(openPR) Wetzlar - Strom- und Gaspreise sind in den letzten Monaten kontinuierlich gestiegen. Da scheint es auf den ersten Blick sinnvoll, einen Vertrag abzuschließen, in dem ein stabiler Strompreis für einen Zeitraum von zwei oder drei Jahren garantiert wird. Nur auf den zweiten Blick ist zu erkennen, dass die darin festgeschriebenen Grund- und Kilowattstundenpreise zumeist um einiges höher liegen als die Preise der aktuellen Tarife mit "normalen" Laufzeiten.
"Wir raten dringend davon ab, Fixpreisverträge für Strom und auch für Gas abzuschließen", mahnt Annika Krisp vom Branchenportal www.strom-magazin.de und schließt sich damit der Aufforderung vieler Verbraucherzentralen an. Zum einen würden sich die Verbraucher mit der Unterschrift unter den Fixpreisvertrag die Chance nehmen, von eventuell sinkenden Energiepreisen zu profitieren. Und dafür stehen die Zeichen derzeit sehr günstig: Gas- und Ölpreise fallen momentan ebenso wie die Großhandelspreise an der EEX und die Kohlendioxid-Zertifikatspreise. Bis zum Sommer will die Bundesnetzagentur zudem für niedrigere Netznutzungsentgelte sorgen, was sich auch auf den Strompreis auswirkt. "Es wäre dumm, jetzt freiwillig und vielleicht für mehrere Jahre einen höheren Strompreis zu bezahlen", macht die Expertin vom strom-magazin deutlich.
Zum anderen akzeptieren die Verbraucher mit der Unterschrift unter den Fixpreisvertrag die darin enthaltenen Preise und können sie dann nicht mehr von Gerichten überprüfen lassen, wie es momentan deutschlandweit sowohl im Strom- als auch im Gasbereich geschieht.
Wie viel teurer die Fixpreisangebote im Vergleich sind, lässt sich im Tarifrechner des strom-magazins unter:











