(openPR) Sei es im Büro, in Produktionshallen oder an Maschinen; gutes Licht steigert das Wohlbefinden und die Motivation der Mitarbeiter, woraus deutlich bessere Arbeitsqualität resultiert. Mit moderner LED Technik lassen sich gleichzeitig auch erheblich Energie und Wartungskosten einsparen. Ein Hersteller von Blech- und Stahlkomponenten hat im Rahmen eines Energieplans Teilbereiche erfolgreich auf LED umgerüstet.
Die Elkuch Eisenring AG in Jonschwil SG, Schweiz, ist eine Traditionsfirma in der Metallverarbeitung, wo sich Funktionalität und Design mit wirtschaftlich orientierter Umsetzung vereinen. Das Produktprogramm umfasst unter anderem Stahl-Türzargen, Stahltüren und Schallschutztechnik. „Diese Anwendungen erfordern vom Gesetzgeber und von den Betreibern die Einhaltung höchster Qualitäts- und Sicherheitsvorschriften“, sagt Roland Schwizer, Leiter Produktion bei der Elkuch Eisenring AG. Damit diese Qualität jeglichen Prüfungen standhält, ist besonders die Schweissabteilung gefordert. Denn jede, auch nur ansatzweise, ungenügende Schweissnaht bedeutet eine Gefahrenquelle. Der Schweisser ist an seinem Arbeitsplatz demzufolge auf bestmögliches Licht angewiesen, welches in sämtliche Hinterschneidungen leuchtet und Schattenwurf vermeidet.
Energieprogramm als Auslöser für Umrüstung
Das Thema Licht wurde bei der Elkuch Eisenring AG aktuell, als der Schweizer Kanton St. Gallen aufgrund des Energiegesetzes die Grossenergieverbraucher zu wirtschaftlichen Effizienzsteigerungen verpflichtete. Die Energie-Agentur der Wirtschaft (EnAW) wurde in diesem Zusammenhang mit einer Energieanalyse und der Erarbeitung einer Zielvereinbarung beauftragt. „Das KMU-Modell der EnAW bietet Energie-Management für kleine und mittelgrosse Unternehmen, welche keinen eigenen Energiebeauftragten haben. Wir legen dem Kunden das Energieeffizienzpotenzial dar und erläutern ihm die wirtschaftlichen Massnahmen zur Umsetzung“, erklärt Christoph Rechsteiner, Berater KMU-Modell bei der EnAW. Er durchleuchtete die Elkuch Eisenring AG und eruierte die Bereiche, wo in kürzester Zeit die grösste Energieeinsparung mit positivem Effekt auf die Produktionsleistung erzielt werden kann. Unter anderem bot auch der Bereich „Licht“ ein grosses Potenzial. Dabei fokussierte man sich zuerst auf die Schweisserei, da dort Licht und Qualität in direktem Zusammenhang stehen. Energieeinsparung mit gleichzeitig verbesserter Arbeitsumgebung war das Ziel.
Gute Planung erfüllt strenge Zielvorgaben
Eine Wirtschaftlichkeitsrechnung ist das eine, die Umsetzung und Zielerfüllung aber etwas anderes. „Aufgrund unserer Eckdaten und Zielvorgaben brauchten wir einen professionellen Partner, welcher das beste Lichtkonzept bezüglich Kosten / Nutzen anbieten kann“, so Roland Schwizer. Diesen Partner fand man in den LED-Spezialisten von EOLED aus Frick, Kanton Aargau, Schweiz. Das junge Unternehmen hat sich in der Schweiz zu einer erstklassigen Adresse für moderne, energieeffiziente und wirtschaftliche LED Lichtlösungen in Industrie, Sport und öffentlichen Gebäuden gemacht. Nach dem Besuch einer Referenzfirma und verschiedenen Empfehlungen aus der Industrie war man überzeugt, dass EOLED die Vorgaben der Elkuch Eisenring AG erfüllen wird. „Das Konzept von EOLED war nachvollziehbar und überzeugte nicht nur uns, sondern auch die offiziellen Stellen der Energieförderung, welchen wir die Ideen von EOLED vorlegten“, erklärt Roland Schwizer den Entscheid für das Unternehmen aus Frick.
Was aber macht ein gutes Lichtkonzept aus? Urs Meyer, CEO von EOLED: „LED hat viele Vorteile in der Energiebilanz, hinsichtlich Lichtverschmutzung, im Wartungsaufwand und dem Umweltschutz. All diese Parameter berücksichtigen wir in der Lichtplanung. Sei es die Lichtstreuung, die vertikale und horizontale Beleuchtung, die Reflektionsebenen, ortsbezogene Blendungen an den Schweissobjekten oder die Taglichtkompensation im Raum. Das Konzept muss all diese Umweltbedingungen sowie die spezifischen Projektanforderungen beim Kunden berücksichtigen. Je projektspezifischer und objektorientierter die LED-Lichtplanung gemacht wird, desto wirtschaftlicher ist das Gesamtkonzept.“
Bei der Elkuch Eisenring AG wurden in der Schweisserei und in der Spedition die konventionellen Lichtquellen durch moderne LED Technik ausgetauscht. An den Schweissplätzen kommen anstelle von 300 Lux nun zwischen 500 und 600 Lux auf dem Arbeitsplatz an. Ein Schweisser äussert sich spontan begeistert über die neuen Leuchten: „Ich habe keinen Schattenwurf mehr und sehe bei jedem Schweissteil in alle Ecken. Dazu kommt, dass die Schweisshelmscheibe sich nicht mehr verfärbt, wenn ich den Kopf hebe. Ich muss den Helm also nicht mehr dauernd hochschieben.“ Diese Vorteile haben nebst der Motivation der Mitarbeiter auch die Qualität der Schweissarbeiten bei der Elkuch Eisenring AG merklich verbessert.
In der Spedition tragen die neuen LED Lichtröhren zur Schadensminderung an LKWs bei. Diese werden in einer engen Einfahrt rückwärts manövriert, was wegen grosser Lichtunterschiede zwischen draussen und drinnen immer wieder zu Bandenkontakten und Beschädigungen an Fahrzeugen führte. Dank LED sehen die Fahrer im Rückspiegel wesentlich besser die Umgebung und können nun schneller und schadenfrei die Rampe befahren.
Empfehlungen für die Umrüstung auf LED
Industrieunternehmen, die sich für die Umrüstung auf LED interessieren, sollten gewisse Eckpunkte beachten, wie Christoph Rechsteiner von der EnAW erläutert: „Alle Umgebungsbedingungen müssen geprüft und daraus eine saubere Wirtschaftlichkeitsrechnung und Zielvereinbarung formuliert werden. Damit Fördergelder fliessen, braucht es ein Gesamtkonzept, denn eine schrittweise Erneuerung im kleinen Massstab bringt technisch und finanziell wenig. Zudem müssen laufend die aktuellen Regelungen in den Kantonen, den Gemeinden und auf Bundesebene beachtet werden. Diese ändern sich relativ schnell, was eine externe Beratung sinnvoll macht.“ Roland Schwizer ergänzt dazu, dass es sich bei der Elkuch Eisenring AG mehrfach auszahlte, ganze Bereiche mit LED auszustatten. Denn nur so sei eine Lichtregelmässigkeit garantiert und gleichzeitig auch der Energiesparplan zu erfüllen. Damit ein Projekt erfolgreich abläuft, empfiehlt er auf jeden Fall einen professionellen Lichtplaner, wie die Firma EOLED, zu beauftragen, denn diese Fachleute verfügen über die neueste Technologie und umfangreiches Wissen. „Für uns ist die Umrüstung durchwegs ein Erfolg. Die Mitarbeitenden sind motivierter, die Qualität ist verbessert und die Beleuchtungs-Massnahmen tragen ihren Teil zur Erfüllung der Zielvereinbarung bei“, resümiert ein zufriedener Roland Schwizer sein Projekt der Umrüstung auf LED Lichttechnik.










