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MSG Internationalisierungsstudie zeichnet Zweiklassengesellschaft im Mittelstand.

19.05.201517:59 UhrWerbung, Consulting, Marktforschung

(openPR) Der Titel Exportweltmeister mit zweistelligen Renditen wird nur von wenigen Leuchttürmen getragen. Die Mehrheit der Betriebe agiert ohne strategischen Fokus und droht den Anschluss in den Wachstumsregionen zu verlieren.

• 2/3 der Mittelständler kämpfen mit Defiziten bei der Internationalisierung. Ihnen ge-lingt es nicht, Märkte zu durchdringen und nachhaltige Positionen der Stärke aufzubauen


• Leuchttürme multiplizieren ihre Wettbewerbsstärke auch auf die Auslandsregionen. In der Konsequenz erwirtschaften sie über 60% ihrer Umsätze im Ausland und erzielen im Durchschnitt EBIT Renditen in Höhe von 10,7% p.a.
• Auffälligste Schwäche bei der Internationalisierung im Mittelstand ist der mangelnde Fokus - im Durchschnitt werden rund 45 Länder bearbeitet, die Leuchttürme konzentrieren ihre Exportaktivitäten auf 24 Länder
• Positionen außerhalb Europas nur unzureichend aufgebaut – mehr als 70% der Mittelständler sind in den außereuropäischen Wachstumsregionen bislang nicht vertre-ten, bei anhaltender Schwäche im Euroraum verpassen sie die Chancen am weltweiten Wachstum zu partizipieren

Mittelstand mit Problemen bei der Internationalisierung
Der deutsche Mittelstand exportiert sich aus der Krise. Dank eines sehr guten Außenhandelsgeschäfts läuft die Wirtschaft trotz zahlreicher Krisenherde weiter mit hohem Tempo. Der gegenwärtige Erfolg ist jedoch trügerisch. Der Mittelstand ist zwar längst im Ausland aktiv, agiert aber oft eher planlos und wenig fokussiert. Hinter der Fassade des "Exportweltmeisters" schlummert eine Reihe von Problemen, wie die neue MSG Studie zeigt. Unter dem Titel „Internationale Schlagkraft im Mittelstand“ haben die MSG Berater in einer umfangreichen empirischen Analyse den Status Quo und die Erfolgsmuster des Mittelstands bei der Interna-tionalisierung untersucht. Mittels eines direkten Leistungsvergleichs zwischen herausragen-den Leuchttürmen und schwachen Low Performern werden die Wirksamkeit und Konse-quenzen unterschiedlicher Strategieinitiativen bewertet. Insgesamt wurden zu diesem Zweck die Strategie- und Performancedaten von mehr als 3.200 Mittelständlern ausgewertet und zusätzlich 120 Tiefeninterviews mit Unternehmern durchgeführt.

Leuchttürme ziehen davon und konzentrieren sich auf attraktive Regionen
Die Ergebnisse teilen den Mittelstand bei dessen Internationalisierungsergebnissen in eine Zweiklassengesellschaft. Ganz oben agiert die Spitzenklasse der Leuchttürme. Diese Vor-zeigemittelständler setzen im Ausland das fort, was sie im Heimatmarkt bewiesen haben. Wachstum, Ertragskraft und die Rolle des Markführers. Immerhin bezeichnen sich 60% von ihnen auch in den Auslandsmärkten als führend. Oberstes Prinzip scheint für die Leuchttür-me zu sein „weniger ist mehr“. Denn im Gegensatz zu den schwachen Mittelständlern bün-deln sie ihre Internationalisierungsaktivitäten auf gerade einmal 24 Fokusregionen. Der Vor-auswahl und Attraktivitätsbeurteilung der Regionen wird dabei ein entscheidender Stellen-wert beigemessen. Die Low Performer hingegen agieren im Export eher planlos. Viele von ihnen stolpern ungezielt ins Ausland. Es lässt sich nicht erkennen, dass die Expansion in andere Länder ein strategisch geplanter Schritt ist. In der Konsequenz leiden diese Unter-nehmen unter hoher Komplexität und mangelnder Stärke im Wettbewerb.

Fokussierung, globale Reichweite und organisatorische Fitness als Erfolgsfaktoren
Die Studie ermittelt drei zentrale Faktoren für Wachstum und nachhaltigen Erfolg im Export-geschäft: Fokussierung, globale Reichweite und organisatorische Fitness. Die erfolgreichen Mittelständler haben ihr Exportwachstum vor allem durch die gezielte Ausweitung ihrer internationalen Präsenz vorangetrieben, schreiben die MSG Autoren. Die größten Gewinner sind Betriebe, die mit Augenmaß agieren und sich nicht von Gelegenheiten verleiten lassen. Ein weiterer Baustein ist die gezielte Expansion in entferntere Wachstumsregionen. Sei es, um an den dortigen Wachstumspotenzialen teilzuhaben oder um die Risikostreuung, z.B. durch eine zu hohe Abhängigkeit von der Eurozone, voranzutreiben. Abgerundet wird das Erfolgs-modell der Export-Champions von organisatorischen Strukturen, die für das optimale Span-nungsfeld an Kontrolle und Gestaltungsrahmen für die Auslandstöchter sorgen. Damit steigt die regionale Marktnähe und mit ihr die Zielgruppenakzeptanz, ohne die ständige Zugriffs-möglichkeit aus Deutschland zu verlieren.

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