das flächendeckende, nationale Angebot der PLAKATUNION in vielen Bereichen der zunehmenden Nachfrage und hält das vermarktete Portfolio stets im „Relevant Set“ der Werbetreibenden und deren Agenturen.
Anfänglich als reine Vermarktungsgesellschaft gegründet, ist die PLAKATUNION inzwischen zur Koordinationsstelle für die unternehmerische Entwicklung der beteiligten Unternehmen herangewachsen. „Das Vertrauen in die Arbeit der PLAKATUNION ist zunehmend gewachsen, so dass wir heute auch als Initiator für viele darüber hinaus gehende Projekte operieren. Das reicht von der koordinierten Vorgabe der gemeinsamen Wachstumsgebiete über die Entwicklung neuer Vertriebsstrategien bis zur Steuerung eines einheitlichen Werbeträger-Designs“, berichtet Andreas Paul.
Bei einigen Gesellschafterunternehmen hat bereits ein Generationswechsel eingesetzt. Andreas Paul blickt daher optimistisch in die Zukunft: „Eine weitere Generation unserer Gesellschafter zieht nach. Neben dem tollen Effekt nun einfließender erfrischender und junger Ideen ist das ist für mich vor allem ein deutliches Signal, dass die PLAKATUNION auch nach zehn Jahren weiterhin ein Zukunftsmodell ist.“
*Quelle: ma 2014 Plakat, pro Buchungsdekade










