(openPR) Das Stricken wurde über längere Zeit als Beschäftigung für ältere Damen angesehen. Damit ist nun Schluss. Auch jüngere Menschen entdecken dieses Hobby für sich. Handgearbeitete Maschen liegen derzeit voll im Trend. Der nachfolgende Artikel informiert darüber, was der Anfänger zum Stricken benötigt und welche Stücke sich für den Neueinstieg eignen.
Eine gute Basis schaffen
Zum Stricken wird eine Grundausrüstung benötigt. Starke Stricknadeln lassen sich vom Neuanfänger am besten greifen. Bestenfalls entscheidet man sich für die Rundstricknadel. Bei ihrer Verwendung verringert sich das Risiko, am Anfang beziehungsweise am Ende einer Reihe Maschen versehentlich fallen zu lassen.
Passend zur Nadelstärke wird das Strickgarn gewählt. Natürlich darf es in der Lieblingsfarbe ausgesucht werden. Dann macht das Stricken besonders viel Freude. Auf dem Etikett gibt der Hersteller an, aus welchen Materialien das Garn besteht, mit welcher Nadelstärke es verarbeitet wird und welche Laufleistung es besitzt. Mit Hilfe letzterer Angabe sowie einer sogenannten Maschenprobe lässt sich der Materialbedarf für das potentielle Handarbeitsstück dann berechnen.
Das Stricken kann eine gemütliche Beschäftigung sein, die sich insbesondere bei lauschigem Kerzenlicht angenehm durchführen ließe. Besser geeignet ist für den Anfänger jedoch ein Licht, das den Arbeitsplatz gut ausleuchtet. Er wird sich auf die Tätigkeit angestrengt konzentrieren müssen. Ein kaltes Licht entlastet die Augen.
Bevor mit dem Stricken begonnen wird, lohnt es, sich in Handarbeitszeitschriften, in Handarbeitsforen oder in speziellen Blogs zu informieren. Ihnen lassen sich diverse Anleitungen entnehmen, die sich für den Neueinsteiger eignen. Beginnen sollte man mit einem glatten Stück mit einer nicht allzu großen Fläche. Geeignet sind beispielsweise ein Schal, eine kleine Decke oder ein Paar Topflappen. Der Neueinsteiger verzichtet auf komplizierte Musterungen und strickt zunächst ausschließlich rechte Maschen. Später erlernt er, links zu stricken. Durch die Kombination beider Varianten lassen sich bereits Rippen- oder Rautenmuster herbeiführen.
Keine Bange vor den ersten Versuchen
Sind alle Materialien beschafft und steht fest, welches Handarbeitsstück gestrickt werden soll, kann mit der Nadelarbeit begonnen werden. Im Allgemeinen sind mehrere Versuche notwendig, bis man mit dem gestrickten Werk zufrieden ist. Das sollte die Motivation nicht mindern. Hat man das neue Hobby einmal für sich entdeckt, kann man sich kaum von ihm losreißen.











