(openPR) Ende Mai kommt eine zeitlose Hommage an die Dichtung in die Kinos, zugleich eine Würdigung der Autoren J.M.R. Lenz und G. Büchner. BÜCHNER.LENZ.LEBEN ist eine andere Art der Literaturverfilmung, die Textvorlage, Bild und Inszenierung feinsinnig miteinander verwebt und Literatur, Theater und Film verbindet. Büchners „Lenz“ bekommt den notwendigen Raum zum Sprechen, über Ausgrenzung und Flucht, über Zerrissenheit als Bestandteil unserer Innenwelt. Das unerschrockene Kameraauge und die mutige Dramaturgie ermöglichen den Zugang in diese sensiblen, uns alle innewohnenden und oft beängstigenden Grenzbereiche des Daseins. Die Sprache wird selbst zum Akteur und der Akt des Lesens zur Handlung. Hans Kremer lebt die Figur „Lenz“ vor der Kamera, als Büchner erfahrener Theater- und Filmschauspieler hat er im Laufe seiner Karriere dessen Texte quasi einverleibt. Er versteht es, „die feineren Zwischentöne des Textes herauszuholen (…) – mal außerhalb des Textes als (Vor-)Leser, mal innerhalb als der Dichter Lenz.” (Pravu Mazumdar). An den Originalschauplätzen des Novellen-Fragments in den Vogesen begibt er sich mit der Regisseurin Isabelle Krötsch als Spaziergänger der Sprache auf eine Spurensuche. BÜCHNER.LENZ.LEBEN ist ein cinéastisches Experiment, das den Zuschauer mitnimmt in die Innenwelten eines unsterblichen Textes, in ein „Wechselbad der Identifikation.” (P.M.)
Premiere: 31. Mai 2015 / 11.00 Uhr / Theatiner Film München (www.theatiner-film.de)
Weitere Infos unter: www.buechnerlenzleben.de










